Mordau-Alm I - Der
Jägerfelsen:
Eine Sage
berichtet von
der Mordau und diese Sage geht auf ein Ereignis im Mittelalter
zurück. Im Jahre
1378 sollen Truppen des bayerischen Herzogs Ernst über die
Schwarzbachwacht in
das Land eingefallen sein. Von einer Sennerin, der Kathi, dem
schönsten Dindel
weit und breit, wird erzählt, zu der manch stattlicher Bub auf die
Mordau
gestiegen kam, um ihr den Hof zu machen. Ihr Herz gehörte dem
Lenze, der ihr
treu ergeben war. Kathi war lustig und schaute sich auch
anderwietig um. Und so
kam es, daß ihr eines Tages ein Jäger gut gefiel. Sie sann darüber
nach, wie
sie sich den Lenz vom Hals schaffen könne. Der Jäger wußte Rat. Sie
solle den
Lenz in die Felswände des Hohen Göll schicken, um das schönste
Edelweiß zu
suchen. Als der Lenze auf die Alm kam, berichtete er, daß der
bayerische
Herzog, vom Probst Ulrich angestiftet, ins Land gekommen sei, um es
zu verwüsten.
Er wolle Kathi auf der Alm beschützen, damit ihr kein Leid
geschehe. Aber die
Kathi lachte und meinte, sie brauche keinen Beschützer. Er solle
ihr ein
Edelweiß holen, das schönste, was er finden könne. Der Lenze ließ
sich überreden
und stieg auf den Hohen Göll. Als er ein Edelweiß fand und die
Blüte abbrach,
stürzte ein Felsen von der Wand und zerschmetterte den Lenze. Weil
er nicht zur
Sennhütte zurück kam, ahnte Kathi, was geschehen war, und warf sich
furchtsam
in die Arme des Jägers . Nachts wurde es gräuschvoll um die
Sennhütte, und
der bayerische Herzog drang mit seinen Soldaten, die den Weg über
die
Schwarzbachwacht genommen hatten, herein. Sie stießen den Jäger und
die
Sennerin nieder und taten sich wohl im Milchkeller des Kasers.
Sterbend
erinnerte sich Kathi noch, wie Lenze gekommen war, um sie zu
retten, und voll
Reue erkannte sie die Rache des Himmels. Seitdem heißt die Alm
"Mordau"
und behält ihren Namen wohl für immer.
Bei diesem
Cache führt
Euch ein gepflegter Forstweg vom Parkplatz Taubensee oberhalb des
"Wachterls"
links zur 300 m höher gelegenen Mordau.
Die Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde und man wird mit einer schönen
Aussicht auf
den Hochkalter und zum Watzmann belohnt. Die Almen
sind
nur zeitweise bewirtschaftet aber zu jeder Jahreszeit gut
erreichbar.
Der Cache
liegt gut
getarnt, etwa in Augenhöhe auf der Rückseite des als Spoiler
abgebildeten
Felsens. Die Muggelgefahr ist gering da sich der
"Jägerfelsen"
130 m nördlich der Alm befindet. Auf dem Felsen befindet sich ein
Jägerstand,
daher der Name.
Der Cache
befindet sich
bei den Koordinaten:
N
47° 38.896
E
12° 53.389
Leider
springen die
Koordinaten etwas aber laut Spoiler dürfte der kleine Ausflug ein
Erfolg
werden.
Viel Spaß
und good
hunting wünscht Euch -STRUDIRUST- Euer Rudi
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