Dieser Cache ist ein
Türchen im Adventskalender 2008. Du kannst
ihn als Einzelcache lösen. Wenn Dich der gesamte
Adventskalender interessiert, dann klicke hier.
Schreibgerät bitte mitbringen!
Kurzer Tradi. Parken kannst Du an den unten
angegebenen Koordinaten. Das Schiff muss nicht betreten werden.
Mindest-Körpergröße zum Bergen des Mikro: 1,70m. Im
Logbuch findest Du die Bonuszahlen zu diesem Türchen. Solltest
Du alle 24 Türchen geschafft haben, dann wartet auf Dich die
große Kiste im Cache: Adventskalender 2008:
Bonus.
Hinweis Januar 2010: Die Serie Adventskalender 2008 wird
archiviert. Beginnend mit dem 1. Februar 2010 werden nacheinander
alle 25 Türchen (einschl. Bonus) für immer geschlossen.
Das Türchen Aalschokker St. Georg wird am 8. Februar
geschlossen.
Schokker bezeichnet einen bis ins 19.
Jahrhundert gebräuchlichen niederländischen Schiffstyp.
Schokker waren Fischereisegelschiffe, die in der Zuiderzee
verwendet wurden und sich durch den sogenannten Schokkerbaum
auszeichneten, eine ausschwenkbare Vorrichtung zum Fischfang mit
Schleppnetzen. Der Schiffstyp hat seinen Namen nach der Insel
Schokland in der Zuiderzee.
Aalschokker auf dem Rhein hatten in der Regel
keinen eigenen Antrieb und keine Segel. Zum Fang wurde der
Aalschokker abends in den Fluss geschleppt. Über Rollen am
Mast liefen die Seile, an denen das Aalnetz befestigt war. Das
Aalnetz wurde seitlich vom Schokker an der Stelle mit der
stärksten Strömung im Fluss ausgelegt und eingeholt. Mit
Beginn der Nachtschifffahrt in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts
wurde die Fischerei mit den Aalschokkern am Rhein nach und nach
eingestellt.
Der Aalschokker „St. Georg“ hat
eine Länge von 17m, eine Breite von 4,60m und eine
Masthöhe von 14,50 m. Die Auslegerlänge beträgt 12m.
Das früher daran befestigte Netz hatte eine Länge von 25
m. Erbaut in den 20er Jahren in Holland, seit 1956 im Besitz einer
Urmitzer Fischerfamilie, diente dieser Aalschokker
jahrzehntelang dem Fischfang auf dem Rhein bei Rheinkilometer 604.
In den 50er-Jahren wurden bis zu 60 Zentner Fisch pro Nacht damit
gefangen.
Im Jahre 1988 wurde ein
günstiger hoher Wasserstand ausgenutzt und das Schiff an
seinen heutigen Liegeplatz geschleppt.
(Quellen: Wikipedia und St. Nikolaus
Schifferverein, Urmitz)