Vieille Montagne - Mine Fossey Traditional Cache
miguaine: Bonjour,
Puisqu'il n'y a pas eu de maintenance dans un laps de temps raisonnable, cette cache est archivée.
voir aussi : https://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx
Cordialement,
Miguaine - Groundspeak Volunteer Reviewer.
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Vieille Montagne - Mine Fossey
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Nach dem Sturz Napoleons 1815 mussten die Staatsgrenzen Europas neu definiert werden. Die Grenze zwischen Preußen und den Niederlanden musste auch neu beschlossen werden. Allerdings konnte sich nicht über das Gebiet um Kelmis geeinigt werden, da dort eine wichtige Zinkgrube lag. So entstand der neutrale Staat Neutral Moresnet.
Der Lütticher Chemiker Jean-Jacques Daniel Dony erhielt 1805 die Konzession für das Gebiet um Kelmis, auch Altenberg (franz. Vieille Montagne) genannt und wurde er "Eigentümer auf ewig". Er erhielt diese Konzession für die Erfindung des Lütticher Zinkofens, mit dem es erstmalig möglich wurde reines Zink aus Galmeierzen im industriellen Maßstab zu gewinnen.
Dony war allerdings kein guter Geschäftsmann, weshalb 1813 Dreiviertel der Geschäftsanteile an Francois-Dominique Mosselman übergingen, der auch nach dem Tode Donys die restlichen Anteile erwarb.
Im Jahre 1837 gründeten die Erben Mosselmans die "Société Anonyme des Mines et Fonderies de Zinc de la Vieille Montagne", kurz S.A. Vieille Montagne. Die Geschäfte liefen gut und einige neue Minen wurden errichtet. 1935 wurde der letzte Stollen in der Region geschlossen. Seit 1999 gehöhrt die S.A Vieille Montagne der Gesellschaft Umicore, welche heute eine der bedeutendsten Gesellschaften in diesem Bereich ist.
Der Name Fossey entstammte einer alten, anfangs illegalen, Galmeigrube die von 1878 bis 1918 in Betrieb war. Sie wurde wegen Mangel an Kohle geschlossen. Der untere Teil der Mine steht unter Wasser, weswegen die Instandsetzungskosten zu hoch gewesen wären um die Mine wieder zu eröffnen.
Der Stollenausgang "Luise", der heute restauriert ist, war Teil der Mine Fossey. Der Stollen war 633m lang und das gesamte Bergwerg reichte bis in eine Tiefe von 200m. Teilweise wurde hier auch oberirdisch abgebaut.
Wenn man ein wenig die Gegend erkundet kann man auf vielen Wiesen die alten Abraumhalden anhand ihrer unnatürlichen Form erkennen.
Additional Hints
(Decrypt)
fvrur bora
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