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The Wanderer Multi-Cache

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Hidden : 5/12/2008
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:





The Wanderer


Eine sehr alte Legende erzählt die Geschichte von sechs sehr guten Freunden.
Diese lebten vor vielen vielen Jahren - nicht weit von hier - in der Nähe eines Waldes.
Sie zogen schon in ihrer frühen Kindheit durch die Wälder, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern.
In ihrem Wald kannten Sie jeden Baum und jeden Strauch. Über die Waldwege konnten Sie mit geschlossenen Augen laufen und auch die vielen Tiere waren ihnen mehr als vertraut.

In der Nähe eines kleinen Sees war ihr gemeinsamer Treffpunkt. Hier trafen Sie sich, um sich die schönsten und aufregendsten Geschichten zu erzählen. Die kleine Einbuchtung des Waldweges war schon fast wie ihr zweites Zuhause. An dem kleinen Hang verbrachten sie gemeinsam viele Stunden und auch so manche Nacht.

Einer sehr alten Erzählung nach, sollte in dem kleinen benachbarten See ein Schatz zu finden sein. Niemand hätte ihn bisher gesehen. Jeder Versuch, diesen Schatz zu heben, sei bisher kläglich gescheitert, so erzählt man. Viele sollen bei dem Versuch, den See zu ergründen, sogar umgekommen sein. Ein unbekannter Wanderer soll der alten Erzählung nach einmal im Jahr den Weg am See entlang kommen. Er soll das Geheimnis des Schatzes kennen und ihn sogar heben können. Niemand wusste aber, wer dieser Wanderer war, wo er her kam und wann genau er den See das nächste Mal aufsuchen würde.

Eines Nachts – es war Sommer und die sechs Freunde übernachteten einmal mehr an ihrer Lieblingsstelle - wurde einer von ihnen durch ein leises Geräusch geweckt. Er rieb sich die Augen und hörte angestrengt in die Nacht. Es waren leise Schritte zu hören und eine Person bewegte sich den Waldweg entlang. Das Mondlicht zeichnete einen leichten Schatten auf dem Waldweg. Leise folgt er in sicherem Abstand dem Unbekannten, der sich langsam dem kleinen See näherte. Der Fremde verließ plötzlich den Weg und ging einmal halb um den See herum. Ihm dorthin zu folgen und dabei nicht entdeckt zu werden war nicht sehr einfach. Hinter einem dichten Busch verschwand die dunkle Silhouette plötzlich und man hörte nur das leise Plätschern von Wasser. War der geheimnisvolle Fremde in den See gegangen? Was suchte er? War er etwa der sagenumwobene Wanderer, der den Schatz kannte, ihn finden und heben konnte?




Einige Augenblicke später war ein schwaches Leuchten hinter dem dichten Busch zu erkennen. Was war es? Sollte es der Schatz sein? Der Schatz, von dem so viele Legenden und Geschichten erzählen?
Wie versteinert blieb der Junge hinter dem Busch stehen. Sein Herz klopfte bis zum Hals.

Aber was war das? Hinter dem Busch wurde es plötzlich unruhig. Es war zu erkennen, dass der Fremde mit dem Unterkörper noch im Wasser war und mit den Armen ruderte. Er schien im Ufer des Sees festzustecken und versuchte sich zu befreien. Dabei machte er immer lautere Geräusche, so dass die restlichen fünf Freunde aus dem Schlaf gerissen wurden. Aufgeregt rannten Sie die wenigen Meter zum Ufer hinunter und trafen auf ihren Freund und den fremden Mann, der bis zur Hüfte im Schlamm steckte. Direkt neben ihm am befestigten Ufer lag eine große silbern leuchtende Dose. Der Deckel war halb geöffnet und man konnte im Mondschein darin eine große Menge Silbermünzen erkennen.

So standen die sechs nun direkt am Ufer und sahen auf den geheimnisvollen Fremden herunter. Dieser sackte langsam aber stetig immer tiefer in den dunklen Schlamm.
"Helft mir! Bitte!", rief er ihnen zu. "Ich sinke immer tiefer ein. Bitte helft mir!"
Einer der Jungen reichte ihm seine Hand und er sagte: "Wenn wir dir helfen, so soll uns nachher aber die hälfte des Schatzes gehören."
„Die Hälfte?“ – „Ja, die Hälfte. Wir können auch gerne wieder gehen, wenn ihnen das lieber ist.“, sagte einer der sechs Freunde.
Natürlich würden Sie den Mann niemals sich selbst überlassen. Sie würden ihm auf jeden Fall helfen. Einen Versuch, einen Teil des legendären Schatzes zu besitzen, war es allemal wert.
„Einverstanden, ihr bekommt die Hälfte. Aber nun helft mir! Schnell!“, keuchte der Fremde, der nun schon beinahe bis zum Hals im Schlamm versunken war und seine Arme Hilfe suchend in den Luft streckte. Die Jungen griffen den Mann an seinen Armen und zogen ihn mit vereinten Kräften aus dem Schlamm. Völlig nass und verdreckt lag der Unbekannte nun am Ufer. Neben ihm die halb geöffnete Schatzdose. „Wir haben ihnen geholfen. Nun müssen sie ihren Teil der Vereinbarung erfüllen.“, sagten die Jungen wie aus einem Mund. Unfreiwillig und mit leicht verzehrtem Gesicht händigte der Mann die hälfte der Münzen an die Jungen aus. Überglücklich sammelten die Jungen die Münzen ein und steckten sie in ihre Taschen und liefen zurück zu ihrem Stammplatz, wo sie die Münzen in einer alten Kaffeedose verstauten.

Über die vielen Jahre wuchsen an der Stelle, wo die Jungen sich immer trafen, sechs große Tannen. Sechs Tannen, die wie die Jungen fest zusammen standen und immer füreinander da waren. Noch heute sind die Überreste dieser Tannen am Waldweg unweit des kleinen Sees zu erkennen.

Und der Legende nach, soll sich dort, in direkter Nähe, noch immer die alte Kaffeedose mit den Silbermünzen befinden.
Ist diese Legende wirklich wahr? Oder nur frei erfunden?
Findet es heraus! Sucht die alte Kaffeedose und erbeutet möglicherweise einige Münzen!



Wo befindet sich aber nun dieser sagenumwobene Ort?
Und wie gelangt man dorthin?

Nun, parkt Euer Auto bei: N51°22.219     E8°14.602
Es geht nun bei N51°22.309     E8°14.688 los.
Peilt dort in folgende Richtung: 50,65° / 1464m


Im Umkreis von etwa 20m um diesen angepeilten Punkt findet ihr am Boden einige nicht natürliche Formationen, die in etwa so angeordnet sind:


Wenn ihr mit der "1" (siehe Grafik) dieser Gebilde beginnt, so stellt Euch auf die zweite und ermittelt die Werte A-G nach diesem Prinzip:


Berechnet nun die Koordinaten des Finals:
N 51° 2A . BCD
E 08° 1[B+C] . [E-D-C+F][E-A+G][C+D+A]


Nun begebt Euch zu diesen Final-Koordinaten und mit etwas Glück erwarten Euch dort vielleicht die Überreste dieses viele Jahre alten Schatzes.



Wenn ihr ihn gefunden habt, so versteckt ihn bitte genauso gut, wie ihr ihn gefunden habt. Die sechs Freunde werden es Euch danken.


Nachtrag: Für den Rückweg empfehlen wir, wenn nicht schon geloggt, den nahegelegenen Cache 'Spazieren um Meschede I (GC119W0)' und/oder 'Am rauschenden Bach (GC17FM3)'



Ich hoffe, dass Euch dieser Spaziergang durch den Arnsberger Wald gefallen hat.
Bis bald im Wald...
Axel
Cache_Group






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Additional Hints (Decrypt)

Rvare qre frpuf Serhaqr geätg qra Fpungm orv fvpu. Ahe jrypure?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)