Ursprünglich im 18. Jahrhundert in
Hamburg-Övelgönne erbaut, wurde die Holländer-Galerie-Windmühle
nach einem etwa 100jährigen Mahlbetrieb abgebaut und mit Flößen
über die Elbe und Oste zu ihrem heutigen Standort nach Elm
transportiert (Während der Zeit in Övelgönne verbrachte der spätere
Komponist Felix Mendelsohn-Bartholdy als Kind öfter seine
Ferienzeit in dieser Mühle). 1871 konnte der Mühlenbetrieb an neuer
Stelle in Elm wieder aufgenommen werden. Die anfangs mit Windkraft
betriebene Mühle wurde von 1913 bis 1952 zusätzlich mit einem
Deutz-Diesel-Motor angetrieben. Ab 1952 bis zur Einstellung des
Mahlbetriebes 1994 erfolgte das Mahlen durch einen elektrischen
Antrieb. Die mittlerweile stark baufällig gewordene Mühle wurde in
den Jahren 1979 bis 1981 von außen restauriert. Seit 1981 engagiert
sich der Elmer Mühlenverein zusammen mit dem Eigentümer um den
Erhalt der Mühle. Der Innenbereich der Mühle, mit seinen insgesamt
fünf Böden, ist bis heute nahezu identisch erhalten geblieben. In
der Elmer Windmühle gibt es nicht nur die fast voll funktionsfähige
Mühlentechnik zu bewundern. In einem ehemaligen Mühlenspeicher ist
heute ein Heimatmuseum eingerichtet, in dem Gegenstände des
dörflichen Lebens aus vergangenen Zeiten zu bestaunen sind. Unter
dem Heimatmuseum befindet sich zudem ein Bäckerei-Museum. Neben
einem Backofen aus dem Jahr 1903 existieren hier noch weitere
Maschinen und Geräte, die Einblicke in längst vergessene
Backtraditionen gewähren. Für Besuchergruppen, die auch den
Veranstaltungsraum des Vereins nutzen können, wird nach
Voranmeldung im Lehmbackofen im Außengelände Brot und Butterkuchen
gebacken.
Danke an navigatore für die Überlassung der Location.
Die Galerieholländer-Windmühle
"Henriette" Elm liegt an der Niedersächsischen
Mühlenstraße; die nächste Mühle ist die Wassermühle
Bredemehe in Alfstedt, die vorige ist die Wassermühle
Malstedt in Deinstedt .
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