Skip to content

Weidatal - Stelzenmühle Traditional Cache

This cache has been archived.

Lacrimalis: Hallo Cacheowner,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Viele Grüße
Lacrimalis
('Official Geocaching.com Volunteer Reviewer ™')

More
Hidden : 10/5/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Dieser Cache gehört zur Reihe der noch existierenden und untergegangenen Mühlen im Weidatal.

Die Stelzenmühle lag an der einstigen Verbindungsstraße zwischen Kleinwolschendorf und Stelzendorf linksseitig der Weida. Heute ist der Weg durch die Talsperre unterbrochen. Die erste urkundliche Erwähnung war am 20. August 1441. Der sächsische Grenzkontrolleur Paul Trenkmann beschrieb die Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Schneidwerk. Meistens wurde Korn, Gerste und Hafer, welches auf den umliegenden Feldern wuchs, zur Mühle gebracht und dort weiter zu Mehl und Schrot verarbeitet. Ein Mahlgang bestand aus zwei Mühlsteinen, einem Boden- und dem Läuferstein. Diese waren übereinander angeordnet. Der obere Stein war mit dem Mühlrad verbunden und wurde so in Drehbewegung versetzt. Die Getreidekörner wurden von oben in den Mahlgang geschüttet und in den halb rund ausgearbeiteten Furchen der Steine zerrieben. Im Schrotgang war der Abstand der Steine etwas größer eingestellt. Am Weihnachtstag des Jahres 1865 brannte das Mühlengehöft. Es wird Brandstiftung vermutet. Aber die gut gehende Mühle wurde schnell wieder aufgebaut. Im Jahre 1902 verfügte die Mühle über zwei Wasserräder von denen das größere eine Kraft von 10 bis 12 PS hatte. Die Schneidmühle war mit einem modernen Vollgatter ausgerüstet. Damit konnten selbst Buchen- und Eichenstämme mit einem Stammdurchmesser von 1,20m zu Pfosten geschnitten werden. In Wasserarmen Zeiten stellte ein stationärer Dieselmotor den Mühlenbetrieb sicher. Im Jahre 1924 riss ein Hochwasser die alte Weidabrücke mit sich. Die dann neu errichtete Brücke versank dann 1975 mitsamt der abgerissenen Mühle in den Fluten der neu entstandenen Talsperre. Bei sehr niedrigen Wasserstand kommt die alte Brücke wieder zum Vorschein. Ich selbst konnte die Brücke 1983 bei einem solchen Niedrigwasser einmal trockenen Fußes überqueren. Auch von der Stelzenmühle wurde ein Mühlstein geborgen und in das Mühlendenkmal, welches an die untergegangen Weidamühlen erinnert, eingearbeitet.

Ach ja?!? Jetzt hätten wir doch beinahe den BONUS vergessen!!!
Im Logbuch ist ein Hinweis dazu vermerkt - notiert ihn euch!

Happy Hunting wünschen die klewodo's

Tausch fair 

Additional Hints (No hints available.)