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St. Jürgen Kirche Multi-Cache

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Hidden : 5/24/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die Kirche St. Jürgen
von Friedrich Frerichs

Bild: Kirche


 

Das schönste, auch wohl älteste mittelalterliche Gebäude im Bereich der Großgemeinde Lilienthal ist die dem St. Georg geweihte Kirche "in den Wiesen zu St. Jürgen", die "ecclesia beati Georgii in terra graminum". Sie liegt auf der "Kirchwarf" wie auf einer einsamen Hallig, nur vom strohgedeckten Pfarrhaus und dem Küsterhaus eingerahmt. Bis in die dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts war sie in jedem Winter vom Wasser umgeben. Die Kirche ist älter als das Kloster Lilienthal, um 1190 gebaut und bereits 1230 erwähnt. Vieles weist darauf hin, dass hier schon in vorchristlicher Zeit eine Kultstätte gewesen ist. St. Georg, der Drachentöter zu Pferde, trat im frühen Mittelalter oft an die Stelle des heidnischen Gottes Wodan. Auf diese Weise konnten Gebräuche übernommen werden und alte Gefühle wurden nicht verletzt. An hervorragender Stelle neben der jetzigen Kanzel stand eine große mittelalterliche Holzplastik des Ritters St. Georg (St. Jürgen), die von den Bauern besonders verehrt wurde. Bei den Umbauarbeiten um 1758 ließ der energische Pastor Hönert diese Figur entfernen, weil nach seiner Meinung "die Einwohner damit abergläubischen Missbrauch trieben". Er stiftete später zur Versöhnung der erzürnten Gemeinde eine kleine Alabasterplastik des Ritters St. Georg, die noch heute die Nordwand schmückt.

Die Kirche liegt genau auf dem Meridian des Bremer Doms. Hat das in der Frühzeit für die Wahl des Ortes eine Rolle gespielt? Ursprünglich war die Kirche wohl ein Wachtturm und eine Wegkapelle in dem unwegsamen Gelände von Bremen zur Osterholzer Geest. In alten Berichten ist noch von einer alten niedrigen Kapelle südlich der jetzigen Kirche die Rede. Die Kirchwarf, auch gleichzeitig der Friedhof, musste von den Bauernschaften des St. Jürgenslandes unterhalten werden. Schwere Sturmfluten rissen oft Sandmassen ab und legten Gräber frei, wie die Alten berichten. Der Platz vor dem Pfarrhaus war seit alters her der Ort, an dem der Unterrichter von St. Jürgen "gehört", d. h. in einem Sessel dreimal emporgehoben und auf diese Weise vor versammelter Gemeinde feierlich in sein Amt eingesetzt wurde. Dabei wurden die Worte gesprochen: "Ich höge den jungen Erbenrichter thom ersten, annern und darten Mahl". Dann wurden ihm die Grenzen seiner "Jurisdiktion" vorgelesen. Man "verzehrte" dann eine oder mehr Fässer Bier, die ihnen der Erbrichter zum Besten gab". Die Kirche ist ein harmonisch gegliederter Bau im romanischen Stil. Der wuchtige Turm trägt drei mittelalterliche Glocken, das schönste Geläut der ganzen Gegend (1474 und 1478, eine Glocke früher gegossen). Das Kirchenschiff wird durch zwei wuchtige Kreuz-Gewölbe gegliedert, die in dem niedrigeren Altarraum mit der anschließenden Apsis harmonisch ausklingen. In den beiden Restaurationen der Kirche im Jahre 1931 (Architekt Schulze-Herringen) und im Jahre 1961 (Architekt Jan Noltenius) wurde der romanische Raum in seiner ursprünglichen Schönheit und Harmonie wiederhergestellt. Die St.-Georgs-Kirche ist in unserer unruhigen Zeit ein Mahnmal des Friedens, das den Besucher gefangen nimmt:
"Die Kirche auf der Insel im Grünen".


Hier nun zwei Fragen:
1. Wann wurde das Backhaus wiedererrichtet, dieses sei die Zahl A.
2. Zähler alle Ösen an der Nordwand, dieses gibt die Zahl B.

Rechne:
CCC = A / 4 + 48
DDD = B * 33 + 1

Die Dose findest du dann hier:
N 53° 10.CCC E 008° 48.DDD



The most beautiful, also probably the oldest medieval buildings in the area of large-scale community Lilienthal is the St. George church "in the meadows of St. Jürgen", the "ecclesia beati Georgii in terra graminum". It lies on the "Kirchwarf" as a lonely mound, only the with straw thatched parsonage and the sacristan house surrounded. Up until the thirties of the last century, it was always in the wintertime surrounded by water. The church is older than the monastery Lilienthal, built around 1190 and 1230 already mentioned. Many pointed out that already in pre-Christian time that here was a place of worship. St. George the dragon slayer on horseback, met in the early Middle Ages often took the place of the pagan god Wodan. In this way, could be accepted to pass old customs and old feelings were not hurt. An excellent place adjacent to the current pulpit stood a large wooden sculpture of the medieval knight of St. George (St. Jürgen), who was particularly revered by the farmers. By the reconstruction works in 1758 this sculpture was removed from the energetic pastor Hönert, because he believes "the people ragging superstitious abuse". Later he donated a small alabaster sculpture of the Knight of St. George, for the reconciliation of angry community, which still adorns the northern wall.

The church is located exactly on the meridian at the Bremen Cathedral. Has this played a role in the early days for the choice of location? Originally the church was probably a watchtower and a chaple in the difficult terrain of between "Bremer Geest" and "Osterholzer Geest". In old reports is still by an little old chapel south of the church present the speech. The "Kirchwarf" and also the cemetery, must to keep by the farmers of the St. Jürgen country. Old reports says, that severe storm tides tore often sand mass away and sets graves free. The square in front of the parish has always been the place where the chieftains of St. Jürgen was "heard", he was in a chair three times uplifted to established in his job. These were the words spoken: "Ich höge den jungen Erbenrichter thom ersten, annern und darten Mahl" Then was, the border of his "jurisdiction" read out. Man "consumed" then one or more barrels of beer. "The church is a harmoniously structured building in the Romanesque style. The massive tower carries three medieval bells, the beautiful bells of the whole area (1474 and 1478, one bell cast sooner). In the two restorations of the church in 1931 (architect Schulze-Herring) and in 1961 (architect Jan Noltenius) was romanische space to its original beauty and harmony is restored. The St. George's church is in our troubled time a monument of peace:
"The Church on the island amidst the greenery."



Here are two questions:
1. When the bakery house ("Backhaus") was rebuilt, this was the number A.
2. Count all eyelets on the north wall, this gives the number B.

Calculate:
CCC = A / 4 + 48
DDD = B * 33 + 1

You can find the box here:
N 53° 10.CCC E 008° 48.DDD



Happy Hunting
wünscht der
Moorteufel

Additional Hints (Decrypt)

[de]qrsrxgr Brfra avpug zvgmnruyra [en]qba'g pbhag gur oebxra rlryrgf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)