| Der Eingang zum
Malberger Stollen kann auf dem Gelände der Stadtwerke
Georgsmarienhütte (ehemalige Malberger Mühle) - Malbergerstraße 13-
als Zeugnis des früheren Bergbaus besichtigt werden. 1847 wurde von
diesem Eingang aus mit dem Bau des Malberger Stollens begonnen. Er
sollte die noch vorhandenen und, wie man zunächst vermutete, sehr
ergiebigen Kohlevorkommen unter Oesede bis Borgloh aufschließen und
gleichzeitig die anfallenden Grubenwässer ableiten. Von der
veranschlagten Gesamtlänge von 6740 m wurden jedoch nur knapp 3000
m fertiggestellt. Der Stollen verläuft zunächst geradewegs von der
Malberger Mühle in östlicher Richtung am Südhang des Osterbergs
entlang, knickt dann mehrfach ab, unterfährt die Osnabrücker Straße
in Oesede am Knapp und endet 150 m nördlich des dortigen Bahnhofs
im Taleinschnitt des Gartmannsbaches. Die hohen Erwartungen, die
man an den Ausbau des Stollens geknüpft hatte, erfüllten sich
nicht. Die geringe Mächtigkeit der Flöze und ihre schlechte
Lagerung ließen einen rentablen Abbau der Kohle nicht lohnend
erscheinen. So endete das ehrgeizige Stollenprojekt bereits nach
sechsjähriger Bauzeit im Jahre 1853. |
|
Quelle und © : Stadt Georgsmarienhütte
Der Stollen ist leider nicht begehbar. Ein
Scheinwerfer (Taster rechts) erleuchtet den Tunnel. Vorsicht bitte
auf der Treppe - die ist teilweise glitschig. Parken: am besten bei
den Stadtwerken!
Viel Spaß bei der Suche wünschen