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Ewiges Gedenken den sowjetischen Helden Traditional Cache

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Hidden : 12/11/2008
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Das sowjetische Ehrenmal

Hier, ein wenig hinter der Schwimmhalle Burg versteckt, befindet sich ein sowjetisches Ehrenmal. Es wurde am 7. Oktober 1974 zum Gedenken an im Jahr 1945 ums Leben gekommene Rotgardisten eingeweiht. Bei dem Panzer handelt es sich um das Modell T34. Dieser war zum Zeitpunkt der Einweihung noch funktionstüchtig, denn 4 Tage vor der Einweihung fuhr er noch einmal durch die Burger Stadt bis zu seinen heutigen Standpunkt.

Soviel zur trockenen Geschichte. Und dann gibt es Momente im Leben, in denen Geschichte lebendig wird, weil es für manche eben nicht nur Geschichte, sondern gelebte und erlebte Vergangenheit ist.

Als ich den Logeintrag vom Eliminator0815 las, war mir sofort klar: das muss in die Cache-Beschreibung. Denn für ihn war es tatsächlich erlebte Vergangenheit. Aber lest selbst!

"Ich leistete meinen "Ehrendienst" in der "Clausewitz"-Kaserne vom 1.11.73 bis 30.4.75 zwar nicht direkt beim Panzerregiment, hatte aber Einblick in das Leben bei den "Kettenkloppern", weil wir mit unserer kleinen Einheit ebenfalls in dieser Kaserene untergebracht waren. Auf einer Abstellfläche hinter der Kaserne standen unzählige Panzer vom Typ T34, die für zwei im Kriegsfall aufzustellende Reserveregimenter bestimmt waren. Ein Trupp Soldaten hatte in ihren 1 1/2 Jahren Dienstzeit nichts anderes zu tun, als diese Panzer zu warten und einsatzbereit zu halten. Und ich mußte diese Abstellfläche oft genug vor dem [...] Klasssenfeind [...]bewachen.

Am 7.Oktober 1974 wurde ich dann zur Einweihung des sowjetischen Ehrenmals auf dem ehemaligen Westfriehof abkommandiert, wo ich gemeinsam mit Sowjetsoldaten die Ehrenwache stehen mußte. Abwechselnd standen jeweils ein Russe und ein NVA-Soldat entlang der Mauer mit den Gedenktafeln. Sehr "gespannt" ließen wir die Reden der Honoratioren der russischen Truppenteile in Burg, der SED-Leitungen und der Stadt- und Kreisverwaltung über uns ergehen. Der Panzer ist tatsächlich am 3. Oktober aus Waldfrieden bis zu seinem heutigen Standort auf eigenen Ketten durch die Stadt gefahren und wurde erst hier unbrauchbar gemacht.

In den Jahren nach der Wende gab es des Öfteren Versuche, den sowjetischen Ehrenfriedhof zu entfernen und den Panzer zu verschrotten. Besonderen Anstoß nahm man an der Tatsache, daß die Kanone des Panzer direkt auf den deutschen Soldatenfriedhof zeigt, der sich westlich des sowjetischen befindet. Zu DDR-Zeiten wußte jedoch kaum jemand von diesem deutschen Gräbern, denn das Areal war von einer großen Hecke (besser gesagt Gebüsch) völlig verborgen. Er wurde erst nach der Wende wieder zugänglich gemacht. Ich war entsetzt über das jugendliche Alter der gefallenen deutschen Soldaten, die oftmals noch kurz vor Kriegsende ihr Leben für diesen unsinnigen Krieg ließen."

Der erste Cache, der hier lag, ist leider verschwunden. Bitte legt den neuen genau an seine Stelle zurück.

Herzlichen Glückwunsch dem BKA als Erstfinder!

Panzer

Additional Hints (Decrypt)

zvggyrerf Enq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)