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St. Pankratius-Kapelle Traditional Cache

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Hidden : 8/28/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


St. Pankratius-Kapelle

St. Pankratius-Kapelle

 

Wasser ist Leben: Die große Bedeutung des Wassers kommt symbolhaft auch mit der Taufe zum Ausdruck. Wasser hat auch bei der Niebelsbacher St.-Pankratius-Kapelle eine Besondere Rolle.
Unter der über 600 Jahre alten Kapelle wurden nämlich gleich zehn periodisch sprudelnde Quellen und Quellenhorizonte nachgewiesen. Dies lässt auch den Schluss zu, dass anders als in anderen Gemeinden die Kirche nicht in der Ortsmitte, sondern bewusst an dieser Stelle inmitten von Streuobstwiesen außerhalb des Ortes errichtet wurde. Das Quellwasser, auch das des unmittelbar vor den Kirchenmauer liegenden und vor kurzem neu gefassten Märzenbrunnens, diente einst auch der Wasserversorgung von Ober- und Unterniebelsbach. Heute haben die, vornehmlich im Frühjahr und nach ausgiebigen Regenfällen sprudelnden Quellen nur noch symbolische und zeitgeschichtliche Bedeutung. Reizvoll liegt die kleine, besonders im aufblühenden Frühjahr hübsch anzusehende Filialkirche, inmitten von Streuobstwiesen. Zwar fehlen schriftliche Zeugnisse zur mittelalterlichen Baugeschichte des einmaligen Kleinods, man geht jedoch davon aus, dass der schlichte Kirchenbau in der Hauptsache in zwei Phasen entstand. So belegen Fachleute, dass die Westteile einer Periode, romanisch-frühgotischer Zeit, etwa um 1200 bis 1250 entstammen. Erstmal urkundlich erwähnt ist die Kapelle um 1391. Knapp ein halbes Jahrhundert später erfolgte nach Abbruch der alten Ortsteile die Verlängerung des Kirchenschiffes mit dem Chor in der heutigen Form. Datierungskriterien liefern hier die spätgotischen Architekturformen. Größere Veränderungen blieben der St.-Pankratius-Kapelle, die zu einer der ältesten Kirchenbauten im Enzkreis zählt, allerdings erspart.
Während am äußeren des Kirchleins heute nur noch Reste wiederentdeckter mittelalterlichen Farbigkeit zu finden sind, zeigt sich im Inneren eine ländlich-barocke Ausstattung, mit einer kräftigen Empore und Felderdecke. Neben der Innenausmalung sind auch das hölzerne Blockgestühl, der Kanzelkorb, der protestantische Beichtstuhl und auch der mittelalterliche Altarblock beachtenswert.
Unter diesem Altarblock fließen auch die Quellen der Kirche zusammen. Das zwischen dem Wasser und dem Kirchenbau ein Zusammenhang besteht steht außer Frage, wenngleich schriftliche Zeugnisse hierfür fehlen. Die Verbindung der sprudelnden Quellen mit dem Heiligtum war in dem, in biblischen Sinnbildern und Allegorien denkenden Mittelalter durchaus geläufig.

 

Additional Hints (Decrypt)

Hagre Mvtryfgrvara va Fnaqfgrvaznhre.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)