Die Tongewinnung:
In der Umgebung von Rheinzabern und Jockgrim liegen ausgedehnte Tonlager in ein Mächtigkeit von 1,5 bis 2m, die von ein Sandschicht von 2 - 5m überdeckt sind. Die Tone haben ein blaugrüne Farbe. Als die Römer unter Kaiser Claudius die Rheinstraße ausbauten, haben sie bei dem Übergang über den Otterbach die Tonlager kennen gelernt und deren wirtschaftliche Bedeutung erkannt.
Um den Bedarf des Heeres an Baumaterial zu befriedigen legte man schon in frührömischer zeit in Rheinzabern Militärziegeleien an, die einen großen Bedarf an Ton hatten. Das Gleiche gilt für die Töpfereien der mittleren Kaiserzeit und für die spätrömischen Militärziegeleien.
Der Ton wurde im Tagebau besonders zu beiden Seiten des Otterbaches gewonnen. Hier sieht man heute noch hunderte von 'Römergruben'. Nach dem Ausbau stürzten die die römischen Gruben ein und haben sich als trichterförmige, rund oder ovale Vertiefungen bis auf den heutigen Tag erhalten.
Zum Teil wurde auch im Bergbauverfahren abgebaut.
Stage1: N 49° 06.125 E 008° 16.571
Logbedingung 1. Aufsuchen einer solchen Grube ( und Bild machen optional).
Frage 1: Wie tief waren die Tongruben insgesamt?
Die Töpfereien:
Die Terra Sigillata ist eine Töpferware von glänzend roter Farbe. Den Namen find wir nicht in der antiken Literatur. Die Gefäße wurden im Altertum wohl als 'vasa Arretina' bezeichnet. Ihren Namen verdankt die Sigillata wohl dem Umstand dass ein großer Teil des Geschirres mit Stempeln( sigilla) versehen ist. Etwa um 155 n. Chr. siedelten sich spezialisierte Töpfer an und bauten die größte manufaktur für Tischgeschirr (Terra Sigillata) nördlich der Alpen auf. In den Rheinzaberner Töpfereien wurden die Gefäße durchweg auf der Drehscheibe hergestellt.
Ein Hauptabnehmer des Sigillata-Geschirrs was das Militär an der Reichsgrenze, für unsere Töpfereien also das Gebiet des obergermanischen Limes. Rheinzabern hatte dank seiner günstigen Lage am Rhein und an der Rheinstraße und an günstigen Verbindungen durch die Kreichgausenke zur Donau sehr gute Absatzmöglichkeiten.. Das Absatzgebiet von Rheinzabern reicht nordwärts bis nach England und ostwärts bis nach Ungarn und selbst bis in die Karpaten.

Stage2: N 49° 07.184 E 008° 16.695
Logbedingung 2. Aussuchen des Museums (und optional ein Bild machen.)
Frage 2: Wie nennt man die Tone die südlich des Ortes gefunden wurde.
Hint: Schautafel gegenüber des Eingang des Musuems (Tonlagestätten)
Brennöfen:
Die Terra Sigillata Gefäße wurden in großen Spezialöfen bei einer Temperatur von 950-1000 Grad Celsius gebrannt. Dabei wurden die Heizgase in Rohrleitungen durch die Brennkammer geführt, damit die feinen rot glänzenden Gefäßoberflächen nicht durch Ruß, Asche oder Holzkohle verschmutzten. Etwa 20 dieser Öfen wurden bisher in Rheinzabern ausgegraben. Zwei Brennöfen aus römischer Zeit wurden 1978/79 bei der Erschließung des Neubaugebietes "24 Morgen" freigelegt, dies können besichtigt werden.
Beide, der Ziegelrechteckofen und der runde Terra Sigillata Ofen, sind in einem relativ guten Zustand erhalten. Der kleine Ziegelbrennofen war bereits 1902 bei Ausgrabungen durch Dr. h.c. Wilhelm Ludowici freigelegt und zur besseren Erhaltung wieder zugedeckt worden.


Stage3: N 49° 06.943 E 008° 16.640
Logbedingung 3. Aufsuchen der Öfen (und optional ein Bild machen.)
Frage 3: Welche Rohstoffe braucht man für eine Keramikproduktion?
Hint: Hinweistafel bei den Brennöffen.
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The clay-extraction:
In the vicinity of Rheinzabern Jockgrim are extensive and clay into a thickness of 1.5 to 2m, by a sand layer of 2 - are over 5m. The clay have a blue-green color. When the Romans under Emperor Claudius the Rhine road extensions, they found clay at the transition on the Otterbach, learned its economic significance recognized.
To meet the needs of the army building material to satisfy one presented in early Roman time in Rheinzabern Military brickyards, with a large amount of clay had. The same is true for the pottery of the middle imperial period and for the late Military brickyards.
The tone was particularly mining on both sides of the Otter Creek won. Here we see today hundreds of 'Roman pits'. After expanding toppled the Roman quarries, and have proved to be a funnel-shaped, round or oval depressions to the present day.
Part was also dismantled in the mining procedures
Stage1: N 49° 06.125 E 008° 16.571
log condition: 1. Take a picture of you, the GPS and mining.
Question 1: How deep clay pits were the whole?
The pottery:
The Terra sigillata, a pottery gloss of red ink. The name we do not find in the ancient literature. The vessels were probably in antiquity as' Vasa Arretina means. Owes its name to sigillata probably the fact that a large part of the dishes with stamps (sigilla) which is. Around 155 AD settled specializing in pottery and built the largest manufacture of tableware (Terra sigillata) north of the Alps. In the Rheinzaberner pottery vessels were consistently produced at the hub.
One of the main purchasers of the sigillata-crockery what the military on the border kingdom, for our pottery is the area of obergermanischen Limes. Rheinzabern had thanks to its advantageous location on the Rhine and the Rhine and road links through the favorable Kreichgausenke the Danube very good sales opportunities. The sales area of Rheinzabern extends northward to England and eastward to Hungary and even to the Carpathians.

Stage2: N 49° 07.184 E 008° 16.695
log condition: 2. Take a picture of you, the GPS and the museum.
Question 2: How do you call the tone, which was found south of the town?
Hint: Diagramm across the museum.
Kilns:
The Terra sigillata vessels were in large Special klins at a temperature of 950-1000 degrees Celsius burned. They were in the heating gas pipelines run through the combustion chamber so that the fine shiny red vascular surfaces not covered by soot, ash or charcoal polluted. Approximately 20 of these ovens have been excavated in Rheinzabern. Two kilns dating back to Roman times were 1978/79 in developing the new development area "24 tomorrow" uncovered, it can be visited.
Both the rectangle-brick-oven and the round Terra sigillata oven are in relatively good condition. The small brick-kilns was already excavations in 1902 by Dr. hc Wilhelm Ludowici uncovered and to better conserve again been covered.


Stage3: N 49° 06.943 E 008° 16.640
log condition: 3. Take a picture of you, the GPS and the ovens.
Question 3: Which resources do you need for ceramic production?
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