Raumpatrouille Orion - Dunkle Materie
Prolog bei Tageslicht
Nach ihrem letzten Abenteuer "Raumpatrouille Orion - Atomgewicht
500" verbrachte die Crew erst einmal einige Wochen im
wohlverdienten Urlaub. McLane hatte seinen Commander-Job an den
Nagel gehängt und begonnen, seine Memoiren zu schreiben.
In diese Idylle hinein platzte die Nachricht von einer
beunruhigenden Entdeckung: Die Umlaufzeiten im Doppelsternsystem
"Proxima Centauri" hatten sich unerwarteterweise stark verkürzt.
Gleichzeitig wurde mit dem Deep Space Network ein schwaches
Radiosignal aufgefangen, dass aus derselben Himmelsgegend zu stamen
schien. Durch Zusammenschalten aller Supercomputer konnten die
Signale entschlüsselt werden: Eine Nachricht der Frogs!!
"Hallo, ihr Erdenwürmer,
es ist uns gelungen, in unserem LHC Beschleuniger einen Strahl von
schwarzen Löchern zu erzeugen! Wir verlangen von Euch, dass ihr uns
jedes Jahr den Nobelpreisträger für Physik als Geisel liefert. Wenn
ihr das nicht tut, dann werden wir den Strahl in Richtung eurer
Sonne loslassen, der wird Euch dann schon zur Vernunft bringen. Als
ersten schickt uns Albert Einstein, den brauchen wir noch, um die
Fokussierung der Schwarzen Löcher auf der Basis seiner Allgemeinen
Relativitätstheorie noch besser hinzukriegen!"
Die Regierung der Föderation ist ratlos. "Albert ist doch schon
seit 100 Jahren tot! Wie sollen wir da auf die Forderungen
reagieren?" Nach intensiver Beratung wird Commander McLane aus
seinem Ruhestand herausgerissen. "McLane, Sie haben doch immer die
besten Ideen, wenn es um das Aufspüren der Frogs geht!" McLane
antwortet: "Also gut. Eigentlich wollte ich mich ja eher um die
Micros in einer komischen Stadt in der Oberpfalz kümmern. Ich
wollte schon immer wissen, woher mein alter Freund, Commander
d0wnl0rd, diese tollen Macro-Micro-Behälter herbekommt. Besonders
würde mich auch der Original-Inhalt dieser Behältnisse
interessieren. Aber gut, dann muß ich wohl mal wieder die Welt
retten." Inzwischen wurde die alte Orion-Besatzung
zusamengetrommelt. "Sie bekommen unser modernstes Raumschiff, die
Orion 13!"
Der Strudel wird aktiviert und das Raumschiff begibt sich auf
den Weg in Richtung Proxima Centauri.
Kaum hat man das Sonnensystem verlassen, ereignet sich ein
dramatischer Zwischenfall. Die Orion 13 wird von einem
Micro-Black-Hole getroffen. Unkontrolliert taumelt das Schiff durch
die weiten des Universums. Die Mannschaft kämpft verzweifelt, um
das Leck in der Außenhülle abzudichten und die weiteren Schäden im
Lebenserhaltungssystem zu reparieren. Endlich laufen die
Generatoren wieder und Altan versucht, den Navigationsrechner
wieder zu starten. "Verdammt, die Navigationsdatenbank ist nicht
mehr lesbar! Wir sind völlig orientierungslos!" Schnell wird ein
Funkspruch abgesetzt: "Houston, wir haben ein Problem! Uns fehlen
die Koordinatenkataloge!" Der Funkspuch erzeugt auf der Erde
höchstes Erschrecken - das hatten wir doch schon einmal... Von der
Erde kommt die Antwort zurück: "Wir können Euch nur Eure jetzige
Position übermitteln, den Sternenkatalog müsst ihr selbst
rekonstruieren. Leider reicht unsere Übertragungsbandbreite für die
Übermittlung der kompletten Daten nicht aus!- over and out!"
Hier eine Rekonstruktion der übermittelten Daten, die den
Startpunkt der Suche kennzeichnet:
Von hier aus fliegt die Orion noch zu einem benachbarten
Sternensystem und schwenkt in eine Kreisbahn um dieses System ein.
Dort versucht die Besatzung, mittels Messung der Sternparallaxe
neue Navigationsdaten zu erzeugen.
Eine Cache-Trilogie aus der Reihe "Raumpatrouille Orion"
Der Prolog bei Tageslicht liefert die Anfangskoordinaten für den
nachfolgenden Nachtcache "Raumpatrouille Orion - Dunkle
Materie".
Den Abschluss bildet der Bonus "Raumpatrouille Orion - Dunkle
Materie - Epilog". Informationen dafür findet man im Final des
Nachtcaches.
Folgendes Equipment wird für den Prolog benötigt:
- Laserpointer
- Taschenrechner mit trig. Funktionen
Mit dem Taschenrechner sollte man umgehen können ;-) Es ist
außerdem nützlich, sich vorab über die Messung von Sternparallaxen
schlau zu machen. (-> Tante Vicky). Eine Digiknipse hilft bei
vielem weiter!
Schaut Euch alles genau an, denn jedes Detail könnte später noch
wichtig werden.
Die angegebenen Koordinaten haben nichts mit dem Cache zu tun. Dort
bitte auf keinen Fall suchen.
Bei Nässe und erhöhtem Pferdeverkehr sind einige der Waldwege recht
heftig verschlammt, deshalb nicht unbedingt im Sonntagsanzug suchen
gehen.
Wird der Cache bei Dunkelheit gesucht, erhöht sich D locker um ein
halbes Sternchen.
Die Koordinaten können mit dem Geochecker überprüft werden:
Geochecker.com.