Dieser Rundweg führt
euch durch das wunderschöne Aatal zwischen Roxel, Nienberge und
Gievenbeck. Jammerschade, dass man davon nachts so wenig
sieht...
Parkplatz:
Der Parkplatz
(007°33.008 /
51°57.634) liegt nur einen
Steinwurf vom Start entfernt. Ein Ausweichplatz findet sich ca. 120
Meter weiter westlich bei 007°32.914 / 51°57.611.
Hinweise:
Alle, die diesen
Nachtcache angehen wollen, sollten sich zunächst Antwort auf die
Frage »Warum wählst
du immer den verdrießlichen Weg am Flusse, Ledwina?«
verschaffen und sich gut merken,
was Ledwina auf diese - zugegeben ein wenig bescheuerte - Frage
erwidert. Aber meine Affinität zu der Befragten, die im wahren
Leben ganz anders hieß, ist ja spätestens seit meinem Mystery
„Nettes kleines Rätsel“ in Cacherkreisen bekannt. Wer
nicht das beste Gedächtnis hat, sollte sich ihre Antwort und auch
alles weitere, was er unterwegs so aufschnappt (Hinweise,
Koordinaten, Variablen usw.), gut notieren. Die Navigation
zwischen den einzelnen Stationen erfolgt entweder über Koordinaten
oder (wenn ihr an der vorigen Station lediglich eine Variable
erhalten habt) über Reflektoren und ähnliches, wobei dann weiße
Lichter stets den Weg und rote Lichter stets eine Station
markieren. Übrigens: Auf dem gesamten Weg könnt ihr nach
Herzenslust
leuchten; ihr kommt an
keinem einzigen bewohnten Haus vorbei. Auch in Zeiten hoher
Energiekosten solltet ihr die Funzel zwischendurch
ohnehin nie allzu lange
ausschalten, der eine oder andere Richtungswechsel oder eine
plötzlich am Wegrand auftauchende Station könnten euch sonst
entgehen. Ach noch was: Wenn ihr an ein rotes Kreuz kommt, seid auf
der Stelle demütig und sucht (mit dem Großen Wagen in eurem Rücken)
im Dunklen nach Erleuchtung.
Terrain:
Der überwiegende Teil
der Strecke führt über befestigte Wege. Aber
der Rest bietet zumindest im
Winter reichlich Gelegenheit, sich auch mal gründlich
zuzusauen... Bitte achtet an
Station 12 auf die zahlreichen Löcher (gefährlich!). Fahrräder
wären zwar unterwegs manchmal hilfreich, sollten aber besser nicht
mitgeführt werden. Die eine oder andere sportliche Herausforderung
ist ebenfalls zu meistern (siehe Terrainwertung), aber nichts, was
einen gesunden Mittzwanziger, der regelmäßig zehn Stunden pro Woche
Sport treibt, überfordern würde...
Difficulty:
Die Runde ist so
angelegt, dass die Aufgaben nach einer kurzen Aufwärmphase mit
jedem Schritt, den ihr euch dem Final nähert, etwas anspruchsvoller
werden. Ein wenig Scharfsinn ist hier zuweilen schon erforderlich.
Aber keine Angst: Unlösbare Probleme gibt es nicht, bestenfalls
Herausforderungen. Für eventuelle kleine Gemeinheiten entschuldige
ich mich schon jetzt.
Ausrüstung:
Eine ordentliche
Taschenlampe ist unentbehrlich. Die entsprechenden Abschnitte
sind zwar gut mit Reflektoren bestückt, aber auch diese leuchten
mitunter nur schwach, vor allem bei feuchter Witterung. Papier und
Stift dürfen
auch nicht fehlen, denn
ihr müsst euch ja unterwegs alles notieren. Am besten nehmt
ihr diese Beschreibung samt Waypoint-Liste (die seht ihr nur, wenn
ihr eingeloggt seid) mit. Einen GPS-Empfänger solltet ihr natürlich
ebenfalls nicht vergessen und hohe Gummistiefel sind zumindest
für ein Teammitglied absolut Pflicht (siehe Attributes).
Darüber hinaus müsst ihr wissen, wie man peilt und Euer GPSr sollte
über diese Funktion verfügen; zur Not geht es aber auch mit dem
Kompass und ein wenig Gefühl für Entfernungen. Überdies solltet ihr
euch gegebenenfalls mit einer Windrose mit 32-Strich-Teilung
vertraut machen.
Dauer:
Rund vier Kilometer
Weg und dreizehn Stationen (an denen ihr insgesamt acht
Variablen findet) plus Start und Final sind kein
Pappenstiel. Ihr habt viel
zu tun und solltet ein wenig
Zeit mitbringen. Ihr solltet circa
drei Stunden veranschlagen.
Warnhinweis:
Ihr tut das alles auf
eigenes Risiko und weil ihr es so gewollt habt!
Und nun ab in die
Dunkelheit und viel Spaß und Erfolg beim Suchen!
Spiridon
Lui