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Der
Felsenthron des einäugigen Wurzelgeists
In unserer
rastlosen Zeit, in welcher der allgemeine Glaube an Waldgeister
zunehmend verblasst, muss selbst ein einäugiger Wurzelgeist auf
unkonventionelle Mittel zurückgreifen, damit man ihm auch weiterhin
huldigt.
In früheren
Epochen suchten die Wanderer ihn noch des Öfteren auf und ehrten
den Wurzelgeist, indem sie seinen Thron um einen weiteren Stein
bereicherten und darum baten, dass er dafür Sorge tragen möge, dass
ihnen auf ihren oftmals beschwerlichen Wegen weder heimtückische
Wurzel noch schroffes Gestein Unglück bereiteten. Ein jeder
Wanderer weiß, dass ein lahmer Fuß schnell das Ende einer Reise
bedeuten kann, bevor diese überhaupt richtig begonnen
hat.
Doch was soll man
sagen: Der Wurzelgeist geriet in Vergessenheit – sein einstmals
stolzer Felsenthron wurde von Vandalen zerstört – sorgsam
aufgeschichtete Steine in alle Himmelsrichtungen verstreut, junge
Wilde auf ungestümen, zweirädrigen Stahlrossen durchpflügten ohne
Erbarmen den fruchtbaren Waldboden. Wanderer, die traf man an
diesem idyllischen Ort nur noch selten an...
Nun begab es
sich, dass ein junger Wandersmann - erschöpft von der erfolglosen
Suche nach den kleinen, verborgenen Schätzen des jüngsten
Jahrtausends - just unter dem Felsenthron des besagten
Wurzelgeistes eine Rast einlegte, um sich des Proviants anzunehmen,
den er mit sich trug. Außerdem schien dies der ideale Platz für
eine längere Verschnaufpause zu sein. Alsbald begann der Jüngling
in einem Buch zu lesen, das sich mit den Sieben Weltwundern der
Antike beschäftigte.
„Humm..Huommm...“, hob der Wurzelgeist an, und der
Jüngling entgegnete: „Baumbart? Seid ihr es?“
Dies war nun der
Beginn eines fast vierstündigen Gespräches über Wald- ,
Wurzelgeister und Baumhüter, den alten Tolkien, kürzlich gesichtete
Waldtrolle, den Geschmack von Elfentau im Vergleich zu
Bier-Cola-Mixgetränken, die Komplexität von zwischenmenschlichen
Beziehungen, Silikonimplantate (hierbei schüttelte sich der
Wurzelgeist vor Lachen, so dass es in seinem Rumpf bedrohlich
knackte) und vieles, vieles mehr....
Am Ende der
Unterhaltung kam man zu der Übereinkunft, dass künftig wieder mehr
Menschen dem alten Wurzelgeist einen Besuch abstatten sollten, man
ihnen jedoch auch einen gewissen Anreiz bieten wolle, diesen Ort
aufzusuchen, der mittlerweile nun doch etwas abseits der stärker
frequentierten Wege liege.
Der junge Mann
wusste zu berichten, dass sich heutzutage vermehrt Menschen auf die
Suche nach kleinen Schätzen begeben würden, welche andere
Artgenossen an abgelegenen Plätzen deponiert hätten. Manchmal ginge
es aber auch nur darum, diese Orte zu finden und einen Eintrag in
einem kleinen Büchlein zu hinterlassen. Diese Idee gefiel dem
Wurzelgeist sehr gut und er bat darum, auch einige knifflige Rätsel
einzubringen, denn er liebte Ratespiele und Tüfteleien.
Fast unbemerkt
hatten sich während der Unterredung einige Graugnome hinzugesellt,
welche nach drei durchzechten Nächten ihre instinktive Scheu
abgelegt hatten und den Jüngling darauf aufmerksam machten, dass
sie bereits einen solchen Schatz besäßen. Im Grunde genommen
handelte es sich dabei um ein wenig Tand und offensichtlich sogar
einige der „Träwell Backs“ und „Keuns“, von welchen die plumpen
Zweibeiner ab und zu fabulierten.
Nun liegt es nicht in der Natur der Graugnome, Schätze zu horten –
vielmehr katalogisieren sie alles Ungewöhnliche und Interessante,
was ihnen zwischen die kleinen Fingerchen gerät. Der Einwurf des
jungen Wanderers, dass es bei besagtem Spiel eigentlich auch um das
Tauschen von Gegenständen ginge, ließ den Gnomen das Herz
aufgehen.
Bereitwillig
zeigten Sie dem Wanderer ihre Schatzkammer, unter der Bedingung,
dass die Schatzjäger diese nur nachts aufsuchen sollten – da wären
sie (die Gnome) schließlich ohnehin außer Haus auf diversen
Elfentau-Flatrate-Parties, und wer möchte schon am Tage beim
Ausschlafen seines Rausches gestört werden?
Der Jüngling
lächelte, teilte den Gnomen mit, dass sie offensichtlich ein echtes
Alkoholproblem besäßen, was diese mit verständnislosem
Kopfschütteln und Rülpsen quittierten...
Das Abenteuer
konnte also beginnen – bald, sehr bald....
Bitte nehmt folgendes mit:
- Standart Nachtcacheausrütstung
- UV - Lampe
Wir haben bewusst nur eine Art Reflektoren
verwendet. Eine Reflektorstrecke wird aber vorher immer mit einem
RS angekündigt. Beachtet auch die Höhe der Reflektoren, wenn ihr
klettern müsst dann niemals höher als ein Reflektor hoch hängt!
Ansonsten heißt es im Umkreis von 5 Meter um einen Reflektor alles
absuchen! Denkt daran ihr seit im Wald, auserdem haben wir eine
Wildschweinplage bei uns in der Ecke - also habt
Vorsicht.
Und nun viel Spaß beim suchen &
finden
AlexThielmann &
JoReWW |