Der Spitzberg war einer der ehemaligen Aussichtspunkte, die Prinz Johann Moritz von Nassau künstlich aufschütten oder zumindest erhöhen ließ. Es soll früher ein so genannter Schneckengang hier hinauf geführt haben. Mehrere Alleen leiteten von oben den Blick über diese Sichtachsen und die Wanderer in Richtung der Schwanenburg und der Stadt Kleve. Der Hügel bzw. die damals darauf gepflanzte hohe Tanne diente zudem als Sichtmarke für die Alleen im heutigen Landschaftspark.
Von dem einstmals großen und schönen Plateau ist heute nurmehr ein kleiner, zerklüfteter Hügel zurück geblieben. Im Rahmen der Wiederherstellung des Landschaftspark-Projekts, stehen derzeit jedoch Überlegungen zu einer Wiederherstellung des Spitzberg-Aussichtspunktes an. Der Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering hat bei der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz jüngst einen Antrag gestellt (Sommer 2009), für die Unterstützung und den Erhalt dieses Bodendenkmals. Es stellt sich mir nur die Frage, wie eine Wiederherstellung aussehen soll: man wird dafür kaum den Wald abholzen, um die Burg von hier aus sehen zu können ...
Die oben genannten Koordinaten sind natürlich fiktiv, denn auf einer belebten Kreuzung wird man diesen Hügel nicht finden. Wenn ihr die Frage beantworten könnt, wann der Spitzberg vermutlich aufgeschüttet worden ist und die Ziffern der Jahreszahl (ABCD) in die folgenden Koordinaten einsetzt, dann habt ihr den cache schon fast gefunden. (Solltet ihr auf zwei Jahreszahlen stoßen, nehmt die erste, also den Beginn der Aufschüttung). Parken könnt ihr am Infoschild unmittelbar vor dem Hügel.
N 51 46.AB0 / E 006 10.AC0
Derzeit wird der Spitzberg von dem "tränenden" Baum gekrönt. Die in mehreren Metern Höhe wachsenden Pilze sondern offenbar ganz langsam eine Flüssigkeit ab, die an der Rinde des Baums herunterläuft und diesen dort dunkel färbt.
Nachtrag am 14.11.2009: leider war die Mechanik des letzten caches sehr schnell zerstört und da es sich um den zweiten Verlust am tränenden Baum handelte, hatte ich keine Lust, nochmal zu basteln. Der cache liegt jetzt zwar in der Nähe, aber nicht mehr im Baum. Ich möchte ihn aber nicht wieder umbenennen und halte deswegen den Namen bei.
Nachtrag am 13.04.2010: offensichtlich tut sich hier langsam etwas. Alle Bäume auf dem Berg wurden gefällt, einschließlich des tränenden Baums :-( Da der cache deswegen gefährdet war, habe ich ihn erneut verlegt. Er hat jetzt zwar nicht mehr ganz direkten Bezug zum Aussichtspunkt, liegt aber in Sichtnähe und wird von einem Baumpilz getarnt.
Nachtrag am 18.01.2012: der cache wurde leider gemuggelt. Jetzt liegt er wieder im "tränenden Baum" - wie ganz am Anfang ;-) Nur, dass der Baum an sich halt weg ist ...
Bitte seid beim Heben vorsichtig: achtet zum einen darauf, dass ihr unbeobachtet seid und macht einfach spitze Finger am Spitzberg ;-)
Da es sich um einen micro handelt, bitte ich darum, keine Stempel und Sticker im Logbuch zu benutzen. Bitte bringt auch einen Stift, schließt den Deckel wieder gut und legt alles so zurück, dass Muggels erst gar nicht auf dumme Gedanken kommen ;-)
Beste Grüße
awema

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