Hier hat's geknallt #1 - Der Ursprung
-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (regular)
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Kleiner Multi im östlichen Teil des Meerbachtals. Er soll Grundlage für eine kleine Cache-Serie rund um Meerfeld und das Meerfelder Maar sein und zu Infopunkten über die Entstehung dieser eindrucksvollen Landschaft und das Dorf Meerfeld führen.
„Hier hat’s geknallt“
Dein Cachemobil solltest du hier parken: N 50° 05.943’ E 006° 45.856’
(von 8-20 Uhr geringe Parkgebühr zu entrichten. „Knollen“ wegen illegalem Parken auf angrenzenden Wirtschafts- oder Waldwegen sind viel teurer --> Naturschutzgebiet !)
Kostenfreies Parken ist am Sportplatz bei N 50° 05.761’ E 006° 45.440’ möglich oder im Ort selbst.
Das malerische Dorf Meerfeld befindet sich inmitten eines Vulkankraters. Ein Teil des Kraters ist mit Wasser gefüllt und als Meerfelder Maar bekannt. Der Einbruchtrichter bildet mit seinen ca. 1.700 m Durchmesser und einer Tiefe von ca. 200 m den größten Maarkessel der Eifel. 64,5 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet und daher als Ferien- oder Wochenendziel für Naturfreunde, Wanderer und Freizeitsportler besonders geeignet und beliebt.
Wo heute Ruhe und Gelassenheit gesucht werden, unberührte Natur noch zu finden ist und die Flucht aus dem Alltagsstress und Ausspannen jenseits der Ballungszentren für viele möglich scheint, ging es nicht immer so ruhig einher.
Vor ca. 29.000 Jahren hat es hier noch ganz heftig geknallt und Spuren davon sind überall zu finden. Schließlich bist du hier in der Vulkaneifel, die nicht umsonst diesen feurigen „Vornamen“ trägt und wer weiß, wie lange diese trügerische Ruhe noch andauert. Feuer und Wasser „lieben“ sich nicht unbedingt und dann kracht es auch manchmal ganz heftig zwischen den beiden.
Ein Spoilerfoto aus der Vogelperspektive (Vielen Dank an „Hexe“) lässt erahnen, welch gewaltige Kräfte den heutigen Trichter gesprengt haben müssen.
Aber begann nicht alles mit einem noch viel größeren Knall ???
Ganz besonders faszinierend ist diese Fragestellung blickt man tiefer in die Vergangenheit! Wenn das Universum sich ausdehnt, dann muss es früher viel kleiner gewesen sein. Möglicherweise ist es ja aus einem einzigen Punkt hervorgegangen, einem Punkt, in dem all die Masse und Energie des Universums einst gebündelt war. Wenn das wirklich so war, dann muss die Entstehung des Universums und damit die Entstehung unserer Erde in einer gewaltigen Explosion stattgefunden haben und zwar lange bevor es an diesem schönen Ort hier überhaupt knallen konnte. Wissenschaftler bezeichnen dies als den sogenannten
„Urknall“.
Ein steinernes Monument, in dessen Umfeld es viele Informationsmöglichkeiten gibt, symbolisiert ihn:
N 50° 05.835’ E 006° 45.844’
Hier startest du. Genieße dabei die wunderbaren Eindrücke der Landschaft und informiere dich überall, wo du nur kannst !!!
Station 1
Suche nach einem „gebogenen“ Satz. Merke dir vom 4. Wort den 2. Buchstaben (dieser ist identisch mit dem 2. Buchstaben des vorletzten Wortes) und setze ihn an die richtige Stelle im Alphabet (A=1, B=2, C=3 … Z=26).
Dies sei dann A !
A =
Station 2
Unweit in östlicher Richtung findest du einen „versteinerten Dank“. Dort kannst du nachlesen, dass die Gemeinde Meerfeld im vorletzten Jahrhundert die Maarfläche verkleinerte, um Ländereien für die Landwirtschaft zu gewinnen.
Wie viele Jahre vergingen von Beginn der Absenkarbeiten bis zum „versteinerten Dank“ der Meerfelder ? Bilde vom Ergebnis die Quersumme und du hast B !
B=
Station 3
Nun wende dich wieder nach Westen und suche eine weitere Infotafel, die dir folgende Frage beantworten kann:
In welchem Jahr wurde das Meerfelder Maar zum Naturschutzgebiet erklärt ?
Die 4. Ziffer der Jahreszahl gibt dir C !
C=
Der Meerbach war nicht nur treibende Kraft für sage und schreibe 3 Mühlen auf dem recht kurzen Weg zur „Kleinen Kyll“, sondern er ist einer der Hauptverantwortlichen für den großen „Meerfelder Knall“. Sein Wasser löste die eigentliche Explosion aus, die den gewaltigen Talkessel dann letztlich geformt hat.
Station 4
Um zum nächsten Punkt zu gelangen, musst du einen „Heiligen Ort“ aufsuchen, der von deinem jetzigen Standpunkt aus auf der anderen Seite des Meerbachs liegt.
(Bitte Vorsicht: Straße !) Im Inneren des „Heiligen Ortes“ findest du „vergitterte Informationen“ zur Kopie eines berühmten Bildes, die du dir genau durchlesen solltest.
Wie viele Kinder hatte der eigentliche Schöpfer der Vorlage zu diesem Bild ?
Diese Zahl sei D !
D =
In welchem Jahr ist er in einem Gefangenenlager verstorben ?
Die Quersumme des Sterbejahres sei E !
E =
Nun solltest du wieder den Meerbach überqueren und zurück zur Station 2 gehen (Straße !). Von nun an geht es ein wenig bergauf, denn dort beginnt in östlicher Richtung ein Feldweg, dem du nun folgen sollst bis zur nächsten Station. Keine Bange, nach ca. 300 m und 3 Kurven wird es wieder flacher, also bleib bitte auf dem Weg. Bis auf die berühmten „letzten paar Meter“ kann der Kinderwagen mitgenommen werden. Es sind zu keinem Zeitpunkt waghalsige Klettermanöver nötig !!!
Station 5
Bei N 50° 05.(A)(2*B)(E-B-C)' E 006° 45.(A)(C-B)(B-D)' kommt ihr an einen Abzweig.
Wie viele Buchstaben hat der Name des abzweigenden Weges ? Dies sei F.
F=
Nun hast du alle erforderlichen Zahlen, um dir die Finalkoordinaten zu errechnen.
Der Cache liegt etwas versteckt und abseits von diesem Weg. Es gibt nicht weit davon eine Ruhemöglichkeit mit wunderbarem "Panorama"-Blick.
Final:
N 50° 05.(F)(E-B-C)(A-C)’ E 006° 45.(E-F)(2*B-D)(F-C)’
Beachte die Hinweise im Cache, man weiß ja nie, wofür sie irgendwann noch gebraucht werden !!!!
Viel Spaß wünscht
musikfalke
Tipp: Mittlerweile ist "GC1PVCG Hier hat's geknallt #2 - Das Kraterdorf" freigeschaltet, für den du die Zusatzhinweise brauchst !
Additional Hints
(Decrypt)
DF vgrevrera ? - tne avpug refg cebovrera !!!
Svany: hagre Fgrvara ireobetra, jb qre Jrt fvpu bfgjäegf jraqrg !