"Wer
von Holxen oder Klein-Süstedt auf der Kreisstraße 8 nach
Holdenstedt kommt, trifft kurz hinter dem Ortsschild auf zwei durch
die sodann Blumenstraße genannte Kreisstraße getrennte
alte Friedhöfe. Die neben der rechtseitig liegenden alten
Schmiede den Ortseingang prägenden Friedhöfe sind im
Verzeichnis der Baudenkmale des Landkreises Uelzen aufgeführt
und unterliegen somit der Denkmalpflege nach dem
Denkmalschutzgesetz. Da beide Friedhofsteile bis auf den von der
Familie von der Wense genutzten Privatfriedhof in den vergangenen
Jahrzehnten nicht mehr umsorgt wurden, befinden sie sich in einem
naturbelassenen überwiegend ungepflegten wirkenden Zustand,
der selbst zu pietätlosen Gruftfreilegungen und Grabungen
vermutlich jugendlicher Täter geführt hat.
Überlegungen zur Verbesserung der unbefriedigenden Situation
der Friedhofsteile gab es erstmals im Rahmen der in den l990iger
Jahren durchgeführten Dorferneuerung, die jedoch nicht weiter
verfolgt wurden. Der Verein Pro Holdenstedt, hat sich
schwerpunktmäßig in den Jahren 2002 bis 2006 gemeinsam
mit dem Grundeigentümer und der Denkmalpflege bemüht,
eine Verbesserung der Situation herbeizuführen und
insbesondere die vollständig vorhandene aber in Teilen
desolate Feldsteinmauer zu erhalten als auch wieder einen zwar
naturnahen aber eben doch auch gepflegten Eindruck der Gesamtanlage
herzustellen. Dieses ist sowohl durch von Pro Holdenstedt
initiierte Pflegemaßnahmen als auch durch eine Sanierung des
größten Teiles der Feldsteinmauer zumindest teilweise
gelungen Es handelt sich schließlich um einen während
des 30jährigen Krieges begründeten fast 400 Jahre alten
Begräbnisort für Generationen von Holdenstedter, Borner
und Holxer Einwohnern, der es nicht verdient, in Vergessenheit zu
geraten oder der Zerstörung anheim zu fallen."
(Quelle: Chronik 950 Jahre
Holdenstedt)
Von der Geschichte zur Gegenwart, zum Cache.
Ihr habt die Startkoordinaten erreicht? Prima. Schaut Euch die
Tafel gut an, denn ein paar Fakten werden benötigt. Wann wurde
die Felssteinumrandung in Teilen erneuert? Streicht eine Null weg,
das Ergebnis ist A.
Weiter geht es auf einem kleinen Weg zu N52 55.A / E10
30.954
Überlegt noch einmal, wie der Dichter hieß, von dem Ihr
gelesen habt. Genau. Wir benötigen den Vor- und Nachnamen. Die
Anzahl des am häufigsten vorkommenden Buchstabens ist
B.
Ist alles richtig, erreichen wir N52 55.2B0 / E10
30.940
Mit Cäsars Hilfe finden wir das Todesjahr von Pnebyvar heraus.
Na, das klappt doch wie am Schnürchen, oder? Jetzt zählen
wir, wie häufig jede Ziffer in der Zahl vorkommt. Addiere die
Häufigkeiten. Das Ergebnis ist C.
Wenn Ihr Euch nicht vertan habt, steht Ihr bei N52 55.2C9 /
E10 30.972
Diese Ecke ist schon ein wenig einsamer... Aber keine Bange, gleich
seid Ihr am Ziel. In dieser Abgeschiedenheit habt Ihr die Zeit und
die Ruhe, Euch durch die letzte Aufgabe zu tippen. Die fehlenden
Koordinatenbestandteile sind im Vornamen verschlüsselt
versteckt. Schreiben wir Ihm eine SMS!
Die Summe der Buchstabenwerte = D, deren Quersumme =
E.
Der Cache ist bei N52 55.D0 / E10 30.91E zu
finden.
Erstausstattung:
Logbuch, Geocachehinweis, Schreibstift, Silicagel = Bitte drin
lassen!
VW-Käfer "Pushback", D-Mark, Spinnenring,
Fledermausring.
Sicher ist sicher: Stift besser selbst
mitbringen!
Ich freue mich besonders über Fotos
aller Art Eurer Cache(be)suche. Stellt sie bitte beim Loggen mit
rein (Keine Bedingung). Ein Foto vom Log(streifen) hilft mir sehr,
wenn das Teil mal abhanden kommen sollte.
Viel Spass beim Suchen und Finden
wünscht fotomike!