Eine Cacheserie zur
Oberösterreichischen
Von 29. April bis 2. November fand im
Salzkammergut die Landesausstellung 2008
statt. Verteilt auf 14 Ausstellungsorte wurden die Themen
Geschichte, Tourismus und Kunst im Salzkammergut behandelt. Das
Eggerhaus in Altmünster und das Viechtauer Heimathaus in Neukirchen
beschäftigten sich unter dem Titel „Schnitzer, Drechsler,
Löffelmaler“ mit alten Handwerkskünsten, die ab dem 16.
Jahrhundert in dieser Region ausgeführt wurden, sowie mit den
damaligen Lebensverhältnissen.
Die Cache-Serie „Salz08“ soll
dazu anregen, verschiedenste Orte der Landesausstellung zu besuchen
und näher zu entdecken. Wir haben uns bemüht, im Raum Altmünster
sowie in den umliegenden Gemeinden Reindlmühl und Neukirchen, kurze
Caches zu legen, die historisch bedeutsame, landschaftlich
interessante, regional-typische, bekannte oder weniger bekannte
Orte aufzeigen. Die Hintergrundinformationen zu den Caches
entstammen hauptsächlich dem Buch „Vom Gedenkkreuz im
Traunsee zum Gipfelkreuz auf dem Brunnkogel“ von Johann
Lüftinger (2007).
Direkt an
der B145 können aufmerksame Beobachter ein außergewöhnliches
Bauwerk bestaunen. Unmittelbar neben der Straße befindet sich eine
Grotte, die als Huldigung für Richard Wagner (1813-1883) von
Mathilde Wesendonck (1828-1902) erbaut worden war. Die den Künsten
zugetane Familie Wesendonck hatte Richard Wagner in der Schweiz von
1853 bis 1864 sehr großzügig unterstützt. Mathilde genoss die Nähe
des großen Musikers, der 1857/58 fünf ihrer Gedichte vertonte, in
der Musikliteratur als „Wesendonck-Lieder“ bekannt. Sie
gelten als Vorstudien zu Wagners Oper „Tristan und
Isolde“, mit der er seiner Liebe zu Mathilde ein
musikalisches Denkmal setzte.

1878 kaufte Mathilde Wesendonck die Villa „Traunblick“
in Altmünster. Der Landsitz befindet sich gut versteckt oberhalb
der Grotte und ist leider nicht öffentlich zugänglich. Richard
Wagner selbst hat höchstwahrscheinlich die ihm zu Ehren errichtete
Grotte nie persönlich besucht, da Mathilde Wesendonck, die
„Isolde vom Traunseestrand“, die Villa erst fünf Jahre
vor Wagners Tod bezogen hatte. Leider ist auch der
Abstieg zur Grotte versperrt, so dass sie nur von oben betrachtet
werden kann.
Parken kannst du
bei:
N 47°53.543, E
13°45.973 (Billa)
oder
N 47°53.329, E
13°46.227 (Parkplatz „Hochholz“)
Bitte nimm deinen eigenen Stift
mit!
Achtung: Cache-Absturzgefahr! Bitte wieder an
der exakt gleichen Stelle verstecken! SIEHE
HINT!!