Da wir keine Hobby-Idioten (Cachen, cachen, cachen...) sind, hat
doch fast jeder von uns noch ein oder zwei andere Hobbys auf seiner
Liste stehen. Sei es Sport , Hunde oder sonstwas... Sonstwas ,wie
eben zum Beispiel Fische. Und Fische haben Hunger, groooooossen
Hunger -à
auf kleine Beute.
Unser Dorf hat eigentlich nichts besonderes aufzuweisen. Aber es
hatte vor der Wende
eine enorme Bedeutung für die Rostocker Aquarianer. Die Teiche des
Dorfes waren eine der Hauptbezugsquellen für das Lebendfutter
ihrer Fische.
Dieser Cache wird euch
an den „Stillen Wassern“ von Kritzmow vorbeiführen oder
an sie heranführen.
Parkmöglichkeit und Start (Station 1) befinden bei N 54°03.007; E
012°02.849. Dort steht das Schild einer Nationalitätengasttätte aus
einem Land, in dem ein bekannter ehemaliger Bremer Fußballtrainer heute
Nationaltrainer ist bzw. später gewesen sein wird. Untersucht
dieses Schild genauer. Es weist euch die Koordinaten zum ersten
Stillen Wasser.
Dies ist der sogenannte Pferdeteich (Station 2). In der
Vor-Traktor-Zeit wurden dort die Pferde gewaschen und
durchgetrieben. Einst lebte darin ein kleiner hüpfender Geselle in
Massen. Sein böser Namensvetter an Land beißt Mensch, Katz und
Hund. Die Rostocker Aquarianer standen hier dann dicht an dicht,
wie die Heringsangler auf dem Rügendamm und fingen Futter für ihre Fische. Dies war
schlagartig vorbei, als die umliegenden Häuser an die zentrale
Abwasserversorgung angeschlossen wurde. Auch der Kleine brauchte
Nahrung...
Bei den angegebenen Koordinaten findet ihr an einem
Metallgegenstand eine Dose mit leider unvollständigen Koordinaten.
Die Ziffer (x) ist per
Handycode der letzte Buchstabe des Namens dieses kleinen Gesellens.
Die Ziffer (y) ist per
Handycode der vorletzte Buchstabe seines Namens. Diese Koordinaten
führen euch zum nächsten „Stillen Wasser“, dem
Schulteich.
N
54°__.xx0
E
12° __.1xy
Auch der Schulteich (Station 3) hatte den
selben kleinen Bewohner. Daneben wohnten in ihm aber auch die
Jungtiere von piecksigen Plagegeistern, den Mücken oder
vielmehr ihre Larven:
schwarze
, rote
und weiße
Alles zusammen lecker
Fischfutter. Genährt wurde dieser Teich durch eine
gegenüberliegende Sauenanlage oder vielmehr durch deren tierische
Ausscheidungen. Mit dem Abriss der Anlage und der dortigen
Errichtung einer Wohnsiedlung
verschwanden die kleinen Hüpfenden
und die dann ausgesetzten Fische verhinderten das Massenauftreten von
Mückenlarven.
Hier braucht ihr ein klein bisschen turnerisches Geschick oder
einen Spiegel, um die Koordinaten zu finden . Diese weisen euch den
Weg zum „Stillen Wasser“ Molkerteich.
Der Molkerteich: (Station 4). Wie schon der Name
sagt liegt er an einer ehemaligen Molkerei. Dort wurde ein andere
kleiner Bewohner für kleinere Fische gefangen. Dieser
trat nicht ganz so in
Massen auf wie der erste, war aber dafür noch im Winter und sogar
unter Eis vorhanden. Es ist der Cyclop oder Hüpferling. Der Mini
ist benannt nach dem einäugigen Riesen aus der griechischen
Sage.
Stellt euch aber nicht einäugig an und denkt daran Fischfutter
wächst nicht auf Bäumen...(aber...)
Die Koordinaten, die ihr an diesem Wasser findet, gehen nun vom
Fischfutter weg zu einem anderen „Stillen Wasser“,
einem Regenauffangbecken (Station 5).
Die dortigen Koordinaten (fast wie magnetisch ;) ) führen euch zu
einem metallischem Konstrukt, zum Final. Von dort aus könnt ihr
dann euer stilles Wasser oder „Wässerchen“ erjagen. Ihr
seht die Bezugsquellen genau gegenüber. Viel Spaß und Prost!!!

Für diesen Cache schont bitte die Natur und ihr braucht auch keine
Zäune überklettern oder Privatbesitz betreten. Es gibt überall
einen öffentlichen Zugang! Bringt bitte alle Verstecke genauso
wieder an, wie vorgefunden. Nicht schlechter, aber auch nicht
„besser“!
Wo Wasser ist kann es auch feucht und auch mal rutschig sein, muss
aber nicht. Manchmal ist robustes Schuhwerk und Bekleidung von
Vorteil.