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Der Templerorden war 1118 zum Schutz der Kreuzzug-Pilger gegründet worden.
Die Ritter gelobten Gehorsam, Keuschheit und Armut. Arm blieben sie freilich nicht lange.
Während der Kreuzzüge machten sie glänzende Geschäfte, sogar mit den feindlichen Sarazenen.
Die reich gewordenen Templer vergaben Kredite und wurden die mächtigsten Bankherren des Mittelalters.

Nachdem die christlichen Verteidiger 1291 in der Schlacht um die Kreuzfahrerburg Akkon im Heiligen Land vernichtend geschlagen wurden, setzten die Templer nach Zypern über und konzentrierten sich auf ihre weitverzweigten europäischen Geldgeschäfte. Ihr jährliches Einkommen wurde damals auf 100 Millionen Franken geschätzt, Milliarden in heutiger Währung - genug, um Frankreich, Italien und dazu noch einige deutsche Fürstentümer aufzukaufen.

Der Templerorden war ein Staat im Staat, vergleichbar dem Vatikan. Seine Residenz war der "Temple" in Paris, ein festungsartiges Zentrum. Doch dem französischen König Philipp IV. wurde der Orden langsam zu mächtig.
Er beschuldigte die Ordensritter der Satansanbetung, Alchemie, Homosexualität und Dekadenz und beschloss - unter Mithilfe eines willfährigen Papstes - dieTempler zu beseitigen.
In einer Nacht- und Nebelaktion wurden am 13. Oktober 1307 in ganz Frankreich von den insgesamt 2.000 Templern etwa 600 gefasst, 54 von ihnen landeten auf dem Scheiterhaufen, mindestens 36 starben in den Folterkammern.
Die anderen waren rechtzeitig entkommen und flohen in abenteuerlichen Verkleidungen durch die Lande.
Sofort setzte König Philipp IV. seine Truppen in Bewegung, die Vermögen des Ordens zu beschlagnahmen. Doch aus vielen der 9.000 Templerburgen waren die Schatztruhen bereits verschwunden. Hatten die Templer ihre legendären Schätze rechtzeitig in Sicherheit gebracht?

