Seit 150 Jahren besteht nunmehr die
Wiedenbergkapelle. Im Vorfeld des Jubiläums (dies war im
Jahre 2002) wurde die Neheimer Waldkapelle bereits renoviert. So
wurde die Außenfassade neu gestrichen und der Innenraum erhielt
eine neue dezente Farbgebung. Seit dem vergangenen Herbst haben
einheimische Handwerksbetriebe eine erforderliche umfangreiche
Renovierung der Kapelle vorgenommen. Kosten: rund 16.000 Euro. Der
Innenanstrich musste abgespachtelt bzw. abgebeizt werden, weil er
nicht atmungsaktiv war und zur Feuchtigkeit besonders bei
Witterungsumstellungen beitrug. Auch die Außenfassade bekam einen
neuen Anstrich. Ferner waren Dachreparaturen nötig, auch wurden
Fenster instand gesetzt bzw. gegen Einbruch gesichert.
Der Grundstein für die Waldkapelle auf dem Wiedenberg, heute
umgeben von Lindenbäumen, wurde vor 150 Jahren - am 15. März 1852 -
gelegt. Schon ein halbes Jahr später, am 26. September, konnte sie
eingeweiht werden. Die herrliche Aussicht, die der damals niedrig
bewaldete Berg weithin sichtbar ins Ruhr- und Möhnetal gewährte,
soll nach Angabe des Bürgermeisters Dinslage den damaligen Pfarrer
Münstermann zum Bau der Kapelle veranlasst haben.
Die Wiedenberg-Kapelle war ursprünglich den sieben Schmerzen Mariä
geweiht. Bei der Prozession wird das in der Pfarrkirche St.
Johannes-Baptist verwahrte Kreuzpartikel mitgeführt.
Die Wiedenberg-Kapelle ist ein kleiner Saalbau in stilistisch
nicht eindeutigen Formen, es gibt romanische und barocke Tendenzen.
Im Frontgiebel und in der Apsis befinden sich kleine Rundfenster,
seit 1965 alle aus Glasbeton. Die zweiflüglige Tür wurde 1965
aussen mit Kupfer beschlagen, innen mit Zirbelkiefer verbrettert.
Im Turm befinden sich zwei von Hand zu läutende
Gussstahl-Glocken.
Die Innenausstattung wurde nach einer 1965 erfolgten Renovierung -
die Kosten hatte damals die Firma Steinau getragen - im
wesentlichen vom Künstler Ernst Suberg, Elleringhausen, in
Zusammenarbeit mit Pater Kunibert, Meschede, geschaffen. So gibt es
einen Tischaltar aus schwarzem, weiß geädertem Marmor, zwei
mosaikbesetzte Altar-Kerzenhalter, ein Hängekreuz mit
vorderseitiger Darstellung des Gotteslammes in verschiedenem
Steinmaterial vor buntem Mosaik sowie eine ein Meter große
Holzplastik, die "Schmerzhafte Muttergottes".
Bis Oktober finden in der Kapelle jeden Donnerstag um
18.30 Uhr Andachten statt.
Der Ausdruck kann an dieser Linie abgeschnitten werden:
Parken könnt Ihr bei: N51°27.398; E07°57.792
(bitte nicht vor den Garagen)
Begebt euch zu den Koordinaten N51°27.398;
E07°57.792 , dort findet Ihr zwei Schilder der Stadtwerke
(im Sommer evt. zugewachsen). Zählt die beiden 3-stelligen Zahlen
über den zwei "T" zusammen und teilt dieses Ergebniss durch 5, dies
ist = P (Peilung)
P = _________________
Geht nun zurück zu den Koordinaten N51°27.430;
E07°57.858. Dort findet Ihr mit Peilung P (Magnetischer
Kompass) einen schmalen Pfad in Richtung Cache, der dann langsam
breiter wird; folgt diesem bergauf immer geradeaus.
An der Kapelle angekommen schaut euch die Form des Griffes der
Eingangstür an. Dieser hat die Form eines Tieres, die Anzahl der
Buchstaben des Tieres ist = A
A = _________________
Umrundet die Kapelle (Trampelpfad) und zählt die Anzahl der
Rundbogenfenster, diese Zahl ist = B
B = _________________
Den Micro findet ihr bei N51°27.5 A (B+2); E07°58.0
(B+2) A
Viel Spass bei diesem Cache wünscht
KiSte1204 vom "Team K2"