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Megalith 75

A cache by Nordcache und deepspace-9 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 08/26/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dieser Cache ist einer von vieren, die zu archäologisch interessanten Orten in Schleswig-Holstein führen. (Früherer Name "Obelix in Schleswig-Holstein 1". Archäologisches Register Sprockhoff Nr. 75)

Die Gemeinde Goosefeld (nnd.: Gosefeld = Gänsefeld), liegt südöstlich der Hüttener Berge an der B 203 auf halber Strecke zwischen Eckernförde im Nordosten und dem Wittensee im Südosten in einer ausgeprägten Moränenlandschaft, entstanden während des dritten Vorstoßes der eiszeitlichen Gletscher.
Noch heute sichtbare Spuren einer frühen Besiedlung stammen aus der Jungsteinzeit vor etwa 4.500 Jahren.
Zu Beginn dieses Zeitabschnitts wandelte sich die Vorstellung der Menschen vom Tod und damit einhergehen auch ihre Einstellung zum Leben selbst. Während die Toten bis dato in Flachgräbern beigesetzt wurden, setzte man sie nun in Megalithbauten (Hünengräbern) bei. Diese wurden in Form von Rundhügeln, Steinkammern oder Langbetten ausgeführt.
Im 20. Jahrhundert wurden viele archäologisch wertvolle Bauten aus der Frühzeit der Besiedlung durch landwirtschaftliche Nutzung zerstört. Hier bei Goosefeld sind mittlerweile Sieben Gräber unter Landschaftsschutz gestellt worden.
Eine Gruppe engagierter Goosefelder Bürger restaurierte in den Siebziger Jahren in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Vor- und Frühgeschichte zwei dieser Gräber, (1977 die Steinkammer an der heutigen B 203, von 1978 bis 1980 das Langbett am Profiter Weg). In den folgenden Jahren restaurierte das Landesamt das Steinkammergrab bei Lehmsiek.

Hünengrab
Hünengrab oder Hünenbett ist die volkstümliche Bezeichnung in Norddeutschland für so genannte Megalithanlagen (Großsteingräber). Diese bestehend meist aus Findlingen. „Hüne” lässt sich auf das mittelhochdeutsche hiune und das niederdeutsche hûne mit der Bedeutung Riese zurückführen – es sollten also Gräber oder Betten für Riesen gewesen sein, die nach ihrer Bauart in Dolmen oder Ganggräber untergliedert werden.
Da der Grabcharakter einiger Anlagen inzwischen umstritten ist, bezeichnet man sie als Megalithanlagen. Nicht zu verwechseln sind die Großsteingräber als echte „Hünengräber“ mit den auch in Süddeutschland vorkommenden Hügelgräbern, die ausschließlich aus Erdmaterial bestehen und häufig aus der Bronzezeit oder der Eisenzeit stammen. Archäologen datieren die Entstehung der nordischen Variante der ansonsten über weite Teile Europas und der Welt verbreiteten Anlagen mehrheitlich in die mittlere Jungsteinzeit etwa zwischen 3500 und 2800 v. Chr.

Additional Hints (Decrypt)

Unygrg qra Cyngm fnhore

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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