Obige Koordinaten haben nichts mit der Location des Schatzes zu
tun. Dort befindet sich ein hübscher Picknickplatz, an dem ihr Euer
Auto stehen lassen könnt. Nach etwa 2 km Wanderung durch den Wald
seid ihr am Ziel. Fußlahme unter Euch können auch bis
N: 51° 24.018 E: 014° 09.698
fahren (wenn keine Waldbrandgefahr ist). Ab da sind es noch ca.
400 m.
Das Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet ist relativ reich an
Mooren. Das Dubringer Moor ist ein großräumiges Durchströmungsmoor,
dessen Torfmächtigkeit zwischen 5 und 500 cm schwankt. Das
atlantisch geprägte Lokalklima bietet vielen ozeanisch geprägten
Arten gute Entwicklungsmöglichkeiten. Die Häufung seltener Pflanzen
und Tiere führte deshalb 1972 zur Unterschutzstellung von zentralen
Teilen des Moores.
Der unserer Meinung nach interessanteste Teil dieses Moores
liegt am westlichen Rand und wird als Heidemoor bezeichnet. Da es
sich um ein Naturschutzgebiet handelt, dürft Ihr nicht mit dem Auto
rein fahren. Bitte bleibt auf den Wegen und versucht nicht
abzukürzen. Die Wege sind so angelegt, dass man alle geschützten
Pflanzen auch von da aus sehen kann.
Die Gegend ist so herrlich, dass man da nicht einfach durchsausen
sollte, um den Cache zu finden.
Damit Ihr aber die seltenen Pflanzen auch erkennt, müsst Ihr
Euch bereits zu Hause damit beschäftigen. Nehmt ein gutes Lexikon
zur Hand oder sucht die Flora im web. Schaut Euch die Fotos an. Wir
sind uns sicher, Ihr entdeckt einige Pflanzen vor Ort wieder. (Die
Ownerin als Hobbybotanikerin gibt Euch gern Nachhilfe).
Das Bundesamt für Naturschutz teilt seltene Pflanzen in
Gefährdungsklassen ein. Zu welcher Klasse gehört die Gewöhnliche
Moosbeere? = A
Neben dem Schmalblättrigen Wollgras, welches Ihr am Standort
massenhaft entdecken werdet, sind in Deutschland (bzw.
Mitteleuropa) wie viel Wollgrasarten heimisch? = B
Eine sehr seltene Pflanze ist auch der Königsfarn. Zählt hier
die Buchstaben des wissenschaftlichen Gattungsnamens. = C
Früher wurde Sumpfporst zum Bierbrauen verwendet. Heute steht er
auf der Liste der geschützten Pflanzen. Der wissenschaftl. Artname
sagt aus, dass die Pflanze im Sumpf wächst. Wieviel Buchstaben hat
dieser Name? = D
Die zu den Orchideen gehörende Rotbraune Stendelwurz keimt mit
wie viel Keimblättern? = E
Am Standort findet ihr den Mittleren Sonnentau. Zu welcher
Familie gehört er? Zählt die Buchstaben des lateinischen Namens =
F
So nun seid Ihr um neue Erkenntnisse und 6 Zahlen reicher. Setzt
die gefundenen Zahlen in folgende Formel ein:
N: 51° 23.(A+5)(B)(C)
E: 014° 09.(D)(Ex4)(F-4)
Kleine Hilfe (damit Ihr nicht im Moor versinkt):
Wenn ihr alles richtig gemacht habt, ergeben die Quersummen der
3 letzten Zahlen der Längen- und Breitenkoordinaten jeweils 19.
Dann könnt ihr Euch auf den Weg machen. Sonst googelt noch mal oder
schickt uns eine Mail.
Am einfachsten findet Ihr die Lösungen unter www.floraweb.de
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auch
auf geochecker.com überprüfen.
Geochecker.com.
Nun macht Euch auf den Weg und sucht den Schatz. Viel Erfolg!