In der letzten Zeit mussten wir die St. Lukas Klinik immer wieder
für Krankenbesuche aufsuchen, da Thomas Schwester Andrea lange Zeit
schwer erkrankt war. Zum Glück ist die Krankheit inzwischen
besiegt, und wir beehren die St. Lukas Klinik nicht mehr mit
unseren Besuchen.
So ein Tag im Krankenhaus ist langweilig, die Cafeteria ist zwar
nett, aber wir dachten uns, es sei schöner, wenn man den Kranken -
soweit sie laufen können - ein wenig Abwechslung bietet. Und schon
war dieser Cache geboren. Bringt einfach beim nächsten
Krankenbesuch Eurer Bekannt- und Verwandtschaft diese
Cache-Beschreibung mit. In der Cafeteria kann das Rätsel gelöst
werden - und solltet Ihr nicht weiterkommen gibt es sicherlich
genügend freundliches Personal auf dem Gang, welches Ihr fragen
könnt. Dann kommt der Outdoorteil: Rein in die Schuhe und raus in
die Sonne zum Cache!
Dieser Cache hat ein Motto: In der Final-Box sollen Kräuter- und
Blumensamen und alles, was damit zu tun hat, getauscht werden.
Herzlich willkommen sind natürlich auch TBs und Coins!
Beantwortet nun die folgenden Fragen:
Ein Kraut vs. Frühjahrsmüdigkeit - Wer sie berührt spürt
sofort für für ein paar Minuten unangenehmes jucken auf der Haut,
wächst hier fast überall, und ist bei Cachern mit kurzen Hosen eher
unbeliebt:

Ein Gewächs vs. Mundgeruch - Diese Pflanze trägt die Heilung
schon im lateinischen Namen und ist weltweit verbreitet. Es gibt
über 900 Unterarten dieser Pflanze, die bekannt gegen Mundgeruch,
Zahnschmerzen und Schweißausbrüche ist. Deshalb findet sie sich oft
in Zahnpasta wieder. Ist Teil der berühmten Mischung "Kräuter der
Provence":

Ein Grünzeug vs. Gelenkschmerzen & Knochenbrüche -
Hildegard von Bingen & Paracelsus benutzten es zur Heilung von
Knochenschäden und Geschwüren. Kaltauszüge aus Wurzel und Kraut
werden in der Heilkunde als äußerliches Wundheilmittel bei
eiternden Wunden, Verstauchungen, Knochenbrüchen und -entzündungen
verwendet. Auch die Herstellung von Salben aus der Wurzel der
Pflanze ist üblich:

Ein "unchristliches Gewächs" vs. Halsentzündungen und
Halsschmerzen - Die Inkas, bei den diese Pflanze ursprünglich und
bis heute fast ausschließlich wächst, verwendeten diese Pflanze
wenn es im Hals-Rachenbereich schmerzte. Dabei traut man diesem
"Pseudogetreide" allerlei geheime Kräfte zu, weshalb die spanischen
Eroberer ein Anbau-Verbot gegen das "unchristliche Gewächs"
verhängten (aufgrund dessen viele Inkas verhungerten und keinen
Widerstand mehr leisteten). Bewiesen ist jedoch nur, dass der
Gehalt an Eiweiß, Magnesium, Eisen und ungesättigten Fettsäuren
sehr hoch ist. Hierzulande findet es sich oft im gesunden Öko-Müsli
als Beimischung wieder. Die FAO preist diese Pflanze gern als eine
mögliche Waffe gegen den Welthunger:

Die Pflanze des Königs vs. Migräne - Der christlichen Legende
nach ist das Kraut um den Ort der Kreuzigung des Jesus von Nazareth
gewachsen. Im christlichen Gottesdienst wird das Kraut als Bett für
die Auslegung des heiligen Kreuzes an Kreuzerhöhung (14. September)
verwendet, weil das Kreuz der Königsthron des Gottessohnes ist,
gilt das Kraut seither als Pflanze des Königs. Wer das griechische
Wort für König kennt, ist der Pflanze schon ganz nah:

Ein Gewächs vs. Prellungen, Verstauchungen - Aus dem
ätherischen Öl dieser Pflanze gewinnt man bis heute Stoffe, die
äußerlich aufgetragen bei der Heilung von Rheuma und Prellungen und
Verstauchungen helfen sollen. Bis zu Beginn des letzten
Jahrhunderts bekämpften viele Familien Milben und Läuse damit.
Schon in der römischen Antike bekam man diese Pflanze als Kranz
aufs Haupt - allerdings musste man dafür als Sieger aus einem Kampf
oder Schlacht hervorgegangen sein (Der Sage nach ging Cäsar nie
ohne aus dem Haus, oder hatte Cäsar am Ende gar Läuse?!):

Ein Gewürz vs. Seekrankheit & Übelkeit - Obwohl schon im
10. Jahrhundert in den ersten Kräuterbüchern beschrieben, begann
der Siegeszug dieser Pflanze erst mit dem Kolonialreich der Briten,
die sie aus den Tropen Indiens und Chinas mitbrachten. Die
englischen Matrosen wussten und schätzten die Wirkung der Pflanze
gegen Übelkeit und den angenehmen Duft. Die Engländer waren es
auch, die die Pflanze in Limo- und Marmelade steckten, wo sie sich
bis heute großer Beliebtheit, nicht nur auf der Insel erfreuen.
Übrigens: je nach Erntezeit ist die Pflanze ein scharfes oder süßes
Gewürz:

Ein Grünzeug vs. Verdauungsstörungen - Es ist mit Zwiebeln
und Schnittlauch verwandt, die Blätter riechen bei zerreiben stark
nach Knoblauch, es hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt,
allerdings geben Tiere, die davon gefressen haben, ungenießbare
Milch:

Ein Früchtchen vs. Krebs - Der Legende nach war diese
Beerenart (= Rubus) ursprünglich nur am Berg Ida auf Kreta zu
finden, daher hat sie ihren wissenschaftlichen Namen. Der deutsche
Name kommt aus dem althochdeutschen hintpera (hinta - Hirschkuh)
also Beere der Hirschkuh. Sie hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt
und soll angeblich gegen Krebs helfen - bewiesen ist das aber bis
heute nicht. Was bewiesen ist, ist dass diese Beeren beim backen
seinen Geschmack behält, sie schmeckt heiß gemacht hervorragend zu
kaltem Eis und die schlechtesten Schauspieler bekommen eine davon
in Gold:

Wenn Ihr die Antworten auf alle Fragen eingetragen habt, ersetzt
einfach den Buchstaben auf den Blumen durch ihre Position. Dabei
wäre beispielsweise das Wort "Apfel": 27335. Jetzt kommt der
Outdoor-Teil, die Dose findet Ihr bei:

Viel Spaß wünscht Euch Team Nimok!