Hydro-Cache Traditional Cache
anz2000: Leider keine zeit mehr für s cachen
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Hydro-Cache
Die Geschichte der menschlichen Nutzung des Wassers und somit jene der Hydrologie, der Wasserwirtschaft und besonders des Wasserbaus, ist durch eine vergleichsweise geringe Zahl von Grundmotiven geprägt. Von den ersten sesshaft werdenden Menschen zu den Hochkulturen der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit stand im Zentrum immer ein Konflikt zwischen einem zu viel und einem zu wenig an Wasser. Ihm war man dabei fast immer ausgeliefert, ob durch Dürren die Ernte einging oder Hochwasser Leben und Besitz bedrohte. Es wurde auch zum Gegenstand der Mythologie und der Naturphilosophie. Noch heute kommt dem Wasser in den meisten Religionen der Welt eine Sonderstellung zu, besonders dort, wo die Frage des Überlebens von der Lösung der zahlreichen Wasserprobleme abhängt.
Ziel war es, allen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden und dabei jedem Menschen den ihm zustehenden Teil des Wassers zu garantieren. Hierbei diente das Wasserrecht als eine der ersten Rechtsformen zur Mitbegründung der ersten zentralistischen Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens sowie jener, die in den Flusstälern Chinas und Indiens entstanden.
Die lange Geschichte der Wassernutzung zeigt sich dabei, wie die Menschheitsgeschichte insgesamt, nicht als ein kontinuierlicher Entwicklungspfad. Sie wurde vor allem durch einzelne Zentren hohen wasserwirtschaftlichen Standards sowie durch immer wiederkehrende Brüche geprägt, neben oft jahrhundertelang währenden Stagnationsphasen. So beeindruckend die frühen wasserbaulichen Anlagen dabei auch waren, wie groß sich Innovationskraft und Kreativität unserer Vorfahren auch zeigten, letztlich war und ist man auch heute noch abhängig von der Natur, die man jedoch erst in vergleichsweise jüngster Zeit anfing wirklich zu verstehen.
Kulturelle Bedeutung des Wassers
Aufgrund der großen Bedeutung des Wassers wurde es nicht zufällig bereits bei den frühesten Philosophen zu den vier Urelementen gezählt. Thales von Milet sah im Wasser sogar den Urstoff allen Seins.
In seiner 100-jährigen Geschichte war der ZWUS (Zweckverband Wasserversorgung Unteres Schussental) stets bestrebt, eine größt mögliche Versorgungssicherheit zu erreichen. Mit der Erschließung mehrerer eigener Wasservorkommen war dieses Ziel nur bedingt zu verwirklichen. Man war daher stets bemüht, Verbundmöglichkeiten zu benachbarten Wasserversorgern zu prüfen.
Nachdem seit Mitte der 80er Jahre mehrere Varianten entwickelt und teilweise wieder verworfen wurden, konnte mit dem Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung Ende 1994 ein weitreichendes Verbundprojekt realisiert werden: Gemeinsam mit den Partnern Tettnang, Haslach-Wasserversorgung, Meckenbeuren und Gehrenberg-Wasserversorgung errichtete der ZWUS den Regionalen Trinkwasserverbund. Nach dem Prinzip „Einer für alle, alle für einen“ werden Versorgungsengpässe untereinander ausgeglichen, ohne dass die Kunden etwas davon bemerken.
Die moderne gemeinsame Leitstellentechnik im Pumpwerk Ried bei Tettnang ermöglicht dem technischen Personal eine bisher nicht gekannte Transparenz im Umgang mit den Versorgungsanlagen.
Schadensfälle werden von der Leitstelle sofort registriert und an den Bereitschaftsdienst gemeldet. Durch ausreichende Kapazitäten und die Mandantenfähigkeit des Systems könnten weitere Partner zum Regionalen Trinkwasserverbund hinzukommen.
Die Wassergewinnung
In seinem wichtigsten Wasservorkommen Argendelta (bei Langenargen gelegen) stehen dem ZWUS 2 Brunnen mit insgesamt 4 Pumpen zur Verfügung. Das gepumpte Wasser kann auf zwei verschiedenen Leitungswegen zum Hochbehälter Hagenbuchen befördert werden, damit beim Defekt einer Leitung der Hochbehälter dennoch befüllt werden kann.
Durch den Regionalen Trinkwasserverbund zu den benachbarten Wasserversorgern wurden die Pumpenleistungen erhöht, wodurch das Wasser seit Ende 2002 bis ins Pumpwerk nach Ried bei Tettnang ( Höhendifferenz 80 Meter) gepumpt werden kann. Mit einer genehmigten Entnahmemenge von 4.730.000 Kubikmetern Wasser pro Jahr für den ZWUS sowie die Gemeinden Langenargen und Meckenbeuren ist das Grundwasservorkommen Argendelta von erheblicher regionaler Bedeutung. Die Vorkommen Bierkeller und Bruderhaus (bei Hagenbuchen) sind von geringerer Ergiebigkeit, sichern die Versorgung jedoch zusätzlich ab.
Horizontalfilterbrunnen Argendelta - Da stehen wir jetzt fast drauf!
Beckendurchmesser ca. 5 Meter
Tiefe ca. 25 Meter
Um die hohe Qualität unseres Trinkwassers dauerhaft zu gewährleisten müssen die Vorkommen durch Schutzgebietsausweisungen gesichert werden. Wesentliches Merkmal unserer Vorkommen ist der Verzicht auf jegliche Form von Aufbereitung, d.h., das Wasser kann unverändert an die Kunden abgegeben werden und erfüllt dennoch mühelos die strengen Kriterien der Trinkwasserverordnung.
Ich finde das schmeckt man!!!
Viel Spaß beim Cachen! – Denkt daran worauf ihr steht!
Grüße Anz2000
First In;:
Loggbuch
Pflaster
Bleistift
Flaschenöffner
Murmel
Neonband
Nilpferd
Legomann
Bitte das Auto am Parkplatz abstellen (N 47° 35.803 E 009° 33.618) – Wasserschutzgebiet!!!!!!!!
Für den Cache muß man nicht über Schienen oder Zäune klettern!!!
Additional Hints
(Decrypt)
Orvz Onhz hagre qre Jvrfr
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