Etwas südlich der
ehemaligen Salzstraße, die von München
Richtung
Landsberg
führte,
war die Burg am Dachsberg
gelegen.
Auf dem höchsten Punkt
stand wohl eine Turmburg aus dem
12. oder 13.
Jahrhundert,
wobei der Durchmesser des
Geländes
ca. 20-30 m betrug und
die Fläche etwa
600-700m².
Das Gelände wurde 1980 auch hier, ähnlich wie in
Steinebach, durch den
Bau eines Wasserbehälters
völlig umgestaltet.
Zuletzt kam sogar noch ein großer Funkmast
hinzu.
Es gibt hier zwei Möglichkeiten, wer
die Erbauer waren:
Entweder der Welfenherzog Heinrich der Löwe,
der hier seine
Salzstraße sichern wollte,
oder die Grafen von
Andechs hatten hier
einen Herrschaftssitz, um ihre Macht zu
demonstrieren.
In den
Urkunden erscheint der Adel des Ortes von 1139 bis
1241.
Standorte von Burgmühle
und Burgbauhof sind nicht mehr
nachzuvollziehen.
In der Schatztruhe gibt es einige Kleinigkeiten wie auch drei
Urkund(ch)en zu ergattern.