Als im 19.Jh.Gewerbetätigkeit und Industrialisierung im Tuchmacherstädtchen Forst zunahmen, entwickelte sich die Stadt rasend zum Zentrum der deutschen Tuchproduktion, zum "Manchester des Ostens".Vielleicht war es gerade diese Entwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen, welche die Sehnsucht der Menschen nach Grün, ruhe, Erholung und Entspannung wachsen liessen. Es gab vergleichsweise wenig öffentliche Parkanlagen, aber immerhin bereits damals rund 2200 Schrebergärten ...

Im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz) kann man auf einer Fläche von 15ha ca. 40.000 Rosenstöcke und über 400 Rosensorten in den unterschiedlichsten Farben bewundern. Es gibt sogar grüne, blaue und schwarze Blüten. Am 14. Juni 1913 wurde der Rosengarten erstmals als eine Rosen- und Gartenausstellung zum Anlasse des 25jährigen Krönungsjubiläums von Kaiser Wilhelm II. eröffnet. Der große Erfolg war Garant für das weitere Bestehen des Gartens. Bereits am 21. Oktober 1913 erhielt er vom Verein Deutscher Rosenfreunde die Bezeichnung "Ostdeutscher Rosengarten". Das Gelände teilt sich in die Wehrinsel und das Vorgelände, dem eigentlichen Rosengarten. Alljährliche Höhepunkte sind das Rosenfest, die Nacht der 1000 Lichter und die Schnittrosenschau. Schauen Sie einfach einmal vorbei und genießen Sie die bunte Vielfalt der Blüten. Sie finden also nicht nur Ruhe und Entspannung.