Skip to content

Endstation - LP Mystery Cache

This cache has been archived.

Team_Underground: Nach langem Überlegen haben wir uns dazu den Cache zu archivieren. Vielen Dank für die tollen Logs in über 2 Jahren! Wir hoffen, dass euch der Cache gefallen hat und wir so das Cacherleben etwas bereichern konnten. Die Cachedose lag übrigens beim Abbauen des Caches immernoch vor Ort.

Happy hunting sagt das

Team_Underground

P.S.: Haltet die Augen offen, es wird ganz sicher wieder einen LP in bekannter TU-Manier geben.

More
Hidden : 9/19/2008
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Endstation - Lost Place

Dieser LP erzählt eine sehr merkwürdige Geschichte. Eine bewegende und zugleich dramatische Geschichte. Als einziger Zeuge dient ein Tagebuch, dass man vor einiger Zeit erst gefunden hat. Es war hinter einer Holzbohle versteckt und sollte wohl nie gefunden werden. Doch lest selbst:


19. September 1985 - A
Wenn ich jetzt nicht schreibe, dann werde ich verrückt. Was hier vor sich geht, kann ich mir nicht erklären. Auf diesem Bahnhof muss ein Fluch lasten. Mein Kollege Werner sagt, dass ich mir mehr Ruhe gönnen soll. Doch gerade dann ist „es“ da.

Da dies mein erster Eintrag in mein Tagebuch ist, möchte ich wenigstens ein paar Worte über mich verlieren. Ich bin Heinrich Beuten und nunmehr 45 Jahre alt. Ich arbeite schon viele Jahre für die Deutsche Reichsbahn und war bisher im Berliner Ostbahnhof beschäftig. Bis zu jenem Tag, an dem ich wohl die Kontrolle verloren habe. Ich kann mich an diesen Tag nur noch schwer erinnern. Es war, als hätte mich etwas gelenkt. Doch wenn ich an diesen Tag zurück denke sehe ich nichts. Ich kann mich erst wieder daran erinner, dass man mir sagte, dass ich für 4 Wochen beurlaubt werde und anschließend im Bahnhof Hohenmölsen arbeiten werde, da dieser kleiner ist und ich dort nicht so viel Schaden anrichten kann.

Nun bin ich schon seit 2 Wochen hier. Man hat mir ein Zimmer unter dem Dach als Wohnraum hergerichtet. Dort habe ich ein kleines Bett stehen und ein Boiler und Waschbecken hängen an der Wand. Ich habe ein paar Teppiche ausgelegt, damit es ich an den Füßen nicht so sehr friere. Es wird langsam kalt und die dunklen Tage kommen.

Eben ist mein Kollege Werner gekommen und macht die Nachtschicht. Ich liege jetzt hier in meinem Bett und weiß nicht so recht wie ich „es“ beschreiben soll. Der Regen trommelt gegen das Fenster. Vielleicht probiere ich es doch mit etwas Ruhe, wie Werner es mir empfohlen hat. Ich werde jetzt schlafen.

10. Oktober 1985 - B
Heute war ein seltsamer Tag. Als ich morgens aufgestanden bin war mir sehr kalt. Ich bin an meinen Schreibtisch gegangen und alle Unterlagen waren zerwühlt. Die Blätter lagen teilweise lose herum und waren zerrissen. Werner beteuerte, dass er nicht oben war. Ich bin verwirrt.
Als ich nochmal in das Zimmer gegangen bin merkte ich, dass die Balkontür ein Stück weit aufstand. Habe ich sie vergessen zu schließen? Vielleicht hat der Wind die Unterlagen auf meinem Schreibtisch aufgewühlt. Doch warum sind einige zerrissen? Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken an all das und ich würde gern wieder weg von hier. Ich schloss die Balkontür. Das Licht flackert. Gibt es in deisem Haus auch mal etwas, das funktioniert?

21. Oktober 1985 - C
Ich habe Angst. Heute Nacht bin ich aufgewacht. Ich habe kratzen und Schreie gehört. Ich wollte sehen, woher die Laute kommen und bin nach unten gegangen. Mit jedem Schritt schienen die Geräusche lauter zu werden. Ich bin zur großen Halle gegangen und riss die Tür auf. Die Schaniere quitscht - vielleicht sollte ich sie einmal einfetten. In dem Moment als ich in den Raum Einblick nehmen konnte habe ich ein helles Leuchten gesehen und eine Stimme wisperte „Heinrich“. Dann war wieder Ruhe und Dunkelheit. Die Waage im hinteren Teil der Halle schien sich noch zu bewegen. Doch so sehr ich sie auch untersuchte, konnte ich an ihr nichts Merkwürdiges feststellen. Doch hier irgendwo muss etwas sein. Ich hoffe Werner erlaubt sich keinen Scherz mit mir.

