Der 'Medieval Cache VII'
führt zu fünf Orten, an denen im Mittelalter verlorener Ortschaften
in und um Landau erinnert
wird
"Wenn durch einen Zeitreise-Zauber ein
mittelalterlicher Bewohner von Eutzingen oder Altsheim in die
heutige Südpfalz käme, würde er vergebens nach seinem Heimatort
suchen. Wie viele andere Orte sind die beiden Dörfer schon gegen
Ende des Mittelalters von der Landkarte verschwunden.
[...]
Im Mittelalter waren es
vor allem die Seuchen, die kleine Ansiedlungen zu Wüstungen
machten. Der Tod wütete in den Orten und hinterließ leer Häuser.
Und auch die Häuser wurden dahingerafft; jeder Stein und jeder
Balken wurde zum Bauen an anderer Stelle verwendet.
[...]
Dieses Ortesterben spielte
sich hauptsächlich vom 13. bis 15. Jahrhundert ab."
(Quelle: Rheinpfalz, 10.08.2005)
Über Altsheim sind kaum
historische Daten vorhanden. Zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert
tauchten immer wieder die Namen Altheim, Altzheim, Altsheim und
Alzheim auf.
Eutzingen wurde zunächst
im Jahre 817 unter dem Gemarkungsnamen "Huizinger marca" bekannt.
Da Landau seit 1274 im Besitz der Stadtrechte war, kann davon
ausgegangen werden, dass der Ort bereits im 13. Jahrhundert in
Landau aufgegangen war.
Mühlhausen muss einmal
ein bedeutendes Dorf gewesen sein, denn es durfte einen Markttag
abhalten. Es unterstand zeitweise der Lehensherrschaft der Grafen
von Leiningen-Landeck. Diese betrieben hier zwei Mühlen. Mühlhausen
verlor später sein Marktrecht und wurde schließlich von Landau
aufgekauft. Die Dorfbevölkerung zog in die mit Mauern gesicherte
Stadt.
Im Jahre 900 schenkte der König Ludwig
seinen Besitz dem Mönchen Wenilo vom Benedikterkloster
Klingenmünster. Rund 400 Jahre später übergab das Kloster Eußerthal
im Februar 1285 einem Bürger Pachtland in der Gemarkung des
einstigen Dörfchens Bruneheim bei Landau.
Oberbornheim ist demnach schon früh in der Stadt
Landau aufgegangen.
Das Dörfchen Servlingen
wird im Jahre 1100 erstmals in einer Schenkung an das
Benediktinerkloster Sinsheim unter dem Namen Servlingan genannt. Es
hatte eine sehr große Gemarkung, die nach seinem Niedergang ab 1460
hauptsächlich den jüngeren Gemeinden Arzheim und Ranschbach zufiel.
Wenige Adlige, die sich nach ihrem Wohnsitz in Servelingen nannten,
sind in Schriftstücken des 13. bis 15. Jahrhunderts
genannt.
Besuche die fünf verlorenen Orte!
Wandle die Buchstaben in Zahlen um! (A=1, B=2, etc)
Altsheim - N49 11.316 E8 12.932 :
Suche nach dem Schlüssel des Rätsels!
Eutzingen - N49 11.180 E8 07.195 :
A = ___ = 2. Buchstabe in der vierten Zeile
Oberbornheim - N49 12.513 E8 07.472 :
B = ___ = 3. Buchstabe in der ersten Zeile plus 1
Mühllhausen - N49 12.127 E8 06.138 :
C = ___ = 3. Buchstabe in der ersten Zeile minus 1
Servlingen - N49 12.022 E8 04.851 :
D = ___ = 5. Buchstabe in der zweiten Zeile
... coming soon ...
Für die Tour sind etwa
20km
einzuplanen, die sich bis auf kleine Passagen mit dem Auto,
Motorrad, Roller, Fahrrad etc. pp. bewältigen lassen.
Es empfiehlt sich, die vorgeschlagene Reihenfolge
einzuhalten.
Die verlorenenen Orte spielten bereits bei
einem archivierten Cache eine Rolle. Nun rücken sie bei diesem
neuen Cache wieder in den Mittelpunkt.
Viel Spaß beim Suchen
und Finden wünschen Christof, Miriam, Emil &
Amélie