Nachdem ihr den nachfolgenden
Text aufmerksam durchgelesen habt kann nichts mehr
schiefgehen.Achtung der Cache liegt nicht an/im Privatgelände! Dazu
gehört auch der Zaun, bitte dort nicht suchen!
After reading the Text below nothing shold go wrong. Caution the
cache location is not in/at private property! Including the fence,
please do not search there!
Das heutige Herrlingen geht auf den Bau der Burg Horningen (später:
Schloss Oberherrlingen) im 11. oder 12. Jahrhundert zurück. Im Jahr
1588 wurde durch die Herren von Bernhausen, die im Blautal mehrere
Besitztümer hatten, die Burg Oberherrlingen zu einem
Renaissanceschloss umgebaut. Es wurde daraufhin zu deren ständigen
Residenz. Das Schloß befindet sich heute in Privatbesitz und kann
nicht besichtigt werden.
Im Zuge der Gemeindereform wurde Herrlingen (mit Weidach) 1975 nach
erbittertem Widerstand und verlorener Normenkontrollklage in die
erst 1968 gegründete Gemeinde Blaustein eingemeindet.
Der Lindenhof wurde als Landsitz für die Ulmer Industriellenfamilie
Wieland 1905 vom Münchner Architekten Richard Riemerschmid im
Jugendstil erbaut. Das Herzstück bildet die Villa Lindenhof.
Inzwischen stehen im Lindenhof zusätzlich die Herrlinger Grund- und
Hauptschule (Lindenhofschule) und die Sporthalle. Heute werden die
Villa und das Sommerhaus von mehreren Vereinen als Vereinsheim
genutzt. In der Villa ist zusätzlich das Rommel-Archiv, eine
Ausstellung über das Leben von Erwin Rommel, untergebracht.
Seit 1. Mai 1926 bestand das von Anna Essinger gegründete
Landschulheim. Nach seiner Schließung 1933 war in den Gebäuden ein
jüdisches Landerziehungsheim unter Leitung von Hugo Rosenthal
untergebracht.
Es war in diesen Jahren ein Zentrum jüdischen Lebens in
Süddeutschland, zeitweise von über 100 Schülern besucht.
Von Mai 1939 bis Juni 1942 diente das Haus Wippinger Steige 28 als
(Zwangs-)Altersheim, in das insgesamt 151 jüdische Bewohner
verschiedener württembergischer Orte eingewiesen wurden.
Wenn ihr euch ein klein wenig im Ort umschauen wollt parkt ihr, ein
gutes Stück vom Cache entfernt, nahe der Kirche (N48 25.236 E9
53.784) von dort aus ist es übrigens nicht weit zur Theaterei mit
einem überaus sehenswerten Programm.
English descripiton: in the beginning of Herrlingen there was
the castle Horningen (later: castle Oberherrlingen) in the 11th or
12th century. In the year of 1588 the Lords of Bernhausen, which
had some possessions in the Blautal, changed the old castle to one
in renaissance style. From that time the castle become their
permanent residence. Today the castle is privat property and could
not be visited.
After grimly opposition and a lost court hearing in 1975 Herrlingen
(together with Weidach) was, in the course of a municipal reform,
incorporated to Blaustein which was founded not until 1968.
The Lindenhof was built in 1905 in art nouveau style from the
munich architect Richard Riemerschmid as country estate for the
Ulmer factory owner family Wieland. The core is the villa
Lindenhof. Meanwhile the basic primary school, the elementary
school and a sport hall was built in the park. Today the villa and
the summerhouse is used by different societys as club house. In the
villa you will also find the Rommel -Archiv an exhibition of the
life of Erwin Rommel.
Since May, 1st 1926 there was a school, founded by Anna Essinger.
After it´s close down in 1933 in the buildings were used as an
approved school for jewish kids under administration of Hugo
Rosenthal. In these years it was a center of jewish life in the
south of Germany, there were up to 100 students.
From May 1939 to June 1942 the house Wippinger Steige 28 was used
as (coercive) home for the aged with 151 jewish residents which
were admitted from different cities all over Württemberg.
If you like to see the cottage you can park away from the Cache
(N48 25.295 E9 53.523) close to the church. From there it is not
far to the Theaterei, with it´s well worth seeing program.