Das "Gspält" heisst eigentlich Neu - Nuglar und liegt an der
Oristalstrasse zwischen Liestal und Büren.
Ihr könnt hier diesen Cache suchen und weiterfahren. Dann gibt es aber auch noch die Möglichkeit, im Restaurant nebenan den Hunger und Durst zu stillen. Die vielen Wander- und Spazierwege bieten sich anschliessend für einen Verdauungsspaziergang an.
Bitte Schreibzeug mitbringen!
Das Büchsli ist NICHT beim Kruzifix versteckt!!!
Ein bisschen Geschichte um den Ort noch attraktiver zu machen: Am 28. Oktober 1896 wurde Lorenz Saladin im Gspält geboren. Sein Vater hatte in dem langen Holzgebäude auf der rechten (true right) Seite eine Sägerei und ein Baugeschäft. In dem Baugeschäft fertigte der Vater auch Zementröhren an. In diesen Jahren war der Ballonfahrer Spelterini in aller Munde. Sein Vater verwendete als Logo auf seinen Rohren ein Ballon. Daher der Übername Gspält von Spelterini. Nun, Lorenz war nicht ein 0815 Typ. Im Buch von Annemarie Schwarzenbach: "Lorenz Saladin, ein Leben für die Berge" - ISBN 978 3 85787 385 0, beschreibt Frau Schwarzenbach (Nichte von General Wille) das Leben des kommunistischen Bergsteigers der mit russischen Expeditionen im Pamirgebirge einige Erstbesteigungen schaffte. Als Kommunist in den Kriegsjahren konnte man leider in der Schweiz nicht sehr bekannt werden. Er musste immer wieder für Geld den Alpenclub usw. anfragen. Mindestens eine Expedition wurde auch vom Alpenclub Zürich finanziert. Misserfolge drehten ihm aber auch den Geldhahn wieder ab. Auch in Südamerika war Lenz unterwegs.
Aus dem Buch: " Die Anekdoden aus den Kinderjahren sind zahlreich. Sie decken Neigungen und Wesenszüge auf, die sich beständig entwickeln und festigen sollen. So ist es auch durchaus zutreffend, dass seine erste Sehnsucht und sein erstes selbständiges Abenteuer die Besteigung eines "grossen Berges" war. Es gibt in der Nachbarschaft von Saladis Heimatdorf keine hohen Gebirge, aber wenn man dem Waldenburgertal folgt, gelangt man auf den Vogelberg. Man kann von dieser schönen Kuppe über Wälder und Hügelzüge hinweg in das offene Land hinaussehen. Davon hatte Lenz gehört. Der kleine Bub - er ging noch nicht einmal zur Schule - überzeugte seinen drei Jahre älteren Bruder Sepp, dass sie einmal auf den grossen Berg steigen müssten. An einem Donnerstagabend wurde der Entschluss gefasst, und Lenz, fiebrig vor Aufregung und Tatendrang, erklärte, es sei besser, erst gar nicht zu schlafen, weil sie sonst vielleicht nicht rechzeitig aufwachen würden. Mitten in der Nacht liessen sie ihre Schuhe an einer Schnur aus dem Fenster, zogen sich an, füllten in der Küche ihre Taschen mit Brot und schlichen auf Strümpfen aus dem Haus..“
Was sie auf dem Weg, den sie zu Fuss zurücklegten, erlebten, ist im Buch weiter beschrieben. Auch später liest man im Buch wie die Bergsteiger oft mit einem Pack Zwieback für drei Personen, irgendwo im Kaukasus an einem Berg sich entscheiden, doch noch weiter zu gehen. Lorenz Saladin starb am 17. September 1936 nach der Besteigung des Khan Tengri im Tien Schan an einer Blutvergiftung, die er sich wegen seinen erfrorenen Zehen zuzog. Das Foto zeigt einen der Eispickel von Lorenz Saladin
