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Ein Wochenende in Paris Mystery Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 7/4/2008
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Die oben angegebenen Koordinaten sind rein fiktiv und haben nichts mit dem Cacheversteck zu tun!

Der Cache liegt auch nicht in der Nähe der oben angegebenen Koordinaten.



Ein Wochenende in Paris
 

Endlich Wochenende. Mal wieder die Möglichkeit, meine Bekannten Otmar und Odile in Paris zu besuchen. War ja schon ewig nicht mehr im schönen Frankreich. Hatte mir zwar schon lange vorgenommen, es mal wieder mit französisch zu probieren (oh lala), aber wie so oft kam dauernd was dazwischen: Urlaubssperre in der Arbeit, Motorradausflüge mit Bekannten und die lang verschobene Wohnungsrenovierung musste endlich auch über die Bühne. Aber jetzt war alles soweit O.K. und ich konnte es kaum erwarten, wieder in eine der schönsten Hauptstädte Europas zu kommen. Hier gibt es ja so viele Möglichkeiten, sich die Zeit um die Ohren zu schlagen. Meine Bekannten hatten sich aber schon mit ihren Arbeitskollegen Otto und Olga auf einen Nachtclub im 11. Bezirk in der Rue Lasalle 19 geeinigt.
Wie sich dann recht schnell herausstellte war die Wahl nicht die allerbeste, da sich in dem Club überwiegend die Creme de la Creme der Pariser Boheme aufhielt. Das Gelabere über Börsennotierungen und den dernier cri der Mode war echt nicht auszuhalten. Sogar der Barkeeper Orpheus schüttelte nicht nur die Martinis, sondern auch sein schütteres Haupt über die vielen Wichtigtuer unter seinen Gästen.
Als wir den Club dann fluchtartig verliessen wies uns der Türsteher Omar auf eine kleine , aber gemütliche Weinstube im 12. Arrondissement (Quartier des Quinze-Vingts) hin. Ja, genau, meinte mein Freund. Die haben unsere Nachbarn Oscar und Ottilie auch schon besucht und waren hellauf begeistert. Leider konnten die beiden heute nicht dabei sein, da sie sich um ihren Nachwuchs kümmern mussten. Und Windeln wechseln, Schnuller säubern und Märchengeschichten vorlesen hält einen ganz schön in Trab (hab ich mir sagen lassen).

So begaben wir uns schnurstracks zur nächsten Metro.

Zum Glück liegen die Stationen im Altstadtviertel relativ nah, so dass wir nicht lange brauchten. Kein Vergleich zu meiner Heimat. Ist halt eine Kleinstadt, in der der öffentliche Nahverkehr doch stark ausbaufähig ist.

Das Gedrängel in der Metrolinie 13 war mal wieder enorm. Halt ein typisches Pariser Wochenende.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser Ziel in der Rue de la Fayette 33. Der erste Eindruck war zwar etwas ernüchternd, da einige Tische von lautem Militär in Beschlag genommen waren und ein Marineunteroffizier mit seiner typischen Igelfrisur sogar schon halb unterm Tisch hing und ‚Vive la France, vive Oreste’ lallte. Aber wir fanden dann im hinteren Teil noch ein relativ ruhiges Plätzchen.

Wir bestellten uns einen roten Landwein und fingen an, zechend über unsere Jugendzeit zu debattieren. Eine weitere Flasche führte dann schon zu dummen Sprüchen. Wenn wir so weitermachen können wir dem armen Marinesoldaten gleich Gesellschaft leisten, stellte Odile (auch schon lallend) fest.

Nach der nächsten Flasche Rotwein wechselten wir zu einem trockenen Weisswein. Die war zwar 95 Cent teurer, bekam uns aber dermassen gut, dass wir nach einer halben Stunde anfingen, uns immer tolldreistere Geschichten zu erzählen. Während Otto seine Streiche in der Schulzeit zum Besten gab, konterte ich mit meinen früheren Versuchen, 20 Bier in 60 Minuten zu trinken und vor allem, weitere 60 Minuten bei mir zu behalten ? Der Kellner (ich glaube Ozzy nannte er sich) murmelte zwar was von unkultiviert, aber das konnte unsere Laune nicht im geringsten verderben.

Nach weiteren Verköstigungen des französischen Nationalgetränks zogen wir schweren Herzens (aber leichten Portemonaits) in Richtung Hotel. Nach der Metrostation mussten wir noch einen langen und steilen Weg zu unserer Herberge ‚Die 12 Musketiere’ hinauf. Da hast du dir ja eine richtige Alpineunterkunft ausgesucht, meinte Odile mit einem frechen Grinsen. Solange es hier nicht auch noch einen Steinschlag gibt soll es mir egal sein, erwiderte ich.

Als wir die Lobby des Hotels erreichten waren wir erstaunt, dass noch so viel los war. Die Bar war mit 30 Leuten gut gefüllt und in einer Ecke wurde das Klavier malträtiert, dass es nur so in den Ohren klingelte. Klar, da konnten wir noch nicht ins Bett, sondern gesellten uns unter die feiernden Leute und hatten noch so manchen Spass erlebt. Aber das erzähl ich dann das nächste Mal.

 

Die namentlich genannten Personen und Ereignisse sind frei erfunden. Jede Übereinstimmung mit real existierenden Personen und Ereignissen sind rein zufällig .

 

Die Dose wurde inkl. Plakatwand gemuggelt, daher gibt es ein neues Versteck und ihr müsst nun von den ermittelten Koordinaten 27m Richtung Osten gehen.
Das Rätsel anzupassen wäre viel zu viel Aufwand. Ihr werdet es verstehen, wenn ihr es gelöst habt .


Bitte darauf achten, dass die Dose hält.
 

Und das Wichtigste:
Bitte in den Logs keine Hinweise zum Rätsel.

!!! Danke !!!!

 

 

 

Additional Hints (No hints available.)