An dieser Stelle verlief bis ins Jahr 1158 die Salzstraße
zwischen Augsburg und Salzburg. Um an die Zolleinnahmen durch den
Salzhandel zu kommen, ließ Heinrich der Löwe die zum Einflußbereich
des Bischofs von Freising gehörende Isarbrücke bei Oberföhring
zerstören. Der Verkehr war dadurch gezwungen, die weiter südlich
gelegene Brücke (im Bereich der heutigen Ludwigsbrücke) zu nutzen
und die Zölle dort abzuführen.
In Konsequenz erhielt München dann durch einen Schiedsspruch von
Kaiser Barbarossa auf einem Augsburger Reichstag das Markt-, Münz-
und Zollrecht zugesprochen, was den Grundstein für den weiteren
Aufbau der Stadt legen sollte. Die Freisinger Bischöfe waren
übrigens auch weiterhin (zu einem gewissen Teil) an den
Zolleinnahmen beteiligt.
Bis vor ca. 60 Jahren waren hier östlich des Nordfriedhofs noch
zwei Geländeeinschnitte am Hochuferrand der Isar sichtbar. Heute
erinnert nur noch der abgebildete Gedenkstein an die Alte
Salzstraße.
Bitte achtet auf die Spaziergänger und Friedhofsbesucher und
tarnt den Cache möglichst gut!
BYOP!