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Anhalts Wiege Traditional Cache

Hidden : 7/6/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

einfacher Direkt-Micro

Anhalts Wiege

Dieser einfache Direktcache befindet sich sozusagen in der sogenannten Wiege Anhalts, im Bereich des Schlosses Ballenstedt. Von hier aus machte sich der auch hier bestattete Albrecht der Bär auf ins Slawenland, um ein damaliges Fischerdorf an der Spree namens Cölln, aus dem das heutige Berlin wurde, in Besitz zu nehmen und der Stadt somit zu ihrem Wappentier, dem Bären zu verhelfen. Aus Ballenstedt stammt auch die schöne Uta, deren Abbild man heute im Naumburger Dom bewundern kann und auch Katharina die Große schaute, als sie noch eine Kleine war, aus den Fenstern des Schlosses über den Vorharz.
In jüngerer Vergangenheit, um 1858, machte sich der damalige königlich-preußische Garten- und Landschaftsgestalter Peter Joseph Lennè an die Umgestaltung des östlichen Teils des Schloßparkes zu Ballenstedt. Vier Jahre später, 1862, konnte man nun eine terrassenförmig angelegte Hauptachse mit vier Wasserbecken und Fontänen in Anlehnung an italienische Terrassengärten erblicken (Und das könnte man auch heute noch, wenn man sich ein paar Schritte nordwärts des Caches über eine Brüstung beugt und sich die wuchernden Baumwipfel wegdenkt.). Der westliche Teil des Schloßparks wurde übrigens im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt.
An den angegebenen Koordinaten findet man eine 1862 aufgestellte Skulptur des Berliner Eisen- und Zinkgießers und Begründers der Zinkgußindustrie Philipp Konrad Moritz Geiss (1805-1875), die er schon im Jahre 1853 nach einem Modell von Julius Franz (An der Infotafel vor dem Schloß schiebt man Herrn Franz die Skulptur zu, was jedoch nicht richtig ist.) fertigte. Dieser verkupferte Zinkguß mit dem Titel „Schäfer und Hund im Kampf mit einem Panther“ zeigt, was sonst, einen nur mit einem Schafffell bekleideten blutjungen Hirten, der einem angreifenden männlichen Panther die Kehle zudrückt. Sein ebenso männlicher Schäferhund versucht seinem Herrn zu Hilfe zu kommen. Als solchen kann man den Schäfer auch an seinem Schäferstab, der am Boden liegt, erkennen. Warum ausgerechnet ein Panther den Schäfer angreift, bleibt wohl das Geheimnis von Franz und Geiss.
Wenn nun der Cache gefunden und dies im Logbuch vermerkt worden ist, empfehle ich den Besuch des direkt westwärts über die Treppe erreichbaren Schloßrestaurants „Klosterstuben“, welches eine leckere Küche zu bieten hat. Der Wirt erscheint einem als Mönch in schwarzer Kutte und weiß manches über die Geschichte der Lokalität zu berichten.
Zum Auffinden des Caches muß kein Eintrittsgeld gezahlt werden!

Bitte den Cache wieder gut tarnen!

Additional Hints (Decrypt)

Hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)