Bodendenkmal
Nun wollte ich mal einige Cache legen, wo ich meine Kindheit
verbracht
habe,
da wir das bei Frauke ja auch schon gemacht
haben.
Dieses ist schon mal der Erste und er sollte in ca. einer halben
bis einer Stunde zu schaffen
sein
und lasst bei feuchter Witterung die Sonntagsschuhe
zuhause.
Hier erstmal einige Infos zum Hintergund dieser
Örtlichkeit:
Mit der
Konsolidierung der produzierenden Wirtschaftsweise im Gefolge der
Einführung von Ackerbau
und Viehhaltung in der Norddeutschen Tiefebene begannen die hier
gründenden Bauerngemeinschaften im
Verlaufe des 4. Jahrhunderts v.u.Z. mit der Entwicklung von
beindruckenden Monumenten aus großen
Steinblöcken. Diese Großsteingräber, auch aus dem griechischen
abgeleitet als Megalithgräber bezeichnet,
zählen zu den Kollektivgräbern, d.h. in ihnen wurden die
sterblichen Überreste nicht einer herausgehobenen
Einzelperson, sondern einer Siedler- oder Dorfgemeinschaft
deponiert. Wie wir heute wissen, wurden jedoch
nicht die Körper der Verstorbenen selbst hier beigesetzt, sondern
in der Art von Beinhäusern deren bereits
anderswo längere Zeit bestattet gewesene und entfleischte Knochen
zusammen mit den
Resten der ursprünglichen Grablege. Im ehemaligen
Landschaftsschutzgebiet „Klein Hundorfer
Radegastufer“ und heutigem „Naturschutzgebiet Radegasttal“ befinden
sich auf den bewaldeten Moränehügeln
die Reste von 4 Großsteingräbern. Sie fielen im vergangenen
Jahrhundert Steinschlägen zum Opfer.
So erging im Jahre 1899 ein Schreiben an die „Großherzogliche
Kommission für die Erhaltung der Denkmäler“,
in dem ein Graf von Berstorff mitteilt: „ …erlaube ich mir
ergebenst mitzuteilen, daß ich bei dem Mangel an
Feldsteinen genötigt bin, für den bevorstehenden Bau der
Nebenchaussee Rehna – Wedendorf die beträchtliche
Felsenmasse der drei in den Klein Hundorfer Tannen unweit der
Eisenbahn-Haltestelle Holdorf belegenen
Hünengräber mitzuverwenden und dafür bei den betreffenden Arbeiten
günstigem Wetter die Sprengung dieser
Felsen in nächster Zeit in Angriff genommen werden. …“
Man entschied, für diesen wichtigen Zweck, auf einen besonderen
Schutz der Gräber zu verzichten.
Die ursprüngliche Form ist bei 3 Gräbern, von denen Reste die
ungefähre Lage anzeigen, nicht mehr erkennbar.
Auch das 4. Grab, wohl ein Großdolmen mit mindestens 2 Decksteinen,
von denen aber nur einer noch vorhanden war,
blieb nicht verschont. Es wurde im Jahr 1958 mit Hilfe von 2
Flaschenzügen, einer Winde und
verschiedenen
Brechstangen, Hebebäumen und Balken, unter fachmännischer Aufsicht,
rekonstruiert.
Quelle:
Schild vom Landkreis NWM, Untere Denkmalschutzbehörde, in der Näher
der Gräber
Und nun zum Cache selbst...
Der Multi liegt
entlang des Naturschutzgebietes Radegasttal,
dort wo die Radegast wunderschön vor sich hin mäandriert.
Station1:
N 53°44.058
E 11°04.085
An dieser ersten Station kann auch geparkt werden.
Dort findest
Du ein Schild. Bilde die
absolute
Quersumme aus der Anzahl der Buchstaben des
unten
auf dem Schild stehenden Satzes und Du erhälst
A.
Station 2:
N 53°43.(4xA)(A+6)(A-2)
E 11°04.(A+1)(3xA-1)(A-2)
An dieser Station kommst Du zum ersten Grab.
Zähle nur
die großen
Steine an dieser Stelle und Du erhälst
B.
(
Hier mal unser
Cacher-Nachwuchs an Station 2, der wiedermals eine große Hilfe beim
Verstecken war.)
Station 3:
N
53°4(B).(2xB)(2xA)(6-B)
E
11°0(A+2).(A+B)(B-A-1)(3xB)
Diese Station ist bei gutem Wetter immer eine kleine Pause wert.
C
erhält man indem man die Holzteile zählt, aus denen eine der beiden
Sitzgelegenheiten an diesem Ort gebaut ist.
Station 4:
N
53°4(B).(C-A)(B+A)(C+A-B)
E
11°0(C-A).(C)(C+B)(A-2)
Hier kann man sich die restlichen Gräber ansehen.
Wenn Du an den Koords stehst, zähle ruhig mal die großen
Steine
die das "Häuschen" bilden, denn diese Zahl ist
D
.
Nach all Deinen Anstrengungen kommt nun die letzte, nicht aber die
leichteste. Es geht zum...
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FINAL:
N
53°4(D).(D-A-2)(D-A)(B+C)
E
11°0(C-2).(D-3)(C-A)(2xA)
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Erstinhalt:
Logbuch,
Bleistift von 1910
(bitte
drinlassen - ist mir sehr wichtig!!! Danke),
Schleswig-Holstein-Coin,
Schlüsselanhänger,
2 Pins,
WM´70-Münze,
Schlumpf
Ich hoffe, der hat ein wenig Spaß gemacht. Und wo Du schon mal da
bist,
schau doch noch mal an der "Landmühle" vorbei.
Na dann allzeit
"Gut Fund" und denkt bitte an folgendes: