Frankenstein
Im Laufe der Jahre gab es unzählige "Frankenstein"-Verfilmungen,
die wohl legendärste war sicherlich die von 1931.
Der Star dieser Verfilmung war William Henry Pratt. Er machte
Frankensteins Monster lebendig - und menschlich.
William Henry Pratt wurde am 23. November 1887 in England geboren .
Er schlug 1910 die Schauspielerlaufbahn ein,
wanderte nach Kanada aus und nahm dort seinen neuen Namen an. Viele
Jahre tourte er mit Wandertheatern durch
ganz Nordamerika, landete schließlich 1917 als Kleindarsteller beim
Film und schlug sich mit Gelegenheitsjobs
durch. Sein Durchbruch kam 1930 mit der Verfilmung des
Theaterstücks "The Criminal Code" unter der Regie von
Howard Hawks. Zum Star avancierte er dann ein Jahr später als
Monster in James Whales legendärer
"Frankenstein"- Verfilmung, eine Rolle, die "Dracula" Bela Lugosi
abgelehnt hatte. Dass Pratt dieses Monster
als bemitleidenswerte Kreatur darstellte, trug entscheidend zum
Erfolg des Films bei. Sein Kostüm und das
Make-up - der "Totenblick" war seine eigene Idee - machten ihn zum
legitimen Nachfolger des berühmten
Lon Chaney, und so, in immer neuen Masken, setzte man ihn auch
weiterhin ein: Pratts wahres Gesicht blieb
praktisch unbekannt. Er spielte Dr. Fu Manchu, die Mumie und immer
wieder das Monster. 1935 stand Pratt
ein zweites Mal als Frankensteins Monster vor der Kamera.
Frankensteins Braut, wieder unter der Regie von
James Whale, mit Elsa Lanchester in der Titelrolle wird in
Nachschlagewerken innerhalb des Genre des
Horrorfilms als bester Frankenstein-Film überhaupt und als einer
der Höhepunkte in seinem Schaffen bezeichnet.
Anders als im ersten Frankenstein-Film hat das Monster auch einige
Dialogzeilen
und verliebt sich in eine eigens für ihn geschaffene Gefährtin.
Auch diesmal gelang dem Schauspieler trotz
entstellender Maske ein beredtes Mienenspiel mit sparsam gesetzte
Gesten eine anrührende Deutung des von
Menschenhand geschaffenen Monsters als tragisch Liebendem eine
menschliche Rollengestaltung. Maskenbildner
Pierce hatte die Monster-Erscheinung bewusst weniger verfremdend
gestaltet und die realen Züge von Pratts
Gesichts stärker durchscheinen lassen. Mit humorvollen Seitenhieben
auf das Genre des Horrorfilm wurde nicht
gespart: So versucht Pratt das Monster in einer Szene wenig
erfolgreich, eine Zigarette zu rauchen. Auch dieser
Film wurde ein großer Erfolg und festigte seinen Ruhm als
Film-Monster. Ein dritter und letzter Film aus der
Frankenstein-Reihe wurde 1939 gedreht: Frankensteins Sohn. Bela
Lugosi spielt - bucklig, bärtig und zerzaust -
den verschlagenen Schmied Ygor: Er erweckt das Monster aus dem Koma
und wird dessen bester Freund.
Der Film gilt von der Inszenierung her als der schwächste der drei
Frankenstein-Filme.
Pratt als Monster agiert, da zunächst im Koma, über weite Strecken
des Films regungslos und ist - anders als
in Frankensteins Braut - wieder durchgehend stumm. Im letzten
Drittel agiert er nach der Wiedererweckung durch
Ygor/Lugosi in gewohnt routinierter Manier. Privat war er ein eher
zurückhaltender, freundlicher Mensch. Sein
Wunsch, bis zum letzten Atemzug arbeiten zu können, wurde ihm
erfüllt: Er starb am 3. Februar 1969 nach Abschluss
von Fernsehdreharbeiten in einem Hospital in der Nähe von
London.
An dem Wohnhaus der Familie Pratt erinnert eine Gedenktafel Ihn (es
bleibt umstritten, ob es sich wirklich, wie
dort zu lesen steht, um sein Geburtshaus handelt, oder ob nicht
eher ein anderes Haus im nahe gelegenen
Camberwell, in East Dulwich, Southwark, London - früher ein
altviktorianischer Wohnbezirk, heute eine vornehmlich
von Migranten und Künstlern bewohntes Szeneviertel, die
Geburtstätte ist).
William Pratt hat zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame (1735
Vine Street und 6664 Hollywood Blvd.).
Die Koordinaten sind nicht ohne Grund dort wo sie sind, aber den
Schatz findest Du dort sicherlich nicht.
Habt Ihr das Rätsel gelöst seht Ihr eine eindeutige
Zahl, nennen wir diese mal X.
auf 90 Grad seht Ihr noch eine
Zahl,
nennen wir diese mal Y.
Nun ein wenig rechnen :
Nehmt die Zahl X (hoch3) und multipliziert das Ergebniss mit der
Quersumme aus Y .
Nun habt Ihr eine Zahl die von links nach rechts A,B,C,D,E,F,G,H
ergibt.
Damit kann man doch nun arbeiten ;-)
Ach ja, das Döslein liegt bei
N 51 Grad (AxBxCxDxExG) -GHF
E 07 Grad (GxFxExDxCxE) -HGD
Vielen Danke an Roberto für die Inspiration ;-))