
Das Melsunger Schloss wurde unter der Regentschaft von Landgraf Philipp I. (dem Großmütigen) in den Jahren 1550 bis 1557 als Jagdschloss errichtet.
Ab dem Jahr 1733 wurde das Schloss als Kaserne für verschiedene hessische Regimenter genutzt. Hierdurch wurde Melsungen zur Garnisonsstadt.
Im Verlaufe des Siebenjährigen Kriegs wurde das Schloss von durchziehenden Armeen abwechselnd als Quartier genutzt. Zeitweise hatten es die Franzosen zu einem Lazarett umgewandelt.
Nach dem Krieg diente es hessischen Regimentern wieder als Kaserne.
Nach der Eroberung durch Napoleon hatten in Melsungen 7.000 französische Soldaten Quartier und brauchten sämtliche Vorräte der Stadt auf. In der Zeit des Königreichs Westfalen zu Beginn des 19. Jahrhunderts diente das Schloss den Franzosen als Kaserne.
Nach Ende der napoleonischen Zeit wurde die Kaserne wieder von kurhessischen Regimentern genutzt. 1814 liegt hier ein Leibkürassierregiment, 1821 ein Husarenregiment mit 180 Soldaten und 70 Pferden.
Wegen der desolaten kurhessischen Staatsfinanzen wurde das Militär im Jahr 1826 stark verkleinert und die Kaserne in Melsungen aufgelöst. Nachdem das Husarenregiment abgezogen war, blieb die Hessische Forstakademie bis 1868 im Schloss.
Danach war hier die Kreisverwaltung des ehemaligen Kreises Melsungen bis zu seiner Auflösung im Jahr 1974 untergebracht
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Bitte wieder gut verstecken damit er nicht gemuggelt wird !!!