13. November 1985 - D
Ich habe Nachtschicht und es scheint ganz ruhig zu sein. Es ist heute wieder sehr kalt draußen. Nur einige Güterzüge verkehren heute Nacht und der Nächste Personenzug fährt 5.30 Uhr los. Es ist noch so unendlich lange Zeit bis dahin. Draußen ist wieder so ein helles Leuchten. Es scheint mir so, als würde dort ein Zug kommen. Darauf bin ich nicht vorbereitet. Die Weichen sind nicht richtig gestellt! Oh mein Gott… Wenn ich jetzt nicht schnell genug bin, dann wird ein großes Unglück geschehen…

Nichts… ich bin aufgewacht. Meine Kopf auf der Tischplatte und der Stift in der Hand. Habe ich das alles etwa nur geträumt? Und es ist bitterkalt. Es sind immer noch 2 Stunden bis der nächste Zug abfahren wird. Ich werde in den Keller gehen und nachsehen, was mit der Heizung ist. Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Haus. Ständig geht alles kaputt.

24. November 1985
Es ist noch ein Monat bis Weihnachten. Ich bin so einsam. Und ich träume nachts immer von dieser Frau. Sie sieht mich an. Sieht mir tief in die Augen. „Heinrich“ sagt sie leise… Sie schaut so, als wolle sie, dass ich ihr helfe. Ich träume in den letzten Tagen oft von ihr. Was ist nur mit mir los?

2. Dezember 1985 - E
Ich weiß immer noch nicht, wie ich das alles verarbeiten soll. Heute Nacht kam Werner in mein Zimmer gerannt. Er kommt sonst niemals hoch. Er sagte mir, dass die Elektrik ausgefallen ist und auch der Notstrom nicht funktioniert. Er schrie, dass in 20 Minuten ein Zug den Bahnhof passiert und die Weichen nicht richtig gestellt sind. Ich habe mir schnell etwas angezogen und bin auf die Gleise gerannt. Die Weichen waren zugefroren. Ich versuchte sie mit aller Kraft richtig zu stellen doch ich habe es nicht geschafft. Ich rief nach Werner, dass er mir helfen solle, doch er war auf einmal weg. Meine einzige Möglichkeit war, sie elektrisch zu stellen, doch im Gebäude war es dunkel. Oh nein... der Strom ist ausgefallen. Doch irgendwie muss dieser Notstrom in Gang zu setzen sein. Ich rannte in Richtung Wartehalle. Irgendein Fehler muss im Stromkreislauf sein. Doch wo? Meine Hände waren kalt und ich konnte sie kaum bewegen… Die Zeit… sie rinnt mir davon. Und plötzlich sah ich die Frau aus meinen Träumen… sie schien zu sagen: „Heinrich, es ist vorbei“.

In diesem Moment gab es einen ohrenbetäubenden Knall. Der Zug war entgleist. Es sah schrecklich aus. Ich bin so verzweifelt. Es lag nur an mir. Ich zittere immer noch… Kann den Stift kaum halten…

"Und hinter ihnen, im wesenlosen Scheine,
lag, was uns alle bändigt, das Gemeine."

--------------------------------------------------------------------------------
In einer anderen Handschrift (man nimmt an, dass Werner dies noch hinzugefügt hat) stand unter dem letzten Eintrag:

"Ich wollte ihn nicht allein lassen. Doch ich habe es getan. Nicht die Ruhe, sondern die Einsamkeit hat ihn dahin gebracht. Er hat seinen Frieden gefunden. Unweit von dem Ort, der ihn in den Wahnsinn trieb."

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Zugang (kein Metall) befindet sich auf der hinteren Seite des Gebäudes. Bitte verschließt wieder alles ordentlich, damit er nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist! Auch wenn es verschraubt aussieht: ist es nicht! Die Koordinaten für den Final sind N 51° ??.??? E 012° ??.??? Mit Hilfe der Geschichte und einem wachsamen Auge werdet ihr auch F finden. ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ein etwas anderer Mystery, da nur eine Geschichte erzählt wird. Wir hoffen, dass ihr damit zurecht kommt. Um die Finalkoordinaten zu erhalten müsst ihr die Geschichte leben und außerdem "den richten Dreh" raushaben.

Bitte äußerste Vorsicht auf dem gesammten Gelände, da sich das Haus in einem teilweise verfallenen Zustand befindet.

Achtet bitte auf Muggel. Es gibt auch bewohnte Häuser gegenüber des LP. Geht den Cache deshalb bitte tagsüber an (Taschenlampenlicht). Nichts desto trotz benötigt ihr auch eine Taschenlampe. Ansonsten ist nur Stift, Zettel, Ausdauer und ein bisschen Hirnschmalz nötig.

Die Gaststätte gegenüber ist eingeweiht und freut sich auf den ein oder anderen hungrigen Cacher.

Viel Spaß wünscht das Team Underground

Endlich da! Der neue LP-NC vom team_underground Nimm dich in Acht!

Additional Hints (Decrypt)

Trfpuvpugr reshaqra. Nhszrexfnz frva! Fgngvba R - Vaara, Evpughat Jnegrunyyr, Ryrxgevfpu?!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)