Alte Industriestandorte um Marienheide
III
Es wird von mir eine kleine Cachereihe geben. Es
geht rund um Marienheide und es werden alte Orte besucht wo
Menschen gearbeitet haben.
Grauwacke
Schon im Mittelalter
wurde im Bergischen Land Grauwacke gebrochen. Es handelte sich um
weiches Randgestein das zum Bau von Gebäuden verwendet wurde. Kamen
die Arbeiter auf härteres Gestein so hörten sie auf und fingen an
einer anderen Stelle wieder mit dem Abbau an. Es entstanden Kuhlen
und so der Name Steinkühler. Im Gebiet um Marienheide wurde die
härtere Grauwacke vorwiegend zum
Straßenbau verwendet. Durch die sprunghafte Nachfrage aus den
Ballungszentren Köln, Wuppertal und dem Ruhrgebiet hat sich in
Müllenbach eine große Steinbruchindustrie entwickelt. Begünstigt
wurde diese Entwicklung durch die Anbindung an die
Eisenbahnstrecke. 1898 wurde eine elektrische Bahn von Müllenbach
nach Holzwipper durch den Gerveshagener Forst gebaut. Zur gleichen
Zeit arbeiteten die ersten italienischen Gastarbeiter in den
Steinbrüchen um Müllenbach.
Parken bei
N51° 04.010 E007°
34.753 in der Nähe, am Haus der Geschichte,
Öffnungszeiten Sonntag 15.00 bis 19.00 Uhr
Eintritt
frei
Zum Cache kommt
ihr am Haus Nr.36b vorbei. Dort stand eine Kantine für die Arbeiter
und hier wohnten auch die Gastarbeiter. Wir gehen auf den
Lokschuppen N51° 03.958
E007° 34.569 zu. Hier war erst eine Diesellok und
später war hier "der Elektrischen“ Auf dem unteren Weg kommen
wir linkerhand am ältesten Abbaugebiet der Grauwacke vorbei. Bei
der Schranke sehen wir links Teile eines Dammes, der über eine
Brücke auf die andere Seite des Weges führte
N51° 03.890
E007° 34.434. Nur noch die Pfeilerbauten zeugen
von diesem Viadukt. Das Baujahr erkennt man noch an dem
linken Pfeiler. 1924.
Quelle:
Kulturpfade in Marienheide
Die Koordinaten
sind leider etwas off, da der Empfang sehr bescheiden ist. Dafür
gibt es ein Spoilerfoto. Bei der Suche braucht man
nicht klettern.
Nach dem
Cachefund könnt Ihr den Weg weiter gehen bis zur Teerstraße und von
dort aus zurück zum Ort. Wer kein Teer mag bleibt nur der Weg
zurück.