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Das Häschen und die Schnecke
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Die Schnecke sitzt vor ihrem Haus,
ruht und ruht und ruht sich aus.
Kommt das Häschen angesprungen,
hat die Ohren hochgeschwungen.
Ruckt und zuckt mit seinem Schwänzchen,
"Schnecke komm zu einem Tänzchen!"
Die Schnecke gibt ihm den Bescheid:
"Frühling ist nicht Tanzenszeit,
müde, müde sind die Glieder,
komme du im Sommer wieder." |
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Als der SOMMER kommt ins Land,
sitzt die Schnecke unverwandt
immer noch vor ihrem Haus,
ruht und ruht und ruht sich aus.
Kommt das Häschen angesprungen,
hat die Ohren hochgeschwungen.
Ruckt und zuckt mit seinem Schwänzchen,
"Schnecke komm zu einem Tänzchen!"
Die Schnecke gibt ihm den Bescheid:
"Sommer ist nicht Tanzenszeit,
müde, müde sind die Glieder,
kommme du im Herbst nur wieder."
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Als der HERBST nun kommt ins Land,
sitzt die Schnecke unverwandt,
immer noch vor ihrem Haus,
ruht und ruht und ruht sich aus.
Kommt das Häschen angesprungen,
hat die Ohren hochgeschwungen.
Ruckt und zuckt mit seinem Schwänzchen,
"Schnecke komm zu einem Tänzchen!"
Die Schnecke gibt ihm den Bescheid,
"Herbst ist nicht Tanzenszeit,
müde, müde sind die Glieder,
komme du im Winter wieder."
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Als der WINTER kommt ins Land,
sitzt die Schnecke unverwandt,
immer noch vor ihrem Haus,
ruht und ruht und ruht sich aus.
Kommt das Häschen angesprungen,
hat die Ohren hochgeschwungen.
Ruckt und zuckt mit seinem Schwänzchen,
"Schnecke komm zu einem Tänzchen!"
Die Schnecke gibt ihm den Bescheid:
"Winter ist nicht Tanzenszeit,
müde, müde sind die Glieder,
komme du im Frühling wieder."
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Als der FRÜHLING kommt ins Land,
das Häschen sich ein Häschen fand,
beide sind sie fortgesprungen
mit den Ohren hochgeschwungen.
Ruckeln, zuckeln mit den Schwänzchen,
tanzen ein vergnügtes Tänzchen.
Die Schnecke sitzt in einem fort
immer noch an ihrem Ort! |

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