Bedenke bei deiner Suche stets: Archäologie ist die Suche nach
Fakten, nicht nach der Wahrheit. Um die Fakten festzuhalten, könnte
eine Digitalkamera hilfreich sein. Außerdem geht ein guter
Archäologe nie ohne Notizblock und Stift aus dem Haus ;-)

In der Totenkapelle von Igls bei Innsbruck wird der Besucher mit
einer beeindruckenden Schrift im Gewölbe konfrontiert. Viele haben
bereits versucht, die Schriftzeichen zu entziffern, doch niemand
konnte die verborgene Botschaft bislang vollends entschlüsseln.
Glaubt man den Einheimischen, so beschreibt der seltsam anmutende
Text den Weg zu einem verborgenen Schatz, der irgendwo am Goldbichl
oberhalb von Igls verborgen sein soll.
Der Legende nach soll ein reicher Kaufmann kurz vor seinem Tod
einen ortsansässigen Malermeister beauftragt haben, sein Erbe für
die Nachwelt zugänglich zu machen. Der Kaufmann erdachte sich eine
Geheimschrift und gab die damit verschlüsselte Nachricht an den
Malermeister weiter, der diese an die Wände der eigens für den
Kaufmann errichteten Totenkapelle schrieb. Den Schlüssel mit dem
die Botschaft gelesen werden kann, notierte er in seinem Tagebuch,
das als Erbstück von Generation zu Generation innerhalb seiner
Familie weitergegeben wurde.

Geheimschrift im Inneren der Totenkapelle.
Zu finden bei: N 47° 13.862 E 011° 24.541
Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts kam einer der Nachkommen des
Kaufmanns, der auch im Besitz des Tagebuches war, bei einer
Überseefahrt ums Leben. Das Schiff, auf dem er sich befand, sank
irgendwo im Atlantik. Das Tagebuch selbst gilt seither als
verschollen. Der Abenteurer, der seinerseits fünf Söhne hatte, war
sich der Risiken einer solchen Überfahrt durchaus bewusst und
versteckte vor dem Antritt seiner Reise mehrere Hinweise und eine
Art "Karte", mit denen der Schatz ebenfalls gefunden werden
kann.
Die Hinweise platzierte er an für ihn besonderen Orten rund um
Innsbruck. In seinem Nachlass wurde jedem seiner Söhne eine
Beschreibung zugestanden, wie jeweils einer dieser Hinweise
gefunden werden kann. Auch er chiffrierte die Beschreibungen mit
unterschiedlichen Geheimschriften. Jeder Hinweis für sich allein
ist wertlos, nur wer im Besitz aller Hinweise ist, wird in der Lage
sein, die "Karte" richtig zu deuten. Deine Aufgabe ist es nun, die
verborgenen Hinweise zu finden und den Schatz zu heben!
Die verborgenen Hinweise
Das Finden der versteckten Hinweise setzt eine gründliche
Vorbereitung voraus. Jeder Hinweis wurde mit einem zum Ort des
Verstecks passenden Geheimcode unkenntlich gemacht. Einige der
verwendeten Chiffren sind auf den ersten Blick nicht eindeutig
zuordenbar. Sei dir bewusst, dass 70 Prozent aller
Archäologenarbeit in der Bibliothek verrichtet wird:
Nachforschungen, Lesen... Dazu gehört neben dem genauen Studium der
Cachebeschreibungen ggf. auch eine umfassende Internetrecherche!
Halte dich an die Angaben und du wirst um am Ende deiner Suche um
einige Erfahrungen reicher sein.
Die Beschreibungen, mit denen die
verborgenen Hinweise gefunden werden können, findest du hier:
-
Campus Cache
Den ersten Hinweis findest du am Campus der technischen Universität
in Innsbruck. Schau genau, denn nur so findest du heraus zu welcher
der 10 Arten von Geocachern du gehörst.
-
Funkloch
Um den zweiten Hinweis zu finden, verlasse dich auf dein Gehör! Du
wirst seltsame Töne vernehmen, denen du eine Bedeutung zuweisen
musst. Dah, oder dit?
-
Die Würfel sind gefallen!
Der dritte Hinweis liegt im Römerpark bei Rum. Überschreite dort
die kleine Brücke, wie Caesar es einst am Rubikon getan hat. Die
Würfel weisen dir den Weg!
-
Im Garten der Sinne
Hinweis Nummer vier wurde am Gelände des Botanischen Gartens
versteckt. Hilf Gärtnermeister Fridolin bei seiner Arbeit und
erfahre, was es heißt, auf einen deiner Sinne verzichten zu
müssen.
-
Schwarz auf Weiß
Der fünfte und letzte Hinweis kann nahe des Einkaufszentrums Cyta
in Völs gefunden werden. Versetze dich in die Lage eines
Strichcodescanners und entschlüssle die Koordinaten, die dich ein
Stück näher zum Ziel bringen werden.
Kombiniere die gefundenen Hinweise mit der geheimen "Karte".
Suche diese bei MP in ca. zwei Metern Höhe - ein
(halbes) X markiert die Stelle! Die "Karte" liegt nahe der eingangs
erwähnten Totenkapelle, die jedoch die meiste Zeit über
verschlossen gehalten wird. Interessierte können, in Abstimmung mit
dem Pfarrer, die kryptischen Schriftzeichen im Gewölbe der Kapelle
aber vielleicht doch genauer untersuchen ;-)
Die Suche nach dem Schatz
Hast du alle Prüfungen bestanden
und die versteckten Hinweise gefunden, dann hast du dich als würdig
erwiesen, den Schatz am Goldbichl zu heben.
- Stelle dein Fahrzeug bei den angegebenen Parkplatzkoordinaten
(PA) ab.
- Beginne deine Suche vom Referenzpunkt RP aus,
der am Eingang zum Archäo Pfades am Fuße des Goldbichls liegt.
Folge den Schildern bis nach oben.
- Halte dich an die Anweisungen auf der gefundenen "Karte" und
beachte auch den Hinweis in den Additional
Hints.
Es ist ausdrücklich nicht notwendig sich in Gefahr zu begeben!
Achte trotzdem darauf wohin du trittst, denn an einigen Stellen des
Goldbichls herrscht Absturzgefahr!
Doch gib Acht, denn auf deiner Suche
nach dem Schatz bist du nicht allein. Auch Prof. Snaketraveler
leitet regelmäßig Expeditionen von Igls aus zur Ausgrabungsstätte
am Goldbichl. Hast du das Versteck des Schatzes gefunden, so halte
es unbedingt geheim! Sei misstrauisch gegenüber allen die dir
begegnen werden und prüfe genau, ob sie würdig sind, das Geheimnis
des verborgenen Schatzes zu erfahren!