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Vieille Montagne - Tagebau Rabotrath Traditional Cache

This cache has been archived.

miguaine: Bonjour Thenin,

Cache archivée pour permettre éventuellement à un autre géocacheur d'en placer une dans le secteur.

Cordialement,
Miguaine - "Geocaching HQ Volunteer Reviewer"

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Hidden : 10/19/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Nach dem Sturz Napoleons 1815 mussten die Staatsgrenzen Europas neu definiert werden. Die Grenze zwischen Preußen und den Niederlanden musste auch neu beschlossen werden. Allerdings konnte sich nicht über das Gebiet um Kelmis geeinigt werden, da dort eine wichtige Zinkgrube lag. So entstand der neutrale Staat Neutral Moresnet.
Der Lütticher Chemiker Jean-Jacques Daniel Dony erhielt 1805 die Konzession für das Gebiet um Kelmis, auch Altenberg (franz. Vieille Montagne) genannt und wurde er "Eigentümer auf ewig". Er erhielt diese Konzession für die Erfindung des Lütticher Zinkofens, mit dem es erstmalig möglich wurde reines Zink aus Galmeierzen im industriellen Maßstab zu gewinnen.
Dony war allerdings kein guter Geschäftsmann, weshalb 1813 Dreiviertel der Geschäftsanteile an Francois-Dominique Mosselman übergingen, der auch nach dem Tode Donys die restlichen Anteile erwarb.
Im Jahre 1837 gründeten die Erben Mosselmans die "Société Anonyme des Mines et Fonderies de Zinc de la Vieille Montagne", kurz S.A. Vieille Montagne. Die Geschäfte liefen gut und einige neue Minen wurden errichtet. 1935 wurde der letzte Stollen in der Region geschlossen. Seit 1999 gehöhrt die S.A Vieille Montagne der Gesellschaft Umicore, welche heute eine der bedeutendsten Gesellschaften in diesem Bereich ist.

Der Nachbarort Rabotrath gab diesem Tagebau seinen Namen, allerdings handelt es sich in Wirklichkeit um den Kelmberg. Hier wurde schon seit ewigen Zeiten Galmei-Erz abgebaut. Allerdings eher als Erzsammeln, da hier das Galmei sehr reichhaltig auch oberirdisch quasi herumlag. Den ersten gezielten Abbau gab es in einer vorindustriellen Form von 1739 bis 1770. Die S.A. Vielle Montagne betrieb von 1847 bis 1852 regen Tagebau bis der Kelmberg erschöpft war. Am zweiten "Gipfel" des Kelmberges, dem Poppelsberg, ging der Abbau bis 1867 weiter, allerdings ist davon heute nichts mehr zu sehen. In Blickrichtung zur Kirche Lontzen kann man das Dach des zur Mine Lontzen zugehörigen Bergwerkgebäudes erkennen. In ungefähr dieser Richtung lag in einigen 100m Entfernung die Grube Poppelsberg, von der heute keine keine nenneswerten Überreste mehr vorhanden sind.

Additional Hints (Decrypt)

hagre Fgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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