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Markante Bäume: Wundererle Mengelsdorf Traditional Cache

Hidden : 8/7/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Ein Cache der Serie: Markante Bäume

Unter der Serie "Markante Bäume" werden Euch herausragende Bäume in unserer Region vorgestellt. Jeder, der einen besonders sehenswerten Baum kennt, kann mitmachen. Dazu soll bitte vor den Cachenamen "Markante Bäume:" gesetzt werden und dieser Text in die Cachebeschreibung kopiert werden.

Widmungsgedicht:

Senke freundlich, o Baum
Die schattenden Zweige zur Erde,
Jedem, der sich dir nahet,
Säusele Kühlung herab.
Gieb dem Zweifelnden Hoffnung,
Dem Müden stärkende Ruhe.
Und dem Liebenden gieb -
Dass ihm begegne sein Glück
.

Am Südwesthang der Kämpferberge in Richtung auf den Dittmannsdorfer Forst steht dicht am Wege die so genannte „Wundererle", ein eigenartiges Naturdenkmal der Baumwelt. Bei diesem etwa 16 Meter hohen Baum handelt es sich um eine Abart der gewöhnlichen Schwarzerle, die tief geschlitzte Blätter trägt. Die Stellung der Äste und die Form der Blätter weichen von der normalen Erle beträchtlich ab. Viele Äste zeigen eine merkwürdige Knorrenbildung, so dass man beinahe glauben könnte, es seien die Wurzeln eines verkehrt in die Erde gepflanzten Baumes. Diese Erle ist der einzige Baum in Sachsen, der so gewachsen ist.
Der Umstand, dass also weit und breit kein ähnlicher Baum anzutreffen ist, und die sonderbare Eigenschaft, dass er sich trotz aller Versuche nicht vermehren lässt, lenkten frühzeitig das Augenmerk der Heimatforscher auf ihn. So berichtete schon 1785 der bekannte Naturwissenschaftler Nathanael Gottfried I.Eske in seinem Buch „Reise durch Sachsen" unter Beigabe eines Bildes von dieser Erlenabnormität. Aber nicht nur Forscher beschäftigten sich mit diesem Baum und machten ihn dadurch weithin bekannt, auch eine Sage verhalf ihm, eine Berühmtheit zu werden.

Die Sage von der Wundererle

Einst war ein junger Mann aus der Umgebung von Mengelsdorf zum Tode verurteilt worden. Er sollte einen Mord begangen haben. Alle Indizien sprachen gegen ihn, obwohl der Angeklagte trotz scharfer Folter immer wieder verzweifelt seine Unschuld beteuerte. Aber die Richter schenkten ihm kein Gehör, sondern stützten sich auf die falschen Aussagen seines äußerst habgierigen Nachbarn. Dieser wollte nämlich billig zu Haus und Hof des Angeklagten kommen.
So wurde nun von den Gerichtsbütteln in der Nähe der Stelle des Kämpferberges, wo der Mord passierte, ein Schafott errichtet, und dort sollte der junge Mann enthauptet werden. Kurz vor seiner Hinrichtung erbat sich der Verurteilte vom Hohen Gericht noch einen letzten Wunsch, der den zum Tode verurteilten Personen nach damaliger Sitte, außer der Abänderung ihres Urteils, auch meist gewährt wurde. Dieser Mann bat um nichts anderes, als noch einen jungen Baum an die Stelle pflanzen zu dürfen, an der der Mord ausgeführt sein sollte.
In der Nähe des Hinrichtungsplatzes standen aber nur Erlen. Im Beisein des Gerichtes und des Henkers mit seinen Knechten hob der Unglückliche eine kleine Grube aus und pflanzte die ihm zur Verfügung gestellte Erle verkehrt in die Erde, wobei er mit feierlicher Stimme laut verkündete: "Schlagen die Wurzeln nicht aus, so will ich mich schuldig bekennen; fangen sie aber an zu sprießen und wachsen sie zu einem Baum heran, so soll ein jeder erkennen, dass Ihr einen Unschul­digen zum Tode verurteilt habt.“ Nach diesen Worten stieg er ohne weitere Widerrede auf das Schafott, legte sein Haupt auf den Klotz und der Henker waltete nun seines Amtes.
Und was geschah mit dem verkehrt eingepflanzten Bäumchen? Das Bäumchen trieb aus den Wurzeln Blätter und Äste heraus und wuchs zum Baume heran, so wie er heute noch zusehen ist.
So kam die Wahrheit des unschuldig zum Tode verurteilten jungen Mannes ans Tageslicht. Der habgierige Nachbar wurde seit jener Zeit von allen gemieden. Sein durch Lügen ergaunerter Besitz brachte ihm kein Glück. Der Bauernhof brannte bei einem schweren Unwetter durch Blitzschlag völlig ab. Von den herabstürzenden Dachbalken wurde der Geizhals erschlagen. Seine Seele fand aber selbst im Grabe keine Ruhe. Als Spukgestalt zieht es ihn in dunkler Nacht immer wieder zur „Wundererle"
Manche Wanderer wollen dort aber auch schon Irrlichter oder eine weiße Gestalt gesehen haben. Bitte wie vorgefunden verschließen .

Quelle: www.hast-du-ahnung.de; Steffi Meisel



 

 

Additional Hints (Decrypt)

10 Fpuevgg iba qre Jhaqrereyr 487

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)