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Donaubrücke NEU - Reaktivierung Westschleife Traditional Cache

This cache has been archived.

richi_rich: Brücke ist fertig, Cache wurde zerstört, Zeit Platz zu machen.
Richard

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Hidden : 11/2/2008
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist dem Umbau der Donaubrücke und der Reaktivierung der Tullner-Westschleife im Jahre 2009 gewidmet. Der Cache selbst liegt im Bereich der Reaktivierten Westschleife. Die Donaubrücke befindet sich gleich im Anschluss Richtung Norden

Erneuerung der "alten Eisenbahn-Donaubrücke"

Die Tullner Donaubrücke musste 104 Jahre  nach ihrer Erbauung einer Generalsanierung unterzogen werden. Das alte, aus 5 Feldern bestehende Tragwerk wurde abgetragen und durch ein neues ersetzt, das den aktuellen Anforderungen des Eisenbahnverkehrs im Hinblick auf Lasten, Geschwindigkeit, Lebensdauer und Lärmschutz entspricht.

Mit den ersten Bauarbeiten an den Pfeilern wurde bereits im Juli 2008 begonnen. Die Arbeiten konnten im Oktober 2009 abgeschlossen werden.

Video über die durchzuführenden Phasen des Projektes: Video 

Die Tullner Donaubrücke
Die Tullner Donaubrücke besteht aus einem zweigleisigen Eisenbahntragwerk und einem stromabwärts gelegenem Straßentragwerk mit zwei Fahrspuren. Beide Tragwerke bestehen aus stählernen Fachwerksträgern, die auf gemeinsamen Flußpfeilern und Widerlagern ruhen. Die Brücke wurde im Jahr 1904 errichtet, während des Krieges zerstört und in den Jahren 1945 bis 1948 wieder aufgebaut.

Im Zuge der Reaktivierung der Tullner Westschleife wird die Brücke mit einer Gesamtlänge von rd. 440 m einer Generalsanierung unterzogen. Im ersten Bauschritt wurden die Brückenpfeiler entsprechend dem heutigen Stand der Technik für den Fall eines Schiffsanpralles verstärkt. Durch die Ummantelung der Pfeiler konnte der Gleisabstand von 4,0 m auf 4,5 m erweitert werden. Diese Arbeiten fanden unter teils sehr schwierigen Bedingungen bei laufendem Betrieb der Eisenbahn- und der Straßenbrücke statt. Auch die Schifffahrt durfte nicht behindert werden.  

Aus- und Einschwimmen der Tragwerke
Die Demontage der bestehenden Tragwerke und die Endmontage des neuen Tragwerkes einschließlich der betriebsfertigen Ausstattung wurden in einer ca. sechsmonatigen Gleissperre durchgeführt.

Das alte Tragwerk bestand aus insgesamt 5 Feldern, die beiden Randtragwerke wurden vom Ufer aus demontiert. Die mittleren Tragwerksteile wurden mittels Schwerlastpontons ausgeschwommen und am nördlichen Ufer für den Abtransport zerlegt.

Ausschwimmen

Das neue Tragwerk besteht aus zwei Großbauteilen zu je 182 m Länge und zwei Randfeldern. Die Montage der Randfelder erfolgt vom Ufer aus. Die beiden flußseitigen Brückenfelder wurden in einer eigens errichteten Montagehalle am nördlichen Donauufer vorgefertigt und wurden für die Endmontage ebenso mittels Schwerlastpontons ab 17.06.2009 eingeschwommen.

Anheben des Tragwerkes am Montageplatz

Die beiden Pontons der Firma MAMMOET (Niederlande) haben ein Eigengewicht von je 380 t und eine Ladekapazität von je 1.700 t. Sie wurden zu einem Schwimmkörper von 65 m Länge und 22,8 m Breite gekoppelt. Die Manövrierung erfolgte mit zwei Schubschiffen. Mit diesen Pontons wurden die Bauteile daraufhin eingeschwommen, in die richtige Position gebracht und auf die Brückenpfeiler aufgesetzt.

Probebelastung und Verkehrsfreigabe der Tullner Donaubrücke
Unmittelbar vor Inbetriebnahme der neuen Eisenbahnbrücke über die Donau in Tulln wurde eine Probebelastung durchgeführt. 

Es wurden mit insgesamt acht Tauruslokomotiven, jede mit einem Gewicht von 86 Tonnen, zehn verschiedene Belastungssituationen simuliert. Dabei wurde die Tragwerksverformung an der Tragwerksunterkante der Brückenfelder 1 bis 3 mit und ohne Belastung durch die Loks auf den Millimeter genau optisch vermessen und mit den prognostizierten Verformungen von rd. 22 - 25 mm in Feldmitte verglichen.

Damit wurde ein Gesamtgewicht von 688 t auf die Brücke gebracht. Trotz widriger Witterungsverhältnisse im Winter 2008/09 und hochwasserbedingter Verzögerungen beim Einschwimmen der neuen Tragwerksteile konnte die neue Tullner Donaubrücke nach nur 15 Monaten Bauzeit am 27. Oktober 2009 mit beiden Gleisen in Betrieb genommen werden.



Die Probebelastung bildete den baulichen Abschluss der neuen Eisenbahnbrücke in Tulln, bevor sie für den Verkehr freigegeben wurde.

Zahlen - Daten - Fakten zum Projekt
Gesamtlänge der Brücke 440 m
Gesamtgewicht 13.000 t
Gewicht Stahlkonstruktion 3.800 t
Massen

8.600 m⊃3; Beton und Stahlbeton
1.700 t Bewehrungsstahl
20.000 m⊃2; Korrosionsschutz

Baukosten rd. 44 Mio. Euro (Preisbasis Jänner 2008)
Auftragnehmer

ARGE Donaubrücke Tulln:
ARGE Porr Technobau und Umwelt AG/Strabag AG Direktion IC/Swietelsky Bau GmbH/MCE Stahl- und Maschinenbau GmbH & Co

Bauzeit Juli 2008 - Dezember 2009

Reaktivierung der Tullner Westschleife
Nach dem Krieg wurde die damals zweigleisige Strecke Tulln-Herzogenburg rückgebaut und die Tullner Westschleife stillgelegt. Im Zusammenhang mit dem Bau der Neubaustrecke Wien-St. Pölten wird diese Gleisschleife, welche die Franz-Josef-Bahn mit der Bahnlinie Tulln-Herzogenburg verbindet, reaktiviert. 

Beide Bahnlinien werden im neuen Regional- und Überholbahnhof Tullnerfeld mit der Neubaustrecke Wien - St. Pölten verknüpft, wodurch die Erreichbarkeit der Landeshauptstadt St. Pölten und der Bundeshauptstadt Wien besonders für die Bahnkunden und Pendler aus dem nördlichen Niederösterreich und dem Bezirk Tulln deutlich verbessert wird.

Im Zuge der Reaktivierung der Tullner Westschleife werden in Tulln sämtliche niveaugleichen Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und durch Unterführungen ersetzt, zwei neue Kreisverkehre errichtet und die Haltestelle Tulln Stadt neu gebaut.

Additional Hints (Decrypt)

Yvaxf uvagra, Erpugf hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)