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Die Arbeitsstätte, zu der er berufen wurde schien ihm zu schmucklos. So entschied er diese malerisch auszuschmücken. Auch um diese Aufgabe gebührend zu erfüllen, unternahm er Studienreisen nach Düsseldorf und Bonn. Im Laufe der Zeit folgten weiteren Reisen nach London, Kopenhagen, Brüssel, Paris, Madrid, Prag, Berlin, Jerusalem und Kairo um weitere Techniken zu erlernen und verfeinern. Nicht nur seine Wirkungsstätte hatte er malerisch aufgewertet, es folgten weitere Gebäude in näherer und weiterer Umgebung. Sein Schaffen ist heute noch in vielen Gebäuden zu finden.
Durch sein mitwirken entstand in der Gemeinde ein Chor, aus dem sich kurze Zeit später ein Musikverein gründete. Aus seiner Hand entstanden ein halbes Dutzend froher Lieder zur Nutzung frommer Sänger und Zuhörer. Er selbst spielt Klavier, Orgel und Violine.
Im Straßenbau hatte er sich ebenfalls betätigt. Die Straße vom Schulgebäude zur Kirche lies er erneuern und künstlerisch aufwerten. An Anfang und Ende wurden besondere Zeichen eingearbeitet und dazwischen ein Zyklus. Zur Begradigung kaufte er das notwendige Land an.
Zu seinen Lebzeiten sagte man schon, dass sich keiner an ihm vorbei schleichen konnte. Und auch heute schafft es niemand das Gebäude zu betreten oder verlassen, ohne an ihm vorbei zu gehen.
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