!-!-!-! Momentan ist die Kopie der wertvollen Coin leider nicht im
Cache. Wer sie discovern will soll uns einfach eine kurze Mail
schreiben. !-!-!-!
Cachebehälter –
cacherunfreundlich
Der Leiter der Mordkommission, Kommissar Monster, war nicht nur
der Leiter in seinem Fachgebiet, nein, er macht in dieser kleinen
Stadt einfach alles. Alle anderen Abteilungen waren ihm auch
unterstellt.
„Leiten tue ich nicht nur“, sagte Kommissar Monster oft seufzend.
„Leiden tue ich auch!“
Wenn er dies sagte, dann wand er seinen Blick etwas schräg zu
seiner Assistentin Emma.
Diese war jetzt seit sechs Jahren ihm unterstellt und lernte
eifrig.
Wenn Emma mal wieder die Akten fallen ließ oder vorsichtig mit
einem Beweisstück ankam und stolperte, sich dann alles in seine
Bestandteile auflöste, dann dachte der Kommissar Monster oft,
„Übereifrig.“
„Sie sollte nicht Emma heißen, sondern Patschi, für Tollpatsch“,
dachte er oft.
Emma kannte Chefs Vorbehalte, aber das machte sie nur noch
eifriger. Sie wollte ihm endlich beweisen, dass sie wirklich eine
perfekte Assistentin und Kriminalistin war. Zum Fortbilden las sie
ständig Bücher und alte Akten, löste Rätsel und besuchte ehemalige
Kollegen und redete mit ihnen über deren Arbeit.
Der Kommissar Monster musste sich öfters mal die braunen Haare
raufen. Irgendwie war es ihm heute zu warm. „Das dicke Hemd und die
Jeans hätte ich heute nicht anziehen sollen“, überlegte der
Kommissar. Um Platz zu schaffen, legte er einige Akten beiseite.
Platz für die Post, eine Arbeit, die er gar nicht gerne mochte.
Briefe lesen und schreiben, früher hatte er gedacht, das wäre eine
wunderbare Aufgabe für Emma, seine neue Assistentin. Doch als sie
regelmäßig Briefe vertauscht hatte und falsche Adressen geschrieben
hatte, übernahm er diese Aufgabe dann doch wieder selbst. Seufzend
ging sein Griff nach einem Brief.
Da unterbrach in das Klingeln des Telefons. Emma hob ab: „ Ja?
(Pause) Ja! (Pause) Wir kommen sofort!“ Sie hatte kaum aufgelegt,
blickte den Kommissar an und sagte: „Der alte Müller ist
gestorben.“ „Ermordet?“ fragte der Kommissar. „Ja“ entgegnete
Emma.
„Dann mal los!“ Kommissar Monster erhob sich, ging zur Tür und
stieß prompt mit Emma zusammen. Diese entschuldigte sich und ließ
dem Kommissar den Vortritt. „Die Sklavin nach dem Chef!“, grinste
sie.
Es ging zur Villa des alten Müller. Kommissar Monster kannte ihn
vom Pokerclub.
Müller hatte eine Fabrik für Cachebehälter. Damit hatte er
Millionen gemacht. Vor allem, seit er in China produzieren ließ und
weltweit verkaufte. In der Familie gab es seit Jahren
Streitigkeiten, zu diesen musste sogar gelegentlich die Polizei
gerufen werden.
Sepp und Siegi, Müllers Söhne, waren immer anderer Meinung, was
Produktionsentscheidungen betraf. Doch der Alte entschied immer als
Alleininhaber und seine Söhne behandelte er wie kleine Angestellte.
Der alte Müller war zuletzt schon sehr krank gewesen und hatte
(zumindest während der Pokerpartie mit Kommissar Monster) ab und zu
schon mal von Selbstmord gesprochen.
Emma hielt mit einem rasanten Schlenker vor der Villa der Müllers.
Den Weg ins Arbeitszimmer bekamen sie von einem Beamten gezeigt.
Dort war die Spurensicherung schon an der Arbeit. Der alte Müller
saß zusammengesunken auf seinem Schreibtischstuhl, seine
Strickjacke war von Blut durchtränkt. Seine Hände krampften sich um
Papiere, welche auf dem Schreibtisch lagen. Alle Schubladen standen
weit offen und die Bilder an den Wänden hingen schief. Eindeutig,
das Zimmer war durchsucht worden. Kommissar Monster ging zum
Toten.
Der Gerichtsmediziner war schon vor Ort und erklärte: „Acht
Stiche.“ Eifrig fragte Emma „Selbstmord?“
Verwundert schauten die Umstehenden sie an und der Kommissar tippte
sich an seine Stirn. „Acht Stiche“ war die Antwort des
Gerichtsmediziners. „Das Messer ist nicht auffindbar.“
Der Kommissar schaute sich die Leiche von dem alten Müller und
dessen Schreibtisch genauer an, während Emma sich noch umschaute
und mit den Angestellten der Firma sprach. Der Kommissar holte
vorsichtig die Papiere aus der verkrampften Hand des Toten. Es war
ein Bericht über den neusten Cachebehälter der Firma, den GC35. Der
andere Zettel hatte nur ein paar aufgegritzelte Buchstaben
vorzuweisen: *ZNAS??*
Kommissar Monster nahm beide an sich und wies die Spurensicherung
an, weiterzumachen. „Emma!“, rief der Kommissar dann. „Los! Es geht
zurück ins Büro!“ Im Büro saßen sie beisammen und ordneten alle
Informationen über die Firma und die Familie Müller, welche sie
inzwischen von den Mitarbeitern erhalten hatten.
Kommissar Monster bemerkte, „Diese Familie scheint sich nicht
besonders zu mögen.“ „Das Geld war den Söhnen ja wohl wichtiger als
die Firma, oder?“, fragte Emma. Kommissar Monster nickte. „Hier“,
der Kommissar deutete auf einen Polizeibericht, „vor kurzer Zeit
gab es einen großen Streit, da mussten sogar die Kollegen hin und
schlichten.“
Emma nickte. Sie nahm das Protokoll und las vor: „ Gewaltsame
Trennung der Beteiligten. Die Söhne stießen Morddrohungen gegen den
Vater aus.“
Kommissar Monster kramte in Papieren und überlegte: „Warum wurde
aber das Zimmer durchwühlt?“
Emma zog einen Zeitungsauschnitt aus dem Stapel Papieren: „Hier
Chef! Das ist der Grund!“
Kommissar Monster war dieser Artikel vorher nicht aufgefallen, er
las ihn durch. Darin ging es um den alten Müller, er hatte in Paris
die teuerste und berühmteste Geocoin ersteigert. Die Familie sagte
dazu, dass seit der Ersteigerung keiner mehr die Geocoin gesehen
hatte.
Der Kommissar nahm sich noch einmal die beiden Zettel aus der Hand
des alten Müller vor. Der Prospekt zeigte den GC35, auf dem
Cachebehältermarkt die neuste Entwicklung.
Der Cachebehälter unterteilte sich in mehrere verschieden kleine
Cachebehälter mit Code. Diese Behälter sind mit 1 bis 10
nummeriert. Einer davon war aber nur der echte Cachebehälter. Alle
andern waren mit speziellem Equipment gegen Cacher gefüllt. Bei
unsachgemäßem Öffnen würde der Cacher sofort sein blaues Wunder
erleben.
Welchen Cachebehälter hatte der alte Müller denn in seinem Büro
liegen?“, fragte Kommissar Monster seine Assistentin Emma. „Den
da“, meinte Emma und sie deutete auf das Prospekt.
„Kann jemand aus der Firma den Behälter öffnen?“ Emma schüttelte
den Kopf. „Nee, keine Chance! Der Ingenieur hat gesagt, dass der
Code, bzw. die Auswahl des funktionierenden Cachebehäters der
Eigentümer des Systems selber trifft. Das war hier Herr Müller.
Alle anderen Behälter sind mit Equipment gegen Cacher gerüstet. Nur
der eine Behälter ist die ersehnte Trophäe des Cachers und nur
dieser lässt sich mit dem richtigen Code öffnen, ohne Angst vor dem
Inhalt haben zu müssen.“
Der Kommissar meinte daraufhin: „Dann wird das hier wohl der Code
sein. *ZNAS??* – Was das wohl heißen mag?“
Emma tippte mit dem Bleistift auf dem Zeitungsartikel herum. „In
dem Cachebehälter ist garantiert die Geocoin. Irgendeiner wollte
sie sich holen und der alte Müller hat denjenigen
überrascht.“
Kommissar Monster nickte. „Aber wer? Und vor allem, in welchem
Behälter ist die Geocoin drin?“ Dann stand er auf. „Emma, los
geht´s, wir müssen noch einmal zur Müller-Villa.“
Dort angekommen, gingen sie direkt in das Zimmer, in dem der alte
Müller ermordet worden war. Der Kommissar schaute sich den
Cachebehälter an. In der Zwischenzeit waren alle Tatspuren
beseitigt worden. Der erste Behälterdeckel war geöffnet und gab den
Blick auf die zehn kleineren Cachebehälter frei, diese waren alle
mit Zahlencode zu öffnen.
„Die Dinger richtig anzuschauen, traue ich mich nicht mal, aus
Angst, was mir passieren könnte“, meinte Emma. „Selbst wenn wir
wissen, welcher Behälter es ist, aufmachen können wir diesen
Behälter trotzdem nicht, das ist viel zu gefährlich!“ „Also“,
machte Kommissar Monster nachdenklich, „ *ZNAS??* sind wohl nicht
der Code für den Behälter, dafür braucht man Zahlen. Den Zahlencode
zu entschlüsseln, dass traue ich mir zu. Aber erst einmal müssen
wir rausbekommen, welcher Cachebehälter der Richtige ist.“ Der
Kommissar schaute noch einmal den Zettel an. „*ZNAS??* Was soll das
heißen? Zoobesuch nur am Sonntag? Zahlen nehmen ab Sechzig? Zehn
Nägel am Schilderwald? Das macht irgendwie alles keinen Sinn“,
Kommissar Monster verwarf seine Aussage.
Dann fiel Emma etwas auf, an den Sachen, die der Kommissar gerade
gesagt hatte.
Na klar! Das war es! „Jetzt weiß ich, welchen Cachebehälter wir
aufmachen müssen,“ sagte die Assistentin Emma zu Kommissar Monster,
welcher die Buchstaben noch immer studierte. Der Kommissar schaute
auf. „Ach ja? Und was bedeutet das jetzt?“ „Darauf kommt es so sehr
gar nicht an,“ meinte Assistentin Emma. „Der Witz ist, was kommt
danach. Was kommt nach ZNAS. Das was danach kommt, wird uns den
entscheidenen Hinweis geben.“
?
Und während Kommissar Monster noch am überlegen ist, fragen wir
uns:
Was steht hinter *ZNAS??*
Was ist der entscheidende
Hinweis?
Für dich, Cacher, bedeuten diese zwei Fragezeichen, dass du
dir die Koords für deine Belohnung ermitteln kannst, in deiner
Cachebelohnungsdose findest du eine Kopie der teuersten und
berühmtesten Geocoin des alten Müller, welche irgendwann mal den
Cachern monster308 in die Hände gefallen war.
Deine Belohnung liegt
bei
N 49° 5a.bcd
E 008° 20.efg
a = Lösung des zweiten Fragezeichens mal 3, minus Lösung des
ersten Fragezeichens
b = Lösungs des zweiten Fragezeichens minus 3
c = Lösung des zweiten Fragezeichend plus 4
d = Lösung des zweiten Fragezeichens minus b
e = 2 mal b
f = Lösung des zweiten Fragezeichens plus d
g = Lösung des ersten Fragezeichend mal 3, diffidiert durch
2
Wenn dich interessiert, wie der Fall ausgegangen ist, dann nimm
die Lösung der zwei Fragezeichen als Passwort (??) um das
Word-Dokument zu öffnen.
Kopiere dir die Webadresse in deinen Internetexplorer und du kannst
dir die Aufklärung des Falles ansehen.
http://www.monster308.keepfree.de/texte/DieLoesungdesFalls.doc
Wir wünschen Euch viel Spass bei den Ermittlungen,
Team monster308