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HTM#02 - Es wiehert der Amtsschimmel Traditional Cache

This cache has been archived.

douglasflyer: Der mit einer Kette an der Kuh angebrachte Cache ist verschwunden!

Das war nicht der Wind oder ein Wildtier - da sabotiert jemand meinen Cache!

So macht's keinen Spass - ab in die Tonne!

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Hidden : 4/14/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

HinterThurgauer Momente – Es wiehert der Amtsschimmel

Im Cache hat's keinen Bleistift - bitte Schreibzeug selbst mitnehmen. Bitte den Cache nach dem Loggen wieder mit dem Magneten (im Boden) stehend auf dem Metallträger versorgen.
Please bring your own pen. For a English description please scroll down




Sie gilt als Wahrzeichen Ifwils und als Symbol für den Widerstand gegen den wiehernden Amtsschimmel in Frauenfeld – die Villars-Kuh östlich von Ifwil, welche seit Jahrzehnten dort grast ohne zu fressen, aber in die Jahre und den Rost gekommen war.

Sie machte schon seit über 50 Jahren Reklame für Schokolade – für klein douglasflyer war sie jeweils ein Zeichen für Halbzeit auf der Fahrt von Kloten nach Wildhaus in die Ferien. Jahrzehntelang störte sich niemand an dieser Kuh. Im Zusammenhang mit der Milchkontingentierung erinnerte sich ein Journalist der Kuh und brachte ein Bild derselben in der Zeitung. Im Begleittext stand, dass man wenigstens mit dieser Kuh keine Probleme mit der Milchkontingentierung hätte. In einer Amtsstube in Frauenfeld wurde ebendiese Zeitung auch gelesen und ein pflichtbewusster Beamter erinnerte sich nicht nur an die Kuh sondern auch an ein neues Gesetz, welches Reklame an Ausserorts-Strassen verbietet. Schnell wieherte der Amtsschimmel, dass die arme Kuh innert Monatsfrist zu verschwinden hätte.

Dieses Schreiben wurde auch der Bevölkerung und der Ortsbehörde bekannt. Den Einheimischen war die Villars-Kuh richtig ans Herz gewachsen – sie gehört einfach zu uns. So beschloss die Gemeindeversammlung, dass die Kuh erhalten bleiben solle. Da dies alles in der „Saure-Gurken-Zeit“ passierte, war die Blechkuh als „wiehernder Amtsschimmel“ ein gefundenes Fressen für Zeitungen im In- und Ausland. Die Ortsgemeinde bekam unterstützende Briefe und sogar eine Zeitung in den USA brachte ein Bild „unserer“ Kuh mit entsprechendem Begleittext.

Der zuständige Regierungsrat nahm darauf hin einen Augenschein und fand folgenden salomonischen Kompromiss: „Da sich auf der entsprechenden Strassenstrecke noch nie ein Unfall ereignet hat, der auf die Kuh zurückgeführt werden konnte, kann das Vieh stehen bleiben. Wenn man die Überschrift „Chocolat“ entfernt, ist der Reklamecharakter kaum mehr gegeben.“

Vor kurzer Zeit durfte die Kuh eine Renovation über sich ergehen lassen. Im Spritzwerk wurde mit Sand dem roten Gift so richtig der Garaus gemacht und der Kuh ein neues, glänzendes Fell verpasst. Die Männer vom Bauamt waren dafür besorgt, dass die Kuh rechtzeitig auf die Weidesaison wieder an ihren angestammten Platz fand.

Ende August 2008 gelang es der Kuh wiederum, in der Lokalpresse erwähnt zu werden. In der Nacht vom 21. August wurde die Kuh von der "Künstler"-Gruppe "Ohm41" gestohlen und im Rahmen der Ausstellung "Eingleisig" in Münchwilen aufgestellt. Die Gemeinde Bichelsee holte sich die Kuh am folgenden Samstag wieder zurück und erstattete Anzeige wegen Diebstahls. Die Künstler erstatteten darauf Anzeige wegen Diebstahls der gestohlenen Blechkuh. In einem Gespräch zwischen Gemeinde und der "Künstler"-Gruppe wurde vereinbart, dass die Villars-Kuh für die Dauer der Austellung in Münchwilen weiden darf.

Nach dem Diebstahl der Kuh sah der Standort ungewohnt trist aus:


Während der Ausstellung stand die arme Kuh mit wenig Gras zum Fressen an der Hauptstrasse zwischen Münchwilen und Wil:


In den Augen dieses "Künstlers" ist die Entwendung einer Blechkuh und das Aufstellen an einem anderen Ort "Art":


Douglasflyers finden, dass diese berühmte Kuh einen Cache verdient hat: hier ist er!

Bitte den Micro wieder - Magnet nach unten - hinSTELLEN - bitte nicht hinhängen!

This cow is a landmark for the village of Ifwil and a symbol oft he peoples resistance against the bureaucracy. For almost 50 years she acted as an ad for chocolate – for little boy douglasflyer she was a sign of being half way of the drive into the vacations in Wildhaus.

Then for years nobody cared about the cow, she even got rustier and dirtier through the years. But during discussions about the price of milk a journalist wrote a story about “our” cow. Suddenly a bureaucratic officer in Frauenfeld remembered a law that it is not allowed to put ads in the vicinity of this kind of roads and has to be removed within a month.

The people of village supported the cow as a well known landmark, they got some supporting stories from the newspapers even from the US. Finally the common sense won over the bureaucracy and the cow could stay at their place. Not only that – even a paint job was done and our cow is now in a splendid shape.

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