TRAUNSTEIN -Max
Fürst-
by sergeant_tom
Max Fürst war der Sohn eines Traunsteiner Messners. Am 25. April
1863 immatrikulierte er sich an der Münchner Königlichen Akademie
der Künste für die Antikenklasse. Unter dem Einfluss seines Lehrers
und Gönners Johann von Schraudolph wandte er sich der religiösen
Malerei zu. Bereits 1869 erhielt er für das Bild „Moses schützt die
Töchter des Jethro“ den Jahrespreis sowie die Silbermedaille der
Münchner Akademie. 1872 begab er sich zu Studienzwecken nach Rom,
wo er u. a. das Ölgemälde „Zur Katakombe“ malte. Nach seiner
Rückkehr ließ er sich in München nieder und schuf nachfolgend
zahlreiche Altargemälde und Wandmalereien für Kirchen,
hauptsächlich in Oberbayern. Sein umfangreichster Auftrag dürften
30 Deckenbilder für die St.-Oswalds-Pfarrkirche in Traunstein
gewesen sein (1904–1909).
Max Fürst war Mitglied des Münchner Vereins für christliche
Kunst und ab 1883 dessen langjähriger zweiter Vorsitzender. Neben
seiner Tätigkeit als Maler verfasste er 1901 das „Biographische
Lexikon für das Gebiet zwischen Inn und Salzach“ sowie mehrere
lokalgeschichtliche und kunsthistorische Schriften, die in
verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften erschienen. 1918
veröffentlichte er die Schrift „König Ludwig I. von Bayern und
seine Bauwerke“.
In Anerkennung seiner Verdienste, die sich Max Fürst als Maler
und Heimatschrifteller erwarb, ernannte ihn seine Heimatstadt
Traunstein 1909 zu ihrem Ehrenbürger. Als Mitbegründer des
Traunsteiner St.-Georg-Vereins wurde er später dessen
Ehrenmitglied.
- Bergen, Pfarrkirche St. Ägidius: Wandmalereien (1883–1893)
- Chieming, Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Gemälde des
Hauptaltars (~ 1885)
- Frasdorf, Pfarrkirche St. Margaretha: Johannes der Täufer
/1885)
- Grabenstätt, Pfarrkirche St. Maximilian: vollständige Ausmalung
(1873–1878)
- Litzldorf, Pfarrkirche St.
Michael: Deckengemälde zum Leben Jesu (~ 1870)
- Kloster Maria Eck: Wandfresken zur Antoniuslegende in der
St.-Antonius-Kapelle
- Oberaudorf, Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Wandgemälde
(1877)
- Rosenheim, Lorettokapelle: Fresken Verkündigung Mariens, Geburt
Christi und Himmelskönigin (1887)
- Vachendorf, Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Deckengemälde
(1894/95)
- Welshofen, Pfarrkirche St. Peter: Fünf Deckengemälde und zwei
Wandgemälde (1880)
- Straubing, Karmelitenkirche: Vier große Wandgemälde
(1879–1883)
- Straßburg, Kirche des Bürgerspitals: Ölgemälde-Zyklus „Die
Werke der Barmherzigkeit“
sowie die profanhistorischen Gemälde
- „Drusus und die deutsche Seherin an der Elbe“
- „Bildnis des Malers Nikolaus Gysis“ (1865)
Der Cache:
dreht sich wieder einmal um die
Historie und die Persönlichkeiten der grossen Kreisstadt
Traunstein.
Dies ist mein
58.
Traunstein-Cache.
Der Traditional wird wieder leicht zu finden sein und
befindet sich natürlich in der Max-Fürst-Strasse in Traunstein, bei
den Koordinaten:
N 47°
52.218
E 012°
37.816
Wie immer wünsche ich Euch jede Menge Spass und allzeit happy
Hunting
Euer
sergeant_tom