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selbstverständlich willkommen! :-)
Hontemer
Haarebur
Eine
Motte, oder auch Mota (entlehnt aus dem frz. Motte für
„Klumpen“), ist eine frühe und kleine Burgform auf
einem Erdhügel. Deutsche Bezeichnungen dafür sind Turmhügelburg,
Erdhügelburg oder Hausberg. Die Motte ist eine Weiterentwicklung
germanischer Festungs- und Burgbauten (meist aus Wällen und
Palisaden bestehend) und römische Wachtürme. Motten entstanden
zwischen 900 und 1000 n. Chr., in einigen Teilen Europas bis ins
frühe 13. Jahrhundert. Sie sind von Irland bis Ostpolen
anzutreffen. Im Gebiet des heutigen Deutschlands wurden die meisten
Motten als Sitze Kleinadeliger rasch wieder aufgegeben. Viele
Erdwerke dieser frühen Burganlagen sind daher gut erhalten. Manche
Landstriche sind regelrecht übersät mit diesen Zeugnissen früher
Ritterkultur. (Quelle: Wikipedia)
Die
Mottenburgen am Niederrhein gehören im Großen und Ganzen dem 10.
bis 13. Jahrhundert an.
Eine
solche Motte ist der Hontemer
Haarebur am Ortsausgang von
Hontem. Auch sie war wohl einst Teil
der der alten Flucht- und Verteidigungsanlagen der nahen uralten
Landwehr.
Die Reste dieser zum Teil abgeschliffenen Motte liegen heute
versteckt in einem kleinen Wäldchen am Ortsausgang von Hontem.
1202
wird Hontem als Huntheym, das heißt Heim des Hunto, zusammen mit Braunsrath erstmalig urkundlich erwähnt.
Bitte Stift mitbringen! Viel Spaß bei der Reise in die
Vergangenheit wünscht euch Quidam!!!
Parken
könnt ihr auf einem Feldweg am Rande des Wäldchens.