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So nah und doch so fern Traditional Cache

Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Wiederkehrende Hochwasserereignisse im Vorarlberger und St.Galler Rheintal datieren weit zurück. Älteste bekannte Aufzeichnung war 1206 als die Kirche in Lustenau weggerissen wurde. Der Begriff Rheinnot wurde auch durch das Buch „Menschen am Strom“ des Heimatdichters Benno Vetter bekannt. Die letzten grossen Überschwemmungen 1888 und 1890 führten zum Staatsvertrag von 1892. Mit dem Staatsvertrag zwischen Österreich und der Schweiz wurde die Internationale Rheinregulierung gegründet. Sie ist für die Zähmung des bis dahin unberechenbaren Wildflusses Alpenrhein zwischen der Illmündung und dem Bodensee zuständig. Eine Daueraufgabe.

Dem heutigen Ausbaustand liegt ein 100-jährliches Hochwasser, das mit einer Abflussmenge von 3.100 m⊃3;/s berechnet wird, zu Grunde. Mit dem Projekt Rhesi soll die Abflusskapazität auf 4.300 m⊃3;/s ausgebaut werden. Den Projektkosten von rund 1 Milliarde Franken stehen im Falle einer Überschwemmung des Rheintales rund 10 Milliarden Schaden entgegen.

Die ursprüngliche Regulierung zeigte jedoch einen Nachteil. Nämlich die Verlandung der Harder und Fussacher Bucht. Deshalb wird seit 1980 an der Rheinvorstreckung gebaut. Heute reichen die Rheindämme rund 3,5 Kilometer weit in den Bodensee hinein. An dieser Vorstreckung entwickelte sich über die Jahre das Naturschutzgebiet Rheindelta. Es ist das grösste Binnendelta Europas. In den letzten 100 Jahren hat der Rhein hier rund 2,5 km⊃2; Landflächen geschaffen. Die so entstehenden Flachwasserbereiche ermöglichten neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen. 2019 wurde zusätzlich ein Fischdurchlass am rechten Rheindamm eingebaut. Bei Hochwasser wird ein Teil der angeschwemmten Feststoffe dort abgelagert.

Zum Cache:
Vom Leuchtturm in Lindau zum derzeitigen Endpunkt der rechtsrheinischen Dammvorstreckung ist es per Boot über den Bodensee rund drei Kilometer. Einfahrt in die Rheinmündung zwischen Seezeichen 86 und 87. Auf dem Landwege rund 18 km. Dazu noch etwa fünf Kilometer zu Fuss (Allgemeines Fahrverbot) bis zum Cache. Die gleiche Strecke natürlich wieder zurück. Luftlinie zum Geocache auf den linken Rheindamm ca. 230 m.

Hinweis:
Wegen grösseren Bauarbeiten am Rheindamm am besten in arbeitsfreien Tagen suchen.
Hinweis: Ab Wasserstand 470 cm (Bregenzer Pegel) ist die Dammabsenke bei km 93,6 überflutet. (Foto)
Dann ist der Cache nur per Boot oder mit Stiefeln erreichbar.
Achtung: Aufschrift ist Name des Cache-Owners und nicht der Cache-Code.

Additional Hints (Decrypt)

Anghefpuhgmtrovrg, ovggr ireunygr qvpu ragfcerpuraq. Pnpur orv qre ebgra Znexvrehat össara. Zntargvfpu. Fgvsg zvgoevatra. Rf zhff avpugf rexyrggreg jreqra. Üoresyhghat orv qre Qnzznofraxhat no Crtry 470 pz.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)