Der Jüdische Friedhof in Anholt
Weil im Tode alle Menschen gleich sind, finden sich bis Mitte des 18. Jahrhunderts nur gleichförmige Grabsteine. Erst mit der Haskala, der Zeit der jüdischen Aufklärung von 1770 bis 1880, und den zunehmenden Rechten jüdischer Bürgerinnen und Bürger, und der Assimilation beginnen die Juden, ebenso prunkvolle Grabstätten zu errichten wie es auch von christlichen Friedhöfen dieser Zeit bekannt ist.
Diese Tendenz hat nach 1945 allerdings wieder abgenommen.
Zwei eingravierte Hände auf dem Grabstein zeigen, dass hier ein Kohen, Nachfahre der Tempelpriester, begraben ist.
Eine Kanne zeigt das Grab des Nachfahren eines Leviten, eines Tempeldieners, an.
Text leicht verändert aus Wikipedia übernommen.
Wer möchte kann sich bei der Stadt Isselburg den Schlüssel für das Friedhofstor abholen, ohne ihn ist das Betreten des Friedhofs nicht möglich:
Stadt Isselburg, Minervastr. 12, 46419 Isselburg, Tel: 02874 91135
Zum Cache:
Der Friedhof muss nicht betreten werden